Sonntag, 4. Februar 2018

Oman Roadtrip: Eine abenteuerliche Traum-Reise durch das ganze Land

Vor unserer grossen Reise war der Oman im Osten der Arabischen Halbinsel als Reiseziel für uns absolut neu und unbekannt. Auch wenn zunehmend Reisende den Weg ins Land finden, ist der Oman ausserhalb der Hauptstadt Muscat noch immer ein Geheimtipp.

Hier findet ihr die grosse Reiseroute, mehrere Kurzreisen, die einzelnen Reiseziele und Sehenswürdigkeiten im Oman, viele Tipps, Insider-Informationen, Empfehlungen  und Erfahrungen.

Inhalt:


1. Einführung

2. Kurzbeschreibung unseres Roadtrips durch das ganze Land

3. Links zu allen einzelnen Etappen und Zielen unserer Reise durch den Oman
  
4. Karte unserer Rundreise - Route durch den Oman

5. Zusatzreisen: 3 Kurztrips in den Oman 
 
6. Tipps und Spezialthemen: z.B. Kleidung, Essen, Verhalten, Düfte, Moscheen

7. Wieso in den Oman reisen? - Unsere Entscheidung

8. Oman alleine entdecken, oder mit einem Guide - Was ist empfehlenswert?

9. Abschlussworte, Zukunftsausblicke und Feedback



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1. Einführung


Unser Roadtrip führte uns als Rundreise in 17 Tagen und über 4000 Kilometern Fahrt mit vielen Abstechern durch das ganze Land voller vielfältiger, beeindruckender Naturschönheiten. Wir erhielten spannende Einblicke in Kultur, Tradition und Geschichte und all die Eindrücke, Bilder und Gerüche lassen mich noch immer staunen. Die weiten Strecken, all das Ursprüngliche und Unentdeckte - vor allem die viele Natur mit Bergen und Wüste - sind überwältigend und bleiben im Gedächtnis.  

Traumhafte Erinnerungen, aber auch über 10'000 Fotos haben wir mitgebracht... die schönsten davon,  sowie die ganze Reise in Etappen aufgeteilt und mit vielen Informationen ergänzt, findet ihr hier auf dem Oman - Portal als Reiseberichte und Tipps.


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2. Kurzbeschreibung unseres Roadtrips durch das ganze Land


Nach einigen Tagen Angewöhnen in der bekannten Hauptstadt Omans, Muscat, führte unsere Route mit dem Geländewagen über die altertümliche Stadt Nizwa in die Berge bis Alila Jabal Akhdar, wo wir in einem beeindruckenden, in die Natur des Gebirges eingefügten Hotel hoch über beängstigenden Schluchten übernachteten.

Weiter ging es dann durch die Berge wieder an Nizwa vorbei und anschliessend 1000 Kilometer in Richtung Süden, durch die Wüste. Nach einer Übernachtung in der einfachen Wüsten-Hauptstadt Haima fuhren wir bis Salalah, der Stadt im Dhofar, die mit ihrer Mischung aus Tourismus und Ursprünglichkeit besticht und nur noch etwa 160 Kilometer von Jemen entfernt ist.

Von dort aus fuhren wir einige Tage später entlang der Küste und wiederum durch wilde Berge in Richtung Norden. Da die Omanische Küste im Süden und der Mitte weitgehend touristisch unerschlossen ist, wählten wir unsere Zwischenstopps nach den wenigen verfügbaren Unterkünften: In Duqm, wo gerade ein riesiger Hafen am entstehen ist, fanden wir ein Hotel, in welchem normalerweise die internationalen Ingenieure übernachten. Noch etwas weiter nördlich setzten wir mit einer Fähre auf Masirah Island über. Da dieses sonst noch absolut unbekannte Naturparadies von einigen wenigen Kite-Surfern gerne bereist wird, fanden wir auch dort ein Hotel.

Wieder auf dem Festland angekommen und weiter in nördlicher Richtung unterwegs, gab es wieder mehr Möglichkeiten und wir übernachteten in einem der bekannten Wüsten-Camps in der Wahiba, bevor wir nach Muscat zurückkehrten. Dort erholten wir uns nochmals einige Tage und genossen die Omanische Gastfreundschaft, bevor wir nach Hause flogen.

