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Donnerstag, 28. Dezember 2017

Geheimtippreisen - Rückblick 2017 und Wunschziele 2018

Heute lade ich euch zu einem Rückblick auf mein persönliches Reisejahr 2017 ein: Anfangs (hier der Link zum Reise-Ausblick 2017 für meine Geheimtipreisen) hatte es noch nicht so sehr nach vielen Reiseplänen ausgesehen... da gab es zwar schon verschiedene Ideen und einzelne Buchungen, aber eben doch noch wenig Konkretes. Über die Montate erlebte ich dann immer mehr schöne Reisen und auch neue, zum Teil spontane, Pläne für das zweite Halbjahr kamen hinzu...
Oman, Berge, Landschaft, karg, Roadtrip
Ganz kurz und alphabetisch zusammengefasst, führte mich das 2017 an folgende Orte:
Baden (Schweiz) - Badenfahrt, Hamburg, Kempten (Allgäu), Elsass, Emmental (2x), London, Luxembourg, Malta, Oman (2x), Serfaus, Zermatt, Zoo Zürich
Colmar, Kanal, Stadt, klein Venedig, Blumen, Deko, Häuser
Auch die Arten meiner Reisen waren ganz unterschiedlich:
Roadtrip-Abenteuer, Geschäftsreise, Skiweekend, Gruppenreise organisiert für Freunde, ganz nah, Wellnessferien, alle Jahre wieder, Überraschungs-Trip, neue Ziele, alleine, grosses Stadtfest, Familienzeit... ich mag diese Abwechslung!


Geheimtippreisen-Rückblick 2017


Januar

Zermatt (3 Tage)
Wiederum konnte ich im Januar ein spannendes Skiweekend in Zermatt verbringen. Am schönsten war dabei die Fahrt mit der Gornergratbahn über den Riffelberg bis zum Gornergrat mit dem überwältigenden Bergpanorama rundherum. Immer präsent und sehr fotogen ist dabei das Matterhorn, welches auch Touristen aus aller Welt hierher lockt. Meine 10 Tipps für den Ausflug zum Gornergrat, sowie weitere schöne Ideen, Übernachtungsmöglichkeiten und kleine Abenteuer findet ihr hier: Von Zermatt hoch zum Gornergrat auf 3089 müM & 10 Tipps dazu (link)
Gornergrat, Matterhorn, Zermatt, Gornergratbahn, Schienen, Berge


Februar

Serfaus (5 Tage)
Eine schöne Tradition sind für mich Schnee- und Wellnessferien in Serfaus. Obwohl es zahlreiche Möglichkeiten gäbe, blieben alle meine Sportlichen Ambitionen wie immer nur gute Vorsätze... Kleine Wanderungen und das Geniessen des schönen Wetters, der frischen Luft, des feinen Essens sowie der Wellnessangebote gehören für mich aber genauso zur Gesundheit. Drei Beiträge zu Serfaus findet ihr hier: Kurzwanderung zum Leithe Wirt ( link), Panorama Genussweg (link) und Mit dem umgebauten Pistenfahrzeug in die Berge (link)
Cervosa Alm, Serfaus, Schnee, Sonnenschein, Skiferien, Winterwonderland


März

Oman (17 Tage)
Im März ging es an die Wärme - und wie! Der Oman im Osten der Arabischen Halbinsel als Reiseziel war für uns absolut neu und unbekannt. Überlegten wir anfangs noch, mit einem Fahrer unterwegs zu sein, wurden wir nach einigen Recherchen mutiger.
Schliesslich mieteten wir uns ein 4x4 - Fahrzeug, buchten verschiedene Hotels vor und fuhren selbst von der bekannten Hauptstadt Muscat her über Jabal Akhdar und Nizwa durch die Berge und dann 1000 Kilometer in Richtung Süden, durch die Wüste - mit einem Halt in Haima - bis Salalah. Von dort aus ging es einige Tage später entlang der Küste und wiederum durch wilde Berge in Richtung Norden. Da die Omanische Küste im Süden weitgehend touristisch unerschlossen ist, wählten wir unsere Zwischenstopps nach den wenigen verfügbaren Unterkünften. In Duqm, wo gerade ein riesiger Hafen am entstehen ist, fanden wir ein Hotel, in welchem normalerweise die internationalen Ingenieure übernachten. Noch etwas weiter nördlich setzten wir mit einer Fähre auf Masirah Island über. Da dieses sonst noch absolut unbekannte Naturparadies von einigen wenigen Kite-Surfern gerne bereist wird, fanden wir auch dort ein Hotel. Wieder auf dem Festland angekommen und weiter in nördlicher Richtung unterwegs, gab es wieder mehr Möglichkeiten und wir übernachteten in einem der bekannten Wüsten-Camps, bevor wir nach Muscat zurückkehrten.
Die extrem vielfältige Natur, welche wir während unserer Reise erlebten, lässt mich noch immer staunen. Diese weiten Strecken, all das Ursprüngliche und Unentdeckte sind umwerfend und schwer fassbar. Zum Oman werden also noch viele Beiträge und Fotos folgen. In der Zwischenzeit könnt ihr hier einen kleinen Einblick erhalten: Zurück aus dem Oman - ein Orientalisches Märchen! (link) und hier noch etwas Praktisches: Welches ist die richtige Kleidung im Oman - wie ziehe ich mich an? (link)

Wadi, Wadi Bani Khalid, Oman, Wasser, Palmen, Oase, Berge


April

April-Wetter und Geburtstag zu Hause
Für den April hatte ich im 2017 tatsächlich als einzigen Monat keine Reise oder Unternehmung geplant... Dafür feierte ich mit einem schönen Fest Geburtstag. Ausserdem gab es im April auch zu Hause viel Natur zu erleben und der Monat machte seinem Ruf alle Ehre - Mit Schnee bis am 28. und richtigem April-Wetter durch den ganzen Monat hindurch:
Aprilschnee, April, Schnee, grün, Wiese


Mai

Luxembourg (4 Tage)
Nach Luxembourg hat mich im Mai eine Geschäftsreise geführt. Dank einem späteren (und günstigeren) Rückflug blieb etwas Zeit, um die Stadt zu Fuss zu entdecken. Am meisten angetan haben es mir das alte Quartier "Grund" sowie all die grünen Täler um die Altstadt, welche über kleine Wege entdeckt werden können.
Luxembourg, Aussicht

Malta (5 Tage)
Wie oft ich schon in Malta war, habe ich noch nie gezählt... auf jeden Fall kommt da so Einiges zusammen seit den ersten 10 Wochen Sprachschule vor bald 20 Jahren. Die Maltesischen Inseln kenne ich mittlerweile sehr gut und so haben wir auch dieses Jahr wieder einige Freunde mitgenommen und ein spannendes, aber auch schön erholsames Programm zusammengestellt. Immer wieder ist es für mich erstaunlich, dass ich nach all den Jahren jedes Mal wieder etwas Neues auf Malta entdecken kann. Wenn ihr die Nachrichten etwas verfