Montag, 26. Februar 2018

Oman Roadtrip: Ankunft und Entspannung im The Chedi Hotel Muscat

Das The Chedi Muscat ist ein beeindruckendes Hotel mit einer wunderschönen Palmengarten-Anlage direkt am Strand und ich kann euch den Ort absolut empfehlen, um so richtig im Oman und damit im Orient anzukommen.
Ja, es ist ein Klischee, aber hier haben wir uns tatsächlich wie in einem Märchen aus 1001 Nacht gefühlt! Schon kurz nach der Landung in Muscat fuhren wir vor das riesige Holztor, das von Männern in traditionellen Gewändern mit Krummdolchen in den Gürteln und gebundenen Tüchern auf dem Kopf bewacht wurde. 

Freundlich wurden wir hineingebeten und betraten vollends eine andere Welt: Auf weichen Kissen sitzend, mit einem Begrüssungsgetränk in der Hand und umgeben von Weihrauchduft blieb die Zeit stehen. Wunderbar! Mein Tipp: atmet tief durch, lasst euch von der Situation verzaubern und fühlt, wie ihr euch entspannt...

Das Chedi Muscat ist nicht gerade ein günstiges Haus. So beschlossen wir, auf die teuren Zimmerkategorien zu verzichten, da wir sowieso die meiste Zeit draussen verbringen wollten. Unser Zimmer war eher klein - doch was brauchten wir mehr?

Traditionelle Elemente und Farben verbinden sich hier mit klaren, modernen Linien. Für mich dürfen es ja gerade im Orient ruhig ein paar Schnörkel mehr sein, aber das Zimmer war schön und wurde unsere erste, genau richtige Unterkunft im Oman.

Schon am ersten Nachmittag haben wir uns in den 103 Meter langen "long Pool" verliebt. Ein langer Pool mit Sicht auf Garten, Landschaft und Berge in Richtung Land, auf Gebäude mit moderner Orientalischer Architektur links und rechts und mit Blick aufs Meer hinaus auf der anderen Seite. Aber schaut selbst:

Ach, was wurden wir hier verwöhnt! Sobald wir in Richtung der Liegen gingen, kam jemand und hat alles schön eingerichtet, uns Badetücher hingelegt und frisches Eiswasser gebracht... Später haben wir uns etwas Kleines zu knabbern bestellt und auch damit waren wir absolut happy - was will man eigentlich mehr?

Ich habe ja Flugangst, aber schon am ersten Tag hier habe ich beschlossen: Das hat sich absolut gelohnt! Wir haben die Sonne, das warme Wasser und die tatsächlich fast endlosen Blicke über den Pool unglaublich genossen. Die Bezeichnung Infinity Pool passt hier irgendwie in alle Richtungen.

Wir sind dem Strand entlang spaziert...

haben und die verschiedenen Gebäude und Restaurants angesehen...

und die immer wieder anderen Ausblicke genossen.

Der Strand wäre nun nicht mein liebster, um baden zu gehen... hier habe ich den Pool bevorzugt. Die Abendstimmung und den Sonnenuntergang zu sehen, war jedoch wunderbar - und überhaupt am Meer zu sein!

Das Abendessen haben wir in einem der Restaurants draussen eingenommen. Achtung, hier ein wichtiger Tipp: auch wenn ihr Hotelgäste des Chedi seid, müsst ihr dafür unbedingt rechtzeitig reservieren, denn in den Chedi Restaurants essen gerne auch auswärtige Gäste und die Lokale sind dadurch oft ausgebucht. Auch hier gilt dasselbe wie für das ganze Hotel: Günstig ist das Essen nicht, aber sehr fein!

Auch Nachts war die Stimmung im Hotel ganz speziell und romantisch: überall brannten kleine Feuer, waren Laternen plaziert und plätscherte Wasser.

Das Licht des Mondes tat das seine dazu, um das Märchen-Gefühl der Geschichten von 1001 Nacht noch zu verstärken.

Wir spazierten nochmals durch die Gartenanlagen und am Long Pool vorbei (wo ihr übrigens auch essen könnt), bevor wir schlafen gingen.

Morgens standen wir extra früh auf, um den Sonnenaufgang nicht zu verpassen. Es war ein besonders stimmungsvolless Erlebnis, zuzuschauen, wie die Natur rundherum mit dem Licht und der aufkommenden Wärme langsam erwachte.
Die auffliegenden Vögel hinter der Hecke und das Gezwitschere in der Luft zeigten uns einen kleinen Vorgeschmack auf die Natur und die Tierwelt im Oman, obwohl wir hier im Chedi noch in einer eher künstlichen (aber wunderschönen!) Welt lebten. Für einige Zeit genossen wir es, die Anlage im Morgenlicht ganz für uns zu haben.

Auch das Frühstück später war wunderbar... Das üppige Buffet war drinnen im gekühlten Restaurant aufgebaut, doch uns zog es zum essen natürlich hinaus in den Garten, mit Blick auf die Palmen und das Meer. Ein Genuss!

Kaum zu glauben, dass wir erst knapp 24 Stunden hier in Muscat, im Oman waren. Im Chedi Hotel - und vor allem auf den gemütlichen Liegen am Long Pool hatten wir uns schon wunderbar entspannt und akklimatisiert - so durfte es gerne weiter gehen!

Die ganze Übersicht zu unserem Roadtrip durch den Oman mit allen Links zu den einzelnen Etappen findet ihr HIER.

Liebe Reisegrüsse, Miuh

P.S. Gerne zeige ich die Morgenstimmung bei bunt ist die Welt und unsere entspannte Zeit im Chedi Muscat auch beim Sonntagsglück und beim Freutag

Samstag, 17. Februar 2018

Oman Roadtrip: Mutrah, der traditionelle Souk in Muscat

Einen Souk wollte ich unbedingt besuchen, wenn ich schon in einem Orientalischen Land war! Die Gelegenheit bietet sich im zu Muscat gehörenden Ortsteil Mutrah im Osten der Stadt mit dem grössten Souk des Oman. Ein Souk ist eine Art Markt oder Basar, an welchem viele Händler ihre Waren anbieten. Sie haben ihre Läden offen entlang der Gassen des Souk, wo sie ihre Auslagen möglichst attraktiv zeigen.
Gleich nach unserer Ankunft und dem Einchecken im Hotel sind wir also hingefahren und haben uns mitten ins Orientalische Abenteuer gestürzt.

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Wie finde ich den Souk von Mutrah?


Zum Souk von Mutrah kommt ihr am besten mit dem eigenen (Miet-) Auto oder mit einem Taxi. Muscat hat nicht ein einzelnes Stadtzentrum, sondern ist sehr breit gezogen mit verschiedenen Stadtteilen, in welchen die Sehenswürdigkeiten verteilt sind. Zu Fuss wäre das viel zu weit und der Öffentliche Verkehr ist weder extrem gut ausgebaut, noch einfach zu nutzen.

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Parkieren könnt ihr vereinzelt entlang der Corniche (Hafenpromenade), oder dann etwas zurückversetzt in der Nähe eines Seiteneingangs zum Souk. Der Souk selbst ist autofrei - in den engen, zumeist gedeckten Gassen wird die Ware in Handwagen transportiert.

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Rund um die Eingangsbereiche des Souks sind verschiedene Handwerksbetriebe, kleine Läden aber auch Wohnhäuser angesiedelt.

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Wie ist es, im Souk von Mutrah unterwegs zu sein?


Im zentralen Teil des Souks findet ihr mehrere schön dekorierte Oberlichter. Hierhin kommen auch sehr viele ausländischen Besucher und es gibt die meisten Angebote für Touristen, sowie Händler, welche euch - manchmal in verschiedenen Sprachen - ansprechen.

Allerdings sind die Händler hier kaum je so aufdringlich, wie in anderen Ländern manchmal. Natürlich werdet ihr angesprochen, vor allem sobald ihr langsamer geht, oder etwas genauer anschaut. Aber ihr werdet nicht angefasst, am Ärmel gezupft oder gedrängelt. Freundlich lächeln, sich bedanken, nein sagen und weitergehen funktioniert da tipptopp.

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Was - und wie - kaufe ich im Souk von Mutrah?


Angeboten werden euch im Souk Kleider, Tücher, Kopfbedeckungen, Schmuck, Düfte, Weihrauch, Gegenstände aus Silber, Spielsachen, Orientalische Lampen, Deko-Artikel, Haushaltsgegenstände aller Art, sowie Souvenirs.

Dabei ist längst nicht alles traditionell aus dem Oman, viele Waren kommen auch aus Ländern wie Indien, Pakistan, China und der Türkei. Es lohnt sich also auch hier, genau nachzufragen und die Qualität sowie die Ettiketten zu prüfen.

Zu einem Kauf im Souk gehört es natürlich unbedingt auch, zu handeln! Im euch als erstes genannten Preis ist dafür nämlich noch jede Menge Spielraum eingebaut. Vergleicht am besten vorher schon etwas, überlegt euch, was ihr etwa bereit seid, zu bezahlen und steuert auf diesen Zielpreis zu. Meine Strategie ist meist, mit etwa 1/4 des ursprünglich genannten Preises zu starten und bei 1/3 bis 1/2 zu landen. Das ist natürlich von Fall zu Fall verschieden. Bleibt höflich, macht das Produkt nicht schlecht, zeigt euch aber auch nicht zu euphorisch.

Fühlt euch auch nicht gezwungen, nur etwas zu kaufen, weil euch der Händler schon x Tücher hervorgeholt und hingehalten hat, falls nicht das Richtige für euch dabei ist, oder der Preis am Schluss nicht stimmt. Manchmal (aber nicht immer) nennt euch der Händler auch plötzlich noch einen wesentlich besseren Preis, wenn ihr seinen Laden verlässt.

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Wie erlebe ich den traditionellen Teil des Souk von Mutrah?


Sobald ihr euch von den zentralen Teilen des Souk entfernt und in die etwas weniger glamourösen Nebengassen einbiegt, werdet ihr kaum mehr Touristen begegnen. Die Händler sprechen euch auch weniger an, sondern schauen eher zurückhaltend. Angeboten werden vermehrt Alltagsgegenstände wie Küchenutensilien oder Pflegeartikel und Kosmetika und die Einheimischen kaufen hier, was sie brauchen. Das bummeln und staunen durch diese Gassen habe ich sehr genossen und mich auch hier sicher gefühlt.

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Auch wenn ihr durch verschiedene Seitenstrassen des Souks geht und euch irgendwann etwas verloren fühlt, kommt ihr an einem Ende wieder aus dem Gassengewirr heraus und könnt euch neu orientieren. Wir hatten den Souk von der Stadt her betreten und kamen beim Haupteingang an der Corniche, Mutrah's Hafenpromenade wieder heraus.

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Ein Spaziergang entlang der Corniche von Mutrah ist die perfekte Ergänzung zum Souk


Den Besuch des Souk könnt ihr wunderbar verbinden mit einem Spaziergang entlang der Corniche, der Hafenpromenade bei der Bucht von Mutrah. Hier habt ihr eine schöne Sicht auf den Hafen und könnt mit etwas Glück die vom Sultan genutzte Staats-Jacht Al Said oder deren Versorgungsschiff Fulk al Salmah sehen.

In Richtung Land habt ihr einen guten Blick auf die beeindruckende schiitische Moschee.



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Zur östlichen Seite seht ihr über der Stadt eines der zwei lokalen Forts.
 
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Das bekannteste Wahrzeichen des Ortes ist der grosse, weisse Weihrauchbrenner, der auf einem Hügel im Riyampark steht... Aber auch der Kreisel in der Nähe, welcher mit einem Wasserspiel aus goldenen Gefässen geschmückt ist, zieht die Blicke auf sich.

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Dem Meer entlang zu gehen, hat uns gut getan, etwas Bewegung nach dem langen Flug, Licht und Wärme tanken und so richtig ankommen.

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So konnten wir uns langsam akklimatisieren an diesem für uns noch so exotischen Ort mit all den fremden Gerüchen und Tönen.

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Wo kann ich in Mutrah etwas essen und trinken?


Spazieren gehen macht hungrig und durstig. So steuerten wir auf ein Restaurant gleich neben dem Eingang zum Souk zu, das auf den ersten Blick etwas gar bunt und touristisch aussah. Später bemerkten wir jedoch, dass Einheimische hier ebenso einkehrten.

Die Fruchtsäfte und das erste lokale Essen, das wir hier einnahmen, waren fein und wir hatten die Gelegenheit, die Aussicht auf die Corniche und das Meer zu geniessen und unsere ersten Eindrücke von Muscat und dem Oman zu besprechen und zu verarbeiten. - Ideal!

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Nach diesen ersten Erlebnissen im Oman fuhren wir wir wieder zurück zum Hotel. Dabei kamen wir auch an jener Stelle vorbei, die ich bei unserem nächsten Besuch fotografierte und später (hier) zu meinem schönsten Foto des zweiten Halbjahres kürte.

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Wie hat euch der Besuch mit mir im Souk von Mutrah gefallen?

Wenn ihr mehr über den Oman und unsere grosse Reise erfahren und sehen mögt findet ihr alles hier:
Oman Roadtrip: Eine abenteuerliche Traum-Reise durch das ganze Land

Liebe Reisegrüsse, Miuh

P.S. gerne zeige ich Mutrah auchbei den Montagsfreuden, beim Freutag, beim Sonntagsglück und bei "Bunt ist die Welt" zum Thema Städtisch.


Freitag, 16. Februar 2018

Geheimtippreisen - Bucket List: Reiseträume und Traumreisen

Meine Reise - Bucket List hat bisher nur in meinem Kopf existiert


Manche Wunschreiseziele tauchten immer wieder in meinen Gedanken auf, setzten sich fest und wurden dennoch bisher nicht umgesetzt... Sie sind seit vielen Jahren auf meiner "virtuellen" Bucket List. Andere Städte, Länder oder Regionen erschienen neu auf meinem Radar, schlichen sich sofort auf den Reiseplan - und schon war ich dort... Dabei ist mir nicht wichtig, was "man" gesehen haben muss, sondern was mich (manchmal auch aus merkwürdigen Gründen) reizt.

Dass ich meine Bucket List nun aufschreibe, hat verschiedene Gründe:


* Auch wenn vielleicht nicht alles umsetzbar ist, soll doch kein Ziel, keine Idee vergessen gehen.
* All die möglichen Reisen und Abenteuer so vor mir zu sehen, ist bestimmt eine schöne Motivation, sie auch anzugehen!
* Inspiration und Austausch: Sehr gerne schaue ich mir die Listen anderer Reise-Begeisterter an, lasse mich inspirieren, finde neue Ideen - und ebenso zeige ich hier gerne meine Wunschziele und Tipps als Inspiration für andere. Noch mehr Travel Bucket Lists findet ihr aktuell bei Biggi und Flo von Phototravellers.de

Von meiner Reise Bucket Liste lasse ich mich aber nicht unter Druck setzen


Sie soll eine reine Inspirationsquelle bleiben, eine Ansammlung von Ideen und Wünschen, und keine Pflicht sein. "Schneller, höher, weiter!" macht mich nicht glücklicher.
Genau so nehme ich mir die Freiheit, Ziele zu ergänzen, wenn sich etwas Neues ergibt und natürlich werde ich auch notieren, sobald ich ein Wunschziel der Liste tatsächlich besucht habe.

Warum dauert es manchmal so lange, bis ein Reiseziel ab der Bucketlist umgesetzt wird?


* Zeit ist unser höchstes Gut! Das wird uns jedesmal bewusst, wenn sie knapp wird - ob im Alltag, oder ganz ernst, wenn wir bemerken, dass unsere Lebenszeit begrenzt ist. Ich selbst reise nicht nur gerne, sondern verbringe auch  sehr gerne Zeit zu Hause und auch bei der Arbeit vergeht momentan viel Zeit.
* Prioritäten müssen wir immer wieder für uns setzten: Was ist uns gerade am wichtigsten? Neben dem Reisen sind für mich auch Familie, Freunde, Katzen, das Zuhause, meine Arbeit und Weiterbildung wichtig. Da muss vielleicht einmal die eine oder andere Reise hintenanstehen.
* Geld kostet das Reisen je nach Reiseziel und Reiseart mehr oder weniger. Geld kosten (oder eben weniger einbringen) kann aber auch, wenn wir uns für mehr Reisezeit und weniger Arbeitszeit entscheiden.
* Angst ist für viele etwas Negatives - ob begründet, oder nicht. Auch für meine Reisen habe ich schon viele Ängste überwunden und hinter mir gelassen. Dennoch ist Angst - oder manchmal auch nur ein schlechtes Gefühl - für mich auch eine Art ureigener Instinkt. Diesem überlasse ich zwar nicht die Macht über meine Reisepläne, ignoriere ihn aber auch nicht komplett.

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Meine Gehemtippreisen - Bucket List:



Schweiz


- Blausee im Berner Oberland: Zugegeben, hier war ich schon einige Male... aber schon viel zu lange nicht mehr! Der See leuchtet unfassbar blau und ein gemütliches, romantisches, Hotel bietet ein natürliches kleines Spa.

- Greyerz, Lac de Gruyère und Regionaler Naturpark Guryere: Auf der Autobahn sind wir schon an der Region vorbeigefahren und in Werbefotos habe ich die Gegend auch schon gesehen. Es wären 2-3 Fahrstunden durch die Schweiz und dennoch habe ich es seit vielen Jahren nicht geschafft.

- Murtensee: Auch da habe ich schon schöne Fotos und Berichte gesehen und es wären nur 2-3 Stunden Fahrzeit...

- Die Weinberge des Lavaux: noch ein Reiseziel in der Westschweiz... Gerade im Herbst mit dem goldenen Weinlaub und blauem Himmel muss es hier traumhaft aussehen.

- Verschiedene Moore der Schweiz besuchen: Ich liebe Moorlandschaften, sie haben etwas mystisches und eine ganz spezielle, einzigartige Pflanzenwelt. 

- Übernachten auf dem Gornergrat bei Zermatt mit Blick auf das Matterhorn und die Sterne: Seitdem ich auf dem Gornergrat war und die Aussicht bewundert habe, würde ich auch gerne einmal dort übernachten und in der Dunkelheit die Sterne bestaunen.

- Teile der Grand Tour of Switzerland abfahren und die Sehenswürdigkeiten besuchen: Seit einigen Jahren führt eine Tour durch grosse Teile der Schweiz, mit möglichen Stopps bei vielen Sehenswürdigkeiten. Die Schweiz hat so viel Schönes zu bieten, 

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Europa

- Midsommer in Schweden erleben: Meine erste Idee von Schweden ist durch Astrid Lindgren's Bücher geprägt. Seit einigen Jahren träume ich davon, einmal Midsommer in Schweden zu verbringen. Am meisten fasziniert mich daran, dass es nie ganz dunkel werden soll. 

- Mallorca: Viele können es sich wohl kaum vorstellen, aber ich war tatsächlich noch nie auf Mallorca! Dabei reizen mich weniger Ballermann und Party, sondern die schönen Landschaften und Strände. So viele Fotos habe ich davon schon gesehen.

- München: Wohl ebenfalls für viele nicht vorstellbar... auch in München war ich noch nie. Ob es daran liegt, dass ich weder Bier noch defitige Fleisch-Gerichte mag?

- Lüneburger Heide mit den Heidelandschaften: Auf der Durchreise nach Sylt haben wir hier vor einigen Jahren eine Nacht verbracht, weil es eben eine gute Distanz für einen Zwischenhalt war. Wie schön die Region wäre und dass sich ein längerer Aufenthalt lohnen würde, wurde mir erst dort bewusst und ich möchte unbedingt irgendwann nochmals "richtig" hin.

- Island: Vulkane, heisse Quellen, atemberaubende Landschaften... So viele schöne Fotos habe ich von Island gesehen. Das individuelle Entdecken des Landes mit einem 4x4-Fahrzeug oder einem Camper würde mir riesig Spass machen! Dass es wohl ein eher kühles Reiseziel wäre und dass unterdessen so viele Touristen dort unterwegs sind, hält mich noch etwas ab.

- Lanzarote: Noch heute erinnere ich mich an eine Postkarte, die ich als kleines Kind erhalten habe: Lanzarote mit schwarzen Stränden und einer Kamel-Karawane... Das schwarze (vulkanische) Gestein fasziniert mich noch immer und irgendwann werde ich die schwarzen Strände besuchen.

- Moorlandschaften Deutschlands entdecken: Auch in Deutschland gibt es noch Moorlandschaften, sogar noch ein Stück grösser, als diejenigen in der Schweiz. Die einzigartigen Lebensräume habe ich kürzlich wieder in einer beeindruckenden Dokumentation gesehen - ich würde wohl endlos Tierchen und Pflänzchen fotografieren!

- Die Provence mit den Lavendelfeldern besuchen: Die klischeehafteste Landschaft, die ich mir vorstellen kann. Da ich Lavendel mag, möchte ich die Provence mit all den Düften und optischen Eindrücken einmal selbst erleben.

- Die Camargue mit den weissen Camargue-Pferden, den Schwemmgebieten und Naturlandschaften: in unserer Jugend war die Camargue der Traum-Ort aller "Pferde-Mädchen". Das war ich zwar nie, aber ich kann ja auch nur Pferde in der Landschaft fotografieren, anstatt reiten.

- Sizilien mit dem Aetna: Streng genommen war ich auch hier schon einmal - während eines Ausflugs von einem Kreuzfahrtschiff wurden wir auf den Aetna gefahren. Ich war fasziniert von diesem immer noch aktiven Vulkan und würde ihn gerne noch mehr entdecken. Aber auch die schönen Strände, die spannenden Landschaften, Orangen- und Zitronenplantagen reizen mich.

- Die Algarve - Küste in Portugal: Beeindruckende Fotos dieser felsigen und sandigen Küste habe ich schon gesehen... Ob als Roadtrip oder Strandferien - das wär's einmal.

- Fuerteventura mit den schönen Stränden und Dünen: Noch zu Europa gehörend und doch neben Afrika... Gran Canaria habe ich schon gesehen, Fuerteventura stelle ich mir noch etwas weniger Party-lastig vor, mit wunderschönen Stränden und Dünen, aber auch windig...

- Azoren: Wer kennt die Azoren nicht aus dem Wetterbericht, wo öfters über das "Azoren-Hoch" gesprochen wird. Wo sie wirklich sind, war auch mir lange ein Rätsel. Seit ich aber Fotos der wilden Landschaften gesehen habe, würde ich gerne einmal hin. Nur der Wind könnte mich etwas abschrecken.

- Albanien: Das Land ist auch mir noch aus den Kriegs-Nachrichten der 90-er im Hinterkopf. Viele Albaner kamen damals als Flüchtlinge in die Schweiz und lösten die üblichen Ausländer-Diskussionen aus. Heute lese ich immer mehr, wie Albaner diesen oder jenen Strand in der alten Heimat loben, welchen sie jeweils im Sommer besuchen. Auch an Land und in den Bergen locken beeindruckende ursprüngliche Landschaften und Lebensweisen.

- Dänemark mit Kopenhagen: Da bin ich von vielen deutschen Bloggern beeinflusst - und zwar weniger von Reisebloggern, als von Garten- DIY- Einrichtungs- und Familienbloggern. So habe ich immer wieder schöne Fotos gesehen und irgendwann werde ich das Land auch in Natura erleben.

- Irland: Eine kleine Vorahnung von Irland erhielt ich vor knapp zwei Jahren. Da war ich jedoch hauptsächlich geschäftlich in Dublin unterwegs und konnte nur an einem Zusatztag noch etwas die Küste nördlich und Südlich der Stadt entdecken. Da gäbe es noch so viele Landschaften, die ich sehen möchte!

- Hamburg, Hafenregion bei Nacht: Im Herbst war ich zum ersten Mal in Hamburg und habe die Stadt vor allem rund um Hafen und Reeperbahn entdeckt und lieb gewonnen. Die Hafenregion würde ich zu gerne einmal noch bei Nacht sehen und fotografieren, eine Lichterfahrt durch die Speicherstadt unternehmen, die Aussicht vom Nachtmichel geniessen... 

- Die Polarlichter sehen: Davon träume ich schon seit Jahren! Himmelsphänomene und die Astronomie faszinieren mich sowieso und Polarlichter müssen einen wohl im positiven Sinne fassungslos zurücklassen. Kakslauttannen in Finnland war der erste Ort, den ich dafür ausgesucht hatte, mittlerweile weiss ich, dass es noch viel mehr Möglichekeiten gibt.

- La Gomera: Ein Freund besucht die Insel seit Jahren und schwärmt von der familiären Ruhe, sowie von den Nebelwäldern. Inseln, die nicht ganz so einfach mit einem Direktflug erreichbar sind, sind für mich sowieso immer wieder ein überraschender Geheimtipp.

- Aeolische Inseln / Liparische Inseln: Die kleinen Vulkaninseln im Meer vor Sizilien faszinieren mich aus verschiedenen Gründen. Auch hier ist es möglich, aktiven Vulkanismus zu erleben, gleichzeitig stelle ich mir die Landschaften und Dörfchen schön vor - und auch hierhin kommt man nicht so einfach.

- Wien: Dass die Stadt super und schön sei, habe ich schon oft gehört. Wer einmal da war, geht immer wieder... Ausserdem finde ich den Wiener Dialekt und die Art der Wiener irgendwie faszinierend. 

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Afrika


- Safari in Afrika (Namibia? Botswana?): Da bin ich nun noch ganz ahnungslos und unentschieden, obwohl ich seit Jahren darüber nachdenke. Immer wieder wird mir ein Land oder eine Region empfohlen und es gibt wohl auch sehr viele Möglichkeiten... Wichtig wären mir spannende tierische Erlebnisse, viel Natur und Naturnähe.


Asien


- Oman nochmals in den Süden:  Im Süden des Oman gibt es noch viel mehr zu entdecken ich würde zu gerne einmal Oryx Antilopen, vielleicht Delfine und mit extrem viel Glück Leoparden sehen

- Oman nochmals in den Norden: Whale Sharks habe ich hier ja letztes Mal nicht angetroffen, aber das würde ich unbedingt nochmals versuchen. Ausserdem gäbe es hier noch viel mehr Wadis zu sehen und zu entdecken und auch die Exklave Musandam ist noch offen.

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Australien


- Australien... nochmals all das Schöne und noch viel Unbekanntes: Was soll ich sagen... nach zwei längeren Reisen durch Australien habe ich schon so viel schönes, beeindruckendes, umwerfendes gesehen und erlebt, dennoch gibt es noch so viel zu entdecken,  z.B. mit dem Zug "The Ghan" würde ich gerne noch fahren, das Cape Tribulation entdecken, und, und, und...

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Amerika


- Burning Man in Nevada: Irgendwann, irgendwann in ferner Zukunft einmal möchte ich gerne an diesem völlig verrückten, künstlerischen Festival teilnehmen.



Erfüllte Ziele


Ziele, die mir wirklich viel bedeutet haben und die ich mir bereits erfüllt habe:

- Einmal so richtig die Wüste erleben: Im Oman ist dieser Traum in Erfüllung gegangen.
- Eichhörnchenweg in Arosa: keine Ahnung, warum das so lange gedauert hat? Gerne bald wieder!
- Australien entdecken: nach der ersten Reise folgte eine weitere und es gibt noch immer viel zu entdecken
- In Cornwall die Landschaften aus den Rosamunde Pilcher - Filmen sehen... nun auch schon einige Jahre her.
- Ein Aufenthalt im Stanglwirt-Hotel in Going am wilden Kaiser: Das Wetter war zwar schlecht, aber das Hotel eine Wucht! 

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Nun hoffe ich, dass ich euch tatsächlich etwas inspirieren und vielleicht auf die eine oder andere neue Reise-Idee bringen konnte. Und für mich selber wünsche ich mir, dass mir nie die Wünsche und Träume ausgehen - nichts wäre trauriger und enttäuschender als eine komplett abgehakte, erledigte Liste...

Liebe Reisegrüsse, Miuh

P.S . Auch bei den Montagsfreuden, beim Freutag und beim Sonntagsglück zeige ich meine Reise - Bucket List gerne

Montag, 12. Februar 2018

Oman Roadtrip: Flug nach Muscat - Ankunft und Einreise im alten und neuen Flughafen

Hier werde ich euch von der Anreise nach Muscat berichten und hilfreiche Informationen und Tipps zur Ankunft und Einreise im Oman weitergeben: Was ist erlaubt, was ist verboten? Welches Visum brauche ich? Wie und wo kann ich Geld wechseln? Soll ich Landkarten und SIM-Karte gleich im Flughafen besorgen? Und werde ich beim alten oder beim neuen Flughafen landen?

Bald nach der Eröffnung des neuen Flughafens von Muscat am  20. März 2018 werde ich hoffentlich selbst sehen und euch berichten können, wie es ist, am neuen Gebäude anzukommen. Natürlich habe ich schon Berichte von Insidern und lokale Berichterstattungen über den neuen Flughafen im Oman gelesen und die Informationen hier ergänzt. Aber es geht doch nichts über persönliche Erfahrungen!



Inhalt:


1. Anreise - bequeme Flüge direkt ab Zürich, München, Frankfurt und Amsterdam

2. Erlaubt und verboten - was gar nicht erst ins Gepäck soll

    2.1. Verboten sind wie bei jedem Flug
    2.2. Ausserdem verboten sind
    2.3. Begrenzt erlaubt
    2.4. Verhalten am Flughafen und bei der Einreise

3. Ablauf der Einreise in den Oman: Visum, Geldwechsel und Immigration

    3.1. Visum - Achtung, Änderungen!
    3.2. Geldwechsel - Achtung, Änderungen!
    3.3. Immigration - Achtung, Änderungen!

4. Was wird am besten direkt im Flughafen erledigt?
   
    4.1. Lokale SIM-Karte fürs Mobiltelefon kaufen 
    4.2. Lokale Landkarten kaufen
    4.3. ATM - Geldautomaten
    4.4. Mietauto abholen

5.  Alter Flughafen - Neuer Flughafen

6. Oman Roadtrip: eine abenteuerliche Traum-Reise druch das ganze Land






1. Anreise - bequeme Flüge direkt ab Zürich, München, Frankfurt und Amsterdam


Die Flüge in den Oman waren für mich jeweils etwas ganz Besonderes, obwohl ich eigentlich nicht gerne fliege. (meine 30 Tipps gegen Flugangst findet ihr HIER)

Schon bei der Gepäckabgabe wurden wir sehr freundlich empfangen und im Flugzeug erhielten wir durch Mitreisende, Flugpersonal und das Essen eine Vorahnung auf unsere Reise ins orientalische Land. Bei der Ankuft am Flughafen in Muscat beeindruckte uns all die sandige Erde rundherum, die drückende Hitze und dann natürlich auch die für uns exotische Atmosphäre.

Mit Oman Air sind wir nun schon zwei mal von Zürich nach Muscat und zurück geflogen - und es ist für mich die bequemste Anreise: Der Hinflug geht als einziger direkt, non-stop und zeitsparend über Nacht: Freitag Abends nach der Arbeit los - Samstags am Morgen früh in der Wärme ankommen... super!

Auch der Retourflug ist praktisch: Morgens nochmals das Meer geniessen oder Souvenirs besorgen, dann am Mittag zum Flughafen und (dank Zeitverschiebung) Abends schon wieder zu Hause ankommen.

Auch die Swiss fliegt direkt ab Zürich nach Muscat, allerdings nicht Non-Stop: Es gibt jeweils einen kurzen Zwischenhalt in Dubai, bei welchem die dortigen Fluggäste aus- beziehungsweise zusteigen. Für Aviatik- oder Dubai-Fans ein Vorteil, ich hingegen habe die Variante von Oman Air bevorzugt.

In Deutschland könnt ihr ab München (ebenso über Nacht hin, am Nachmittag zurück) oder ab Frankfurt (Tagsüber hin, über Nacht zurück) mit Oman Air fliegen. Für Reisende aus dem Ruhrgebiet mag der direkte Flug mit KLM ab Amsterdam am bequemsten sein. Alle Anderen brauchen wohl einen Zubringer-Flug oder den Zug zu einem der angeflogenen Flughäfen oder wählen eine indirekte Variante mit Zwischenlandung in London, Istanbul, Dubai, etc...

Nach Salalah fliegt von Deutschland und der Schweiz aus kein Linienflug direkt, allerdings könntet ihr hier teilweise mit Charter-Fliegern Glück haben.

Meine bevorzugten Flugverbindungen suche ich jeweils über Skyscanner. Die Flüge haben wir bisher jeweils direkt über Oman Air gebucht (gleicher Preis wie über andere Plattformen)



2. Erlaubt und verboten - was gar nicht erst ins Gepäck soll


Informiert euch am besten immer aktuell hier: Omanairports: Customs - Prohibited and restricted Items sowie hier: Prohibited Items und gegebenenfalls bei weiteren offiziellen Stellen.

2.1. Verboten sind wie bei jedem Flug:


- Erstens natürlich alle Waffen, scharfen oder explosiven Gegenstände, sowie Flüssigkeiten über 100ml, etc. wie auf jedem Flug.


2.2. Ausserdem verboten sind:


Drogen wie alle Pflanzenteile von Cannabis, sowie Opiate in allen Formen und alle weiteren möglichen Drogen. Geht hierbei keinerlei Risiko ein und schaut, dass ihr auch nicht "irrtümlich" noch etwas dabei habt. Bei Drogen aller Art wird hier kein Spass verstanden und die Strafen sind hart.
- Medikamente auf Opiate-Basis oder Psychopharmaka (Aufzählung nicht abschliessend, informiert euch hier selbst sehr genau!) -> Achtung, davon können Medikamente gegen Flugangst betroffen sein! Betroffene Medikamente können von den Behörden mit Drogen gleichgesetzt werden und der Besitz kann entsprechend hart bestraft werden.
Müsst ihr dennoch solche Medikamente mitführen, braucht ihr nicht nur ein Ärztliches Zeugnis, sondern auch eine Bestätigung eures lokalen Gesundheitsministerius und der Omanischen Botschaft / des Omanischen Konsulats in eurem Heimatland.
- Falls ihr euch Medikamente mittels Spritzen / mit Nadeln verabreichen müsst, braucht ihr ein ärztliches Zeugnis dafür.
- Pornografisches Material jeglicher Art. Auch wenn ihr nicht plant, entsprechende Magazine oder Videos ins Land zu nehmen, schaut einmal euer Mobiltelefon durch... hat euch vielleicht kürzlich jemand ein entsprechendes Filmchen oder Witzchen geschickt? Löscht es lieber. (Auch wenn mir bisher nie das Handy "durchsucht" wurde).

2.3. Begrenzt erlaubt:


- Nehmt Batterien und Akkus (z.B. für den Fotoapparat) ins Handgepäck, am besten in einem Battery Case. Auch dies gilt für alle Flüge, nicht nur für die Einreise in den Oman
- Maximal 400 Zigaretten
- Maximal 100ml Parfüm
- Maximal 10 DVD's - CD's und DVD's können ausserdem bei der Einreise konfisziert werden, um zu überprüfen, ob sie keine unangemessenen Inhalte haben und es kann Tage dauern, bis ihr sie zurückerhält.
- Höchstens 2 Flaschen (à je maximal 1 Liter) Wein oder Spirituosen (Alkoholische Getränke) pro Person, allerdings nur, wenn ihr über 21 Jahre alt und nicht Muslime seid.
- Drohnen dürft ihr bisher im Oman nicht benutzen, sie werden euch am Flughafen abgenommen und bei der Ausreise wieder zurückgegeben - klärt dies allerdings besser vorher ab! Zu Drohnen (und dem Fotografieren und Filmen damit) werden momentan die Gesetze überarbeitet und ich hoffe, dass man in Zukunft im Voraus eine temporäre Erlaubnis für den Einsatz beantragen kann.
- Geld oder Wertgegenstände über 6'000 Omani Rial müssen bei der Einreise angegeben werden. (Auch dies basierend auf dem internationalen Geldwäschereigesetz und nicht durch lokale Gesetze)

2.4. Verhalten am Flughafen und bei der Einreise


- Es ist selbstverständlich, dass ihr euch an die Anweisungen der lokalen Behörden und Angestellten, sowie an alle schriftlichen Anweisungen halten sollt. Alles ist auch in Englisch angeschrieben und ihr werdet damit keine Probleme haben.
- Ich empfehle auch, sich schon für die Ankunft moderat zu kleiden (auch wenn ich schon ganz Anderes gesehen habe... ) Es ist eine Frage des Respekts für das Land, welches man besucht und dessen Bewohner. Meine Tipps: Welches ist die Richtige Kleidung im Oman, wie ziehe ich mich an? findet ihr HIER.
- Das Fotografieren im / am Flughafen, sowie allgemein das Fotografieren aller Flughäfen (und militärischer Einrichtungen, Ämter, etc. im Land) ist verboten. Ihr werdet hier deshalb ausnahmsweise auch nur sehr wenige und allgemeine Fotos finden. Noch viel strenger verboten ist das Fotografieren der Sicherheitsbeamten, der Visa- und Geldwechsel- Angestellten, sowie der Sicherheitseinrichtungen am Flughafen.




3. Ablauf der Einreise in den Oman: Visum, Geldwechsel und Immigration


-> Achtung, seit am 20.03.2018 die neuen Flughafengebäude in Betrieb sind, hat hier einiges geändert: 
Das Visum für den Oman müsst ihr vor euerer Reise online hier: EVisa Oman beantragen. Update: Unterdessen wurde am 12.3.2018 informiert, dass es zusätzlich dennoch möglich sein wird, das Visum erst bei Ankunft zu erwerben.

Auch den sonstigen Ablauf für Ankunft, Immigration und Geldwechsel habe ich noch  nicht selbst ausprobiert oder aus sicherer Quelle erfahren und kann sie deshalb aktuell nicht ausführlich beschreiben.

Achtung: folgende Beschreibung (kursiv) ist deshalb nicht mehr aktuell!

Früher konntet ihr sofort nach der Ankunft am alten Flughafen in Muscat direkt Geld wechseln und euer Visum für den Oman beantragen. Bedingung dafür war, dass ihr genügend Bargeld mitnehmt, dass ihr aus den "richtigen" Ländern "eligible for visa on arrival (List A)" kommt und euer Pass noch mitndestens 6 Monate gültig ist.

Die Offiziellen Informtionen dazu war zu finden unter: Omanairports: What to expect when I arrive - Muscat Airport.

Nach der Landung mit dem Flugzeug wurdet ihr früher mit dem Flughafenbus direkt zur "Immigration and Arrivals Hall" gebracht. Folgt den Schildern zur Immigration (und nicht etwa Transferring!)

Nun, mit dem neuen Flughafenterminal sind die Wege anders und ganz bestimmt auch weiter.

3.1. Visum


-> Achtung, seit die neuen Flughafenterminals in Betrieb sind, hat hier einiges geändert: 
Das Visum für den Oman müsst ihr gemäss Information vom 22.02.2018 vor euerer Reise online hier: Evisa Oman beantragen.

-> Update: Am 12.3.2018 wurde informiert, dass es auch in Zukunft noch möglich ist, das Visum erst bei der Ankunft am Flughafen von Muscat / Oman zu erwerben. Hier findet ihr die offizielle Information des Oman Airport dazu.

Achtung: folgende Beschreibung (kursiv) ist deshalb nicht mehr aktuell!

Früher konntet ihr an den Schalter für die Visa-Ausstellung gehen und dort direkt euer Visum beantragen:
Als Europäer, Schweizer und einige andere Nationalitäten geltet ihr als "eligible for visa on arrival (List A)" und durftet direkt bei der Einreise ein Visum erwerben. Hier: Omanairports: Nationalities that are eligible for visa on arrival (List A) fand man eine Tabelle mit den Ländern, deren Bewohner ihr Visum direkt bei der Einreise erwerben dürfen.

Ein übliches Touristen-Visum kostet OMR 20 (ca. 50 CHF / 45 EUR) pro Person, ist gültig für einen Monat und bedingt, dass euer Pass noch mindestens 6 Monate gültig ist.

Früher konnte nur mit Bargeld (z.B. EUR, USD, CHF) bezahlt werden, obwohl vor dem Abflug auch die Kreditkarte als mögliches Zahlungsmittel erwähnt wurde. Nehmt genügend Bargeld mit!
Die erhaltene Quittung müsst ihr unbedingt behalten (am besten in den Pass legen) - ihr werdet sie bei den Einreisebehörden (Immigration) sowie auch wieder bei der Ausreise benötigen.

Unter: Omanairports: Visas findet ihr alle weiteren (offiziellen) Informationen dazu. Das erwähnte, früher sehr beliebte 10-Tages Visum gibt es allerdings seit dem 24.04.2017 nicht mehr.

3.2. Geldwechsel


-> Achtung, seit am 20.03.2018 die neuen Flughafengebäude in Betrieb sind, hat hier einiges geändert: 
Abläufe für Visum, Ankunft, Immigration und Geldwechsel habe ich noch  nicht selbst ausprobiert oder aus sicherer Quelle erfahren und kann sie deshalb aktuell nicht beschreiben. 

Achtung: folgende Beschreibung (kursiv) ist deshalb nicht mehr aktuell! 

Den Geldwechsel - Schalter fandet ihr gleich nebenan. Hier konntet ihr Bargeld (z.B. EUR, USD, CHF) direkt in OMR (Omani Rial) umtauschen. Behaltet auch diese Quittung unbedingt, nur damit könnt ihr allenfalls bei der Ausreise nicht gebrauchte Lokalwährung zurücktauschen.

1 EUR entsprach am 25.03.2018 etwa 0.476 OMR (Omani Rial) und 1 CHF etwa 0.406 OMR (Omani Rial)
oder anders gesagt: 1 OMR (Omani Rial) hat etwa den Wert von etwa 2.10 EUR  oder etwa 2.46 CHF

3.3. Immigration


-> Achtung, seit am 20.03.2018 die neuen Flughafengebäude in Betrieb sind, hat hier einiges geändert: 
Abläufe für Visum, Ankunft, Immigration und Geldwechsel habe ich noch  nicht selbst ausprobiert oder aus sicherer Quelle erfahren und kann sie deshalb aktuell nicht ausführlich beschreiben. 

Achtung: folgende Beschreibung (kursiv) ist deshalb möglicherweise nicht mehr ganz aktuell! 

Mit eurem Pass und dem erhaltenen Visum könnt ihr nun zu den Desks der Immigration / Royal Oman Police gehen. Eure Dokumente werden kontrolliert und wenn alles in Ordnung ist, erhaltet ihr einen Stempel in euren Pass und dürft das Land offiziell betreten.

3.4. Gepäck



-> Achtung, seit am 20.03.2018 die neuen Flughafengebäude in Betrieb sind, hat hier einiges geändert: 
Abläufe für Visum, Ankunft, Immigration und Geldwechsel habe ich noch  nicht selbst ausprobiert oder aus sicherer Quelle erfahren und kann sie deshalb aktuell nicht ausführlich beschreiben. 

Achtung: folgende Beschreibung (kursiv) ist deshalb möglicherweise nicht mehr ganz aktuell! 

Nach dem Dutyfree - Bereich (beachtet unbedingt die erlaubten Höchstmengen, falls ihr hier einkauft), kommt ihr zu den Gepäckbändern, wo ihr euer aufgegebenes Gepäckstück wieder in Empfang nehmen könnt.
Anschliessend wird sowohl euer Handgepäck, wie auch euer aufgegebenes Gepäck nochmals kontrolliert und durchleuchtet. Beschrieben ist das Vorgehen hier: Omanairports: Baggage Services.
Ist nun alles in Ordnung, könnt ihr den Immigration - Bereich verlassen und kommt im öffentlich zugänglichen Teil des Flughafens an.



4. Was wird am besten direkt im Flughafen erledigt?



4.1. Lokale SIM-Karte fürs Mobiltelefon kaufen


Falls ihr keinen Handy-Vertrag habt, welcher den Oman mit einschliesst und dennoch Daten nutzen möchtet (zum Beispiel für Google Maps, kurze Recherchen, Kontakt zu Freunden und Familie, soziale Netzwerke, etc.), empfiehlt es sich, eine lokale SIM-Karte zu kaufen. Wir haben jeweils via Omantel für 10 OMR eine Karte gewählt mit 2GB Daten, sowie 2GB Social Media Nutzung, 5 kostenlosen (lokalen) "lieblings"-Nummern und einem Monat Gültigkeit. Damit waren wir immer sehr zufrieden, insbesondere auch mit der Abdeckung. Von Oredoo gibt es ähnliche Angebote. Beide Shops sind am Flughafen gut sichtbar und eure gewünschte Karte ist innert weniger Minuten bereit: Variante / Preis wählen, bezahlen, Pass zeigen, registrieren, fertig.