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3. Links zu allen einzelnen Etappen und Zielen unserer Reise durch den Oman 


Hier findet ihr die einzelnen Etappen und Ziele unserer Reise durch den Oman - jeweils verlinkt zu den dazu gehörenden ausführlichen Berichten.
Alle fett markierten Titel sind schon verlinkt, die anderen folgen noch. Schaut also gerne immer wieder einmal vorbei oder abonniert gleich den Blog - ich freue mich!!

Etwas weiter unten findet ihr unter 3. eine Karte, unter 4. unsere bisher drei Kurztrips und unter 5. Tipps und Spezialthemen

- Zurück aus dem Oman - ein Orientalisches Märchen! (Erste Eindrücke der ganzen Reise)

- Oman Roadtrip: Flug nach Muscat - Ankunft und Einreise im alten und neuen Flughafen
- Oman Roadtrip: Mutrah, der traditionelle Souk in Muscat
- Oman Roadtrip: Ankunft und Entspannung im The Chedi Hotel Muscat
- Oman Roadtrip: Grosse Sultan Qabus Moschee in Muscat von Aussen und Regeln
- Oman Roadtrip: Grosse Sultan Qabus Moschee in Muscat von Innen und Rekorde
- Oman Roadtrip: Royal Opera House in Muscat
- Oman Roadtrip: Nizwa, die altertümliche Stadt (Erlebnisbericht und Tipps)
- Oman Roadtrip: Ursprünglicher Tier-Handel am traditionellen Viehmarkt in Nizwa
- Oman Roadtrip: Alila Jabal Akhdar Hotel - Luxuriös übernachten am Abgrund
- Oman Roadtrip: Beeindruckende Bergwelt rund um das Alila Jabal Akhdar Hotel
- Oman Roadtrip: 1000 Kilometer Fahrt durch die Rub al-Khali Wüste mit einem Zwischenhalt in Haima
- Oman Roadtrip: Ubar - Das Atlantis der Wüste? Unesco Weltkulturerbe im Sand
- Oman Roadtrip: Salalah im Süden - zwischen Tradition und Tourismus
- Oman Roadtrip: Zwischen Bergen und Meer: die wilde, fast menschenleere südliche Küste
- Oman Roadtrip: Duqm - wie einer der grössten Häfen der Region entsteht
- Oman Roadtrip: Nördlich von Duqm - Am Wüstenrand entlang bis zu den rosa Salz-Seen
- Oman Roadtrip: Masirah Island - unentdecktes Paradies vor der Küste des Oman
- Oman Roadtrip: Desert Nights Camp in der Wahiba Wüste - 1001 Nacht luxuriös
- Oman Roadtrip: So schön kann es sein, sich zu verfahren - unbekanntes Wadi
- Oman Roadtrip: Wadi Bani Khalid - Traumhafte Oase der Berge
- Oman Roadtrip: Wadi Shab - eine Berg-Oase zum erwandern über Stock und Stein
- Oman Roadtrip: Die Küste südlich von Muscat
- Oman Roadtrip: Hotel Shangri-La in Muscat - verwöhnt werden wie im Märchen

... die Links und Berichte werden laufend ergänzt und erweitert... 



4. Karte unserer Rundreise - Route durch den Oman

 




5. Zusatzreisen: Kurztrips in den Oman


Wie oft sagt man über ein geniales Reiseziel: "ich würde sofort wieder hingehen!" - So war es für uns auch mit dem Oman. Und tatsächlich: bei der nächsten, sich bietenden Gelegenheit - schon 6 Monate nach unserer abenteuerlichen Traum-Reise - flogen wir für ein langes Wochenende (4 Tage) nochmals in den Oman. Weitere 6 Monate später, also etwa ein Jahr nach der ersten Reise, zog es uns schon zum dritten Mal (nun für 5 Tage) in den Oman. Wiederum ein halbes Jahr später besuchten wir den Oman bereits wieder für 5 Tage - Die vierte Reise in dieses faszinierende Land innerhalb von nur 1.5 Jahren!

Die dabei entstandenen Reiseberichte über diese drei Kurztrips findet ihr hier:
- Schnorcheln um die Daymaniyat Islands im Oman soll ein Geheimtipp bleiben!
- Schnorcheln mit Walhaien (Whale Sharks) bei den Daymaniyat Islands - ein Geheimtipp im Oman
- Roadtrip in die Berge im Hinterland von Muscat
- Bimmah Sinkhole und offroad zum Wadi Al Arbeieen
- Wadi Tiwi: mit dem Allrad-Auto über enge Pfade in die Berge
- Sur, wo die traditionellen Dhau-Schiffe gebaut werden
- Das neue Hotel Kempinski in Muscat - Schönes Design, und doch eine Enttäuschung!

... die Links und Berichte werden laufend ergänzt und erweitert...   

Die entsprechenden Videos über zwei der Kurztrips findet ihr hier:
- Der gut 5-Minütige Film: "Kurztrip in den Oman - Muscat und Wadi Sahtan" (hier) zeigt eine abenteuerliche Tour in Omans Berge, sowie Genuss am Strand und im Hotel.
- Der knapp 15-Minütige Film: "5 Tage im Oman - Muscat, Bimmah, Wadi al Arbeieen und Nizwa" (hier)  zeigt spannende Szenen und Touren durch die Natur im Oman, sowie erholsame Hoteltage.



6. Tipps und Spezialthemen:


Alle Informationen, Tipps und Spezialthemen, die wir während unseren Reisen gesammelt haben, findet ihr hier:

- Tipps und Informationen allgemein
- Typisch Omanisches Essen - und viele feine Möglichkeiten für Vegetarier und Veganer im Oman (mit Restaurant-Tipps)
- Welches ist die richtige Kleidung im Oman - wie ziehe ich mich an? (inklusive Verhaltenstipps und persönlichen Erfahrungen)
- Düfte, Weihrauch, Parfum
- Moscheen
- Die Tierwelt im Oman 

... die Links und Berichte werden laufend ergänzt und erweitert...  


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7. Wieso in den Oman reisen? - Unsere Entscheidung


Schon als wir für unsere Australienreise über die Arabische Halbinsel flogen, schaute ich fasziniert aus dem Fenster. Mehr noch als das gigantische Dubai faszinierten mich die Wüstengebiete und die Berge, über die wir flogen. Hier wollte ich einmal hin! Was ich während des Fluges nur vermutete, hat sich zu Hause beim Blick auf die Koordinaten der Fotos bestätigt: wir waren quer über den Oman geflogen.

Später sah ich auf verschiedenen Blogs coole Fotos von Muscat und einem Wadi und kurz danach auf der Seite von ExperienceOman (früher: Omantourism.de) so schöne Bilder und Natur-Fotos des Landes, dass ich Tränen in den Augen hatte.

An der Ferienmesse Fespo in Zürich war es schwierig, konkrete Informationen zu finden, doch einige Prospekte konnten wir mitnehmen und starteten anschliessend unsere Planung...

Überlegten wir anfangs noch, mit einem Fahrer unterwegs zu sein, wurden wir nach einigen Recherchen mutiger. Schliesslich mieteten wir uns ein 4x4 - Fahrzeug, planten die ganze Route unseres Roadtrips durch den Oman selbst, buchten die dazu passenden Hotels und fuhren dann auch die ganze Strecke selber.





8. Oman alleine entdecken oder mit einem Guide - Was ist empfehlenswert?


Dass wir alle unsere bisher vier Oman-Reisen mit einigem Aufwand, aber auch mit viel Freude von den Routen über die Buchungen mit allen Details, Abklärungen und Recherchen selber geplant und als Selbstfahrer durchgeführt haben, passt perfekt zu uns und unseren Reisewünschen. Wir haben Strecken, Orte, Freiheit und Natur erlebt, wie es wohl nirgendwo buchbar gewesen wäre. Viele Menschen, eine uns neue Kultur und ein bisschen auch uns selbst haben wir neu kennengelernt und uns im Nachhinein ein wenig über unsere ursprünglichen Ängste und Bedenken amüsiert.