4.2. Lokale Landkarten kaufen


Im WHSmith (Bücher- und Zeitschriften-Kette mit Ursprung in UK) könnt ihr neben allerlei Kleinigkeiten auch verschiedene Landkarten des Oman, sowie das Buch off-Road Oman mit  spannenden offroad - Routen kaufen. Sehr praktisch!

4.3. ATM - Geldautomaten


Wenn ihr schon wisst, dass ihr mehr Bargeld brauchen werdet, als das, was ihr am Geldwechsel - Schalter umgetauscht habt, könnt ihr hier mit der EC-Karte oder der Kreditkarte nochmals auf einfache Art Geld beziehen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es unterwegs nicht immer möglich war, mit der EC-Karte Geld zu beziehen. Die Kreditkarten haben zwar funktioniert, manchmal war jedoch die Bezugslimite relativ tief.

4.4. Mietauto abholen


Ebenfalls in der Flughafenhalle findet ihr schön nebeneinander aufgereiht alle Büros der Auto-Vermieter. Es lohnt sich, das gewünschte Auto (oder die Auto-Kategorie) schon von zu Hause aus zu reservieren. Die Vorteile: Verfügbarkeit, nur noch wenige Formalitäten und normalerweise unbegrenzte Kilometer. Bei Verträgen, welche erst vor Ort abgeschlossen werden, ist das Alles nicht immer gegeben. Das Vorgehen ist wie üblich und relativ unkompliziert: Den lokalen Vertrag / das Abgabeformular überprüfen, kontrollieren, ob die Angaben dann auch mit dem Auto übereinstimmen, keine Versicherung abschliessen, die man bereits hat, allenfalls die Kreditkarte für ein Sicherheitsdepot benutzen.



5.  Alter Flughafen - Neuer Flughafen


Bei unseren bisherigen Oman-Reisen sind wir jeweils im nun "alten" Flughafen von Muscat angekommen und auch wieder abgereist.  

Seit dem 20. März 2018 ist der neue Flughafen, beziehungsweise das neue Terminal in Betrieb genommen worden. Auf der Homepage Omanairports könnt ihr unter anderem einen Blick darauf werfen: abwechslungsweise mit anderen Oman-Fotos seht ihr einige sehr beeindruckende Bilder des Flughafens.

Die Verkehrsschilder, sowie Google-Navigation waren alle schon länger auf das neue Flughafen-Gebäude ausgerichtet. Darauf könnt ihr euch nun also voll verlassen.
(Wir haben es hingegen dadurch bei unseren früheren Reisen geschafft, drei mal rundherum zu fahren und immer wieder vor derselben, gesperrten Zufahrtsstrasse zum neuen Terminal zu landen - und die Abflugzeit rückte näher...)

Auf den neuen Flughafen Muscat bin ich sehr gespannt! Der bisherige war zwar nicht mehr ganz neu, aber absolut in Ordnung und schön übersichtlich, fast schon familiär. Das ist jetzt ganz bestimmt anders, denn mit dem neuen, grösseren Flughafengebäude wurden auch sehr viel höhere Passagier-Kapazitäten möglich.

Schon bald nach der Eröffnung des neuen Flughafens von Muscat am  20. März 2018 werde ich hoffentlich selbst sehen und euch berichten können, wie es ist, am neuen Gebäude anzukommen. Natürlich habe ich schon Berichte von Insidern und lokale Berichterstattungen über den neuen Flughafen im Oman gelesen und die Informationen oben ergänzt. Aber es geht doch nichts über persönliche Erfahrungen!

Einige der obigen Abläufe und Angebote werden ziemlich gleich bleiben, andere (wie zum Beispiel, dass ihr euer Visum nun schon vor der Abreise online beantragen sollt! *update: das Visum bei Ankunft zu erhalten ist bis auf Weiteres dennoch möchtlich*) haben geändert. Und ganz bestimmt wird oft die Beschreibung "gleich nebenan findet ihr" nicht mehr stimmen. Nach einigen der mehreren tausend Teilnehmern eines Testlaufs im Dezember 2017 (Hier ein Bericht der Times of Oman) ist der neue Flughafen riesig gross, sehr modern und elegant.

Gemäss offiziellen Angaben soll der Flughafen Muscat mit dem neuen Terminal einer der Top 20 Airports der Welt werden. Er wird eine anfängliche Kapazität von 12 Millionen Passagieren pro Jahr haben, die aber mit einigen zusätzlichen Anpassungen in drei weiteren Phasen auf 24, 36 und dann 48 Millionen Passagiere ausgebaut werden kann. HIER könnt ihr die weiteren Zahlen ansehen.

Der bisherige Flughafen soll in Zukunft für Lowcost Carrier, auf Deutsch: für Billigflieger genutzt werden.




6. Oman Roadtrip: eine abenteuerliche Traum-Reise druch das ganze Land


Nun habt ihr alle Vorbereitungen und die offiziellen Anforderungen gut überstanden und die eigentlichen Ferien, das eigentliche Abenteuer kann jetzt so richtig starten:

Mehr über unseren Oman Roadtrip , die abenteuerliche Traum-Reise durch das ganze Land und all die verschiedenen Etappen findet ihr HIER

Liebe Reisegrüsse, Miuh


Zusatz-Disclaimer:
-> Achtung! Mein Reisebericht: "Oman Roadtrip: Flug nach Muscat - Ankunft und Einreise im alten und neuen Flughafen" beruht ausschliesslich auf eigenen Erfahrungen im März und September 2017 mit Ankunft noch im alten Flughafen, sowie auf Angaben, welche auf offiziellen Seiten Anfang Februar 2018 und Ende März 2018 zu finden waren. (Quellen werden jeweils angegeben) Seit dem 20.03.2018 ist das neue Flughafen-Terminal in Betrieb und seither hat einiges geändert: Abläufe für Visum, Ankunft, Immigration und Geldwechsel habe ich noch nicht selbst ausprobiert oder aus sicherer Quelle erfahren und kann sie deshalb aktuell nicht ausführlich beschreiben. Die wichtigste Änderung: das Visum muss nun schon vor der Abreise online beantragt werden! - Updates und Aktualisierungen sind vorbehalten.
Meine Tipps und Informationen sollen auf keinen Fall rechtliche Empfehlungen darstellen und können nie Vorgaben von Behörden, Reisebüro-Informationen, Weisungen von Fluggesellschaften oder eigene Überprüfungen der Tatsachen vor einer Reise ersetzten, denn Gesetze und lokale Situationen können jederzeit ändern. 
Informiert euch deshalb vor jeder Reise unbedingt auch selbst über offizielle Quellen.