Dennoch haben wir in der Zwischenzeit auch gute Erfahrungen mit lokalen Guides gemacht, obwohl wir noch nie einen gebucht haben. - Wie das? Mehrmals kam es vor, dass ein Guide mit seinen Gästen neben uns parkiert hat, oder uns sonst unterwegs begegnet ist. Uns wurde zugewunken wie alten Freunden oder wir wurden kurz gefragt, ob alles ok sei. Oft haben die Guides uns angesprochen, gefragt, ob wir alleine unterwegs seien und sich nach unserer Route erkundigt. Dass uns der Oman gefällt, hat jeden der Guides von Herzen strahlen lassen und uns einmal mehr gezeigt, wie sehr die Omanis ihr Land lieben. Nie wurden wir Selbstfahrer als "Konkurrenz", Geschäftsverhinderer oder Störenfriede behandelt, im Gegenteil: Wir wurden gefragt, ob wir hier oder dort schon gewesen seien und uns wurden weitere schöne Orte empfohlen. Einmal habe ich - einfach so - nach einem kurzen Gespräch mit einem Tourguide einen Granatapfel geschenkt erhalten, was mich irgendwie ziemlich überwältigt hat.


Vorteile eines lokalen Guides im Oman:

- Aufwand: Selbst habe ich sehr gerne stundenlang recherchiert, die schönsten Erlebnisse, Strecken, Wadis, Strände, Hotels, usw. herausgesucht und wohl fast alle vorhandenen Reiseberichte studiert. Wenn ihr hier etwas weniger Zeit investieren und dennoch mehr als nur den Hotelstrand sehen mögt, seid ihr mit einem Guide oder einer geführten Tour gut beraten.

- Individuelle Tour: Die Guides im Oman legen grossen Wert darauf, ihr Land von der besten Seite und anhand der schönsten Orte zu zeigen. Dabei fahren die guten Guides jedoch nicht einfach eine Standard-Route mit euch ab, sondern werden euch schon vor der Reise nach euren Wünschen und Interessen fragen, um eine auf euch zugeschnittene Wunschtour zusammenzustellen.

- Ortskenntnisse! So viel ihr auch recherchiert, Routen studiert und Namen von Wadis, Bergen und Dörfern abgegleicht: an die Ortskenntnisse eines Omanis kommt ihr nicht heran.

- Geheimtipps: Auch wenn ich an einem Aussichtspunkt von einem lokalen Guide ziemlich erstaunt gefragt worden bin, woher ich denn nur DIESEN Ort kenne, bin ich sicher, dass es eben doch noch ziemlich viele Geheimtipps gibt, welche nur die Locals kennen: Seien dies schöne Orte, die richtigen Shops im Souk, den Richtigen Zeitpunkt für einen Besuch, Tierbeobachtungen, usw... Ausserdem kann euch ein Guide mit seinen lokalen Kontakten Türen öffnen, welche sonst wohl verschlossen blieben.

- Fahrkünste: Wenn ihr etwas weniger offroad-erprobt und unerschrocken in bergigem, sandigem, steinigem... Gelände mit teilweise schmalsten Strassen oder aber grossen Sandpisten und Dünen seid, als mein Reisebegleiter, fühlt ihr euch möglicherweise mit einem Guide, der auch gleich das richtige Auto mitbringt, wohler.

- Begegnungen, Land und Leute: Ein lokaler Guide ermöglicht es euch auf einfache Art und Weise mit der Omanischen Kultur und den Einheimischen in Kontakt zu kommen. Die Guides sind oft selbst schon in der Welt herumgereist und haben eine offene Einstellung zu anderen Kulturen. Dennoch sind sie in ihrem Land und ihren Traditionen verwurzelt und können euch spannende Einblicke in Kultur, Religion und Geschichte geben, sowie entsprechende Fragen beantworten. Viele Guides laden ihre Gäste sogar zum Essen zu sich nach Hause ein, wo ihr auch ihre Familie und ihre Lebensweise kennenlernen könnt.

- Sprachkenntnisse: Die meisten Guides sprechen sehr gut Englisch, einige auch Deutsch (oder natürlich auch andere Sprachen). Einen habe ich darauf angesprochen, woher er denn so gut - fliessend - Deutsch sprechen könne? Er habe in München studiert, gab er lachend zur Antwort. Bildung wird im Oman ganz allgemein hoch gewichtet und vom Sultan stark gefördert. Auf der anderen Seite sprechen die Guides - wohl meist im Gegensatz zu euch - Arabisch. Gerade in abgelegenen Regionen die einzige Sprache, in welcher eine Verständigung möglich ist.


Wir werden wohl im Oman auch in Zukunft die meiste Zeit individuell unterwegs sein. Wir fühlen uns sehr wohl und manchmal schon fast ein wenig wie zu Hause. Sogar einmal einer kleinen Gruppe das Land und die schöne Natur im Oman näher zu bringen, wäre gut möglich und eine schöne Idee.

Dennoch kann ich mir inzwischen gut vorstellen, zum Beispiel für eine Tagestour oder Zweitagestour, für den Besuch speziell abgelegner, schwer zu findender Orte oder eine Wüstentour auch einmal einen lokalen Guide zu buchen und habe dafür auch den einen oder anderen Namen und Kontaktdaten notiert. Falls ihr an einem Tipp interessiert seid, meldet euch gerne via e-mail. Diverse Empfehlungen für lokale Guides im Oman sind auch in Reiseforen zu finden.



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9. Abschlussworte, Zukunftsausblicke und Feedback


Nun hoffe ich, ihr seid mit den Reiseberichten und Tipps gerne mitgekommen bei unserer grossen Omanreise, dem für uns sehr abenteuerlichen Roadtrip mit unglaublich viel Natur und Kultur genauso wie bei den kürzeren, aber nicht weniger spannenden Reisen. Unsere Erwartungen wurden bei weitem übertroffen und ich hoffe, dass ich den Oman bald wieder besuchen kann, um noch viele mehr der beeindruckenden Naturschönheiten zu erleben. Gesehen und erlebt haben wir auch nach mittlerweile vier Reisen bei Weitem noch nicht alles, was dieses wunderschöne Land bietet. Jedes Mal eröffnen sich neben dem Bekannten und Bereisten noch weitere Möglichkeiten, unentdeckte Schätze und Wünsche, die es noch zu erfüllen gibt.

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Ausserdem ist das Land so stark im Wandel, dass vielerorts nicht erst in einigen Jahren, sondern schon in einigen Monaten nichts mehr so ist, wie wir es noch gesehen haben.

Einige Erlebnisse und Beispiele für den schnellen Wandel:

- Die 1000 Kilometer lange Strecke durch die Rub al-Khali Wüste vom Norden in den Süden... Wir fuhren auf einer gut ausgebauten Hauptstrasse, sahen rechts von uns den (ehemaligen) einfachen, geteerten Weg und links von uns über 500 Kilometer lang die Baustelle für eine neue, vielspurige Autobahn. Im Gegensatz zur Schweiz, wo für wenige Kilometer Schnellstrasse jahrelang gebaut wird, ist diese noch schnellere Nord-Süd-Verbindung im Oman wohl schon in wenigen Monaten fertiggestellt.

- Der Hafen in Duqm... jetzt ein Regionaler Hafen, der momentan in einer gigantischen Baustelle ausgebaut wird zu einem der grössten Häfen in der Arabisch - Afrikanisch - Asiatischen Grossregion.
Zusätzlich sollen hier im milden Klima ausgedehnte Tourismusprojekte (voraussichtlich eher für regionale Kundschaft), sowie riesige Industrieprojekte entstehen.
Entsprechend wird der neu gebaute Flughafen zunehmend frequentiert, Zubringerstrassen werden ausgebaut und die Hotellerie wird vervielfacht.

- Der Tourismus... die meisten Landstriche (abgesehen von der Grossregion um Muscat und wenigen weiteren Städten wie Salalah, Sur, Nizwa) sind momentan noch komplett unberührt vom Tourismus. Das Leben findet in kleinen Dörfern statt, die kaum je von Fremden besucht werden oder es wird sogar noch nomadisch gelebt. An einigen Orten haben wir jedoch schon grössere Projekte für eine touristische Erschliessung gesehen, am stärksten sicher von Muscat und Salalah her ausgehend. Um unabhängiger von der Ölgewinnung zu werden, ist der Tourismus eines der in Zukunft stark geförderten Standbeine der Wirtschaft im Oman.

- Die Strassen... ob durch die Berge oder entlang der Küste werden eigentlich ständig irgendwo ausgebaut. Dementsprechend stimmen Landkarten oft schon nicht mehr ganz, kaum sind sie gedruckt und ihr müsst euch immer auf mögliche Änderungen einstellen. Uns wurde dazu einmal gesagt: "Ja, da wird ständig gebaut, aber ihr könnt euch eigentlich darauf verlassen, dass die Strassen eher besser sind, als auf der Landkarte vermerkt." - Und genau so ist es auch!


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Unser Reisezeitpunkt war: März 2017 für den 17-Tägigen Roadtrip, September 2017 für den 4-Tägigen Kurztrip, April 2018 für noch einen 5-Tägigen Kurztrip und Oktober 2018 für noch eine 5-Tägige Reise. Wenn ihr nun etwas in meinen Berichten findet, was überhaupt nicht mehr aktuell ist, dann meldet euch gerne mit einem Update! Auch andere Inputs, Fragen und Meinungen nehme ich gerne entgegen - ob als Kommentar hier, oder unter den einzelnen Reiseberichten.

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Ich freue mich besonders über alle, die hier auch weiterhin mitlesen, für die zukünftigen Oman-Reiseberichte zurückkehren und Tipps für ihre eigene Reise oder einfach spannende Unterhaltung finden. Abonniert am besten gleich den Blog und verpasst nichts davon :-) 

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Liebe Reisegrüsse, Miuh


P.S. Gerne zeige ich unseren Oman Roadtrip auch beim Sonntagsglück , bei den Montagsfreuden und beim Freutag! 






Kommentare:

  1. Liebe Miuh, ich versuche gerade meinen Partner davon zu überzeugen, dass er im Mai mit mir in den Oman fliegt. Danke für deinen Beitrag! Ich bin mir sicher, dass mir deine schönen Fotos ein ganzes Stück Überredungsarbeit abnehmen weren... ;)
    LG, Nadine

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    1. Liebe Nadine, ja, das wäre bestimmt etwas, das euch gefallen würde!
      Nun habe ich gleich nochmals einiges auf Eurem Blog gelesen... sehr sympathisch! Ich weiss nicht, ob ihr auch an weiter entfernte Destinationen immer euer eigenes Zelt mitnehmt? Auf jeden Fall gäbe es im Oman auch 4x4 Geländewagen mit Dachzelt zu mieten.Kollegen von uns haben damit eine Tour gemacht, nicht ganz in den Süden wie wir, dafür mehr in den Bergen und mit einem Guide (das sollte man nicht alleine machen) durch die Wahiba Wüste.
      Es gibt noch so viel zu entdecken und ich würde so gerne bald wieder gehen...! Mein Mann war übrigens auch sehr kritisch vorher, ihn konnte ich mit den vielen 4WD-Strecken und schönen Bildern im Internet locken :-)
      Wenn ihr noch Fragen habt, meldet euch gerne.
      Liebe Reisegrüsse, Miuh

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  2. das schaut wirklich nach einem richtig schönen Abenteuer aus :)
    ich würde auch gerne mal in den Oman reisen - oder genauer gesagt eher nach Israel! hihi und ich liebe Kamele und Dromedare!

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von www.liebewasist.com

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    1. Liebe Tina, ja, das war es tatsächlich: ein schönes Abenteuer! Bei einzelnen Fahrten entlang von Felshängen, wo man sah, dass hier manchmal hausgrosse Brocken herunterdonnern, habe ich ziemlich gebibbert, aber ansonsten war das eine super Erfahrung!
      Endlich konnte ich einmal so richtig Wüstenluft schnuppern! Und auch die vielen Dromedare (und Ziegen und Esel) waren so toll.
      Liebe Grüsse und viel Freude auch mit Deinen Reiseträumen, Miuh

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  3. Ohhh, wie schön. Ich bin ganz begeistert von den Bildern, plane ich doch selbst eine Reise nach Dubai in diesem Jahr...

    Viele Grüße

    Anni

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    1. Liebe Anni, das freut mich sehr! Dubai ist bestimmt auch super und hier bin ich erst so richtig auf die Idee gekommen, dass ich unbedingt einmal in die Wüste möchte. Kürlich habe ich auch einige Tipps für Dubai gelesen, neben der Imposanten Stadt sind auch dort sehr viele Natur-Erlebnisse möglich, wenn man mag. Liebe Reisegrüsse, Miuh

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  4. Wunderschön. Danke für diesen Blog!

    Wir planen auch eine 10tägige Omanreise mit Zelt und Mietauto. Da wir die Zeit stressfrei nutzen wollen, möchten wir uns auf den Süden oder Norden beschränken. Was würdest Du uns raten, welche Gegend ist sehenswerter oder hat Euch besser gefallen... der Norden oder Süden?

    Danke für Deine Tipps

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    1. Liebe Nadine, vielen Dank, das freut mich sehr!
      Mit Zelt und Mietauto werdet ihr sicher vieles sehen und viel Natur mitbekommen!
      Ob Norden oder Süden...? Mir hat beides genau so gut gefallen, und doch sind da Unterschiede:
      Der Norden ist unterdessen touristisch gut erschlossen, verschiedene sehr abwechslungsreiche Routen (Stadt, Strand, riesige Berge, Wadis, Wüste...) sind möglich, Muscat bietet auch sehr viel und ihr werdet schon einige Berichte im Internet finden.
      Im Süden ist Salalah eher bekannt als Ort des Pauschaltourismus, sobald man aber aus dem Hotel raus ist (das trauen sich viele gar nie!), ist der Ort und die Region sehr ursprünglich, traditionell und noch recht wenig bereist. Es gibt Ausgrabungsstätten, Berge, der Weihrauch ist allgegenwärtig, Wüste (aber eher flach, steinig), wunderschöne Strände, Fruchtplantagen, Sumpfgebiete mit Vögeln, Wadis, viele Dromedare... Und im Sommer Dunst und Regen (was die Araber lieben!). Berichte findet man wenige.
      Beide Regionen bieten mehr als genug schöne Orte und Sehenswürdigkeiten für 10 Tage und ich würde beide Gegenden auch gerne noch weiter entdecken. Je nachdem, wie weit ihr fahren mögt, gibt es jeweils auch noch schöne Möglichkeiten, etwas in Richtung Mitte zu reisen, genug zu erleben habt ihr aber auch sonst schon.
      Unbedingt empfehlen würde ich ein 4x4 Auto ... Es gibt Orte (zB in Richtung Berge) wo Polizei / Militär kontrollieren und nur 4x4 durchlassen. Ausserdem habt ihr so mehr Freiheiten, auch mal eine "Holperstrasse" zu fahren - aber achtung, wenn es wirklich offroad gehen soll, empfiehlt sich etwas 4WD Fahrpraxis.
      Ja, da sollte ich hier wohl nächstens meinen Bericht zu Salalah schreiben, um etwas Ausgleich zu all den nördlichen Beiträgen zu schaffen :-)
      Für individuellere oder ausführliche Fragen kannst Du mir gerne auch per e-mail schreiben - alles weiss ich noch lange, lange nicht, aber einige schöne, kleine Einblicke des Landes konnte ich erhalten.
      Liebe Grüsse und viel Freude bei der Planung, Miuh

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  5. Möchten den Oman in Eigenregie bereisen und bin mega dankbar für deinen tollen und persönlichen Bericht!

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    1. Das freut mich sehr, wenn ich einige Tipps beisteuern und hilfreich sein konnte, vielen Dank! Ich bin noch immer daran, weitere Ettappen zu ergänzen, die "spannenden" Gegenden kommen ja eigentlich erst noch. Liebe Grüsse ind euch dann eine super schöne, erlebnisreiche Oman-Reise! Miuh

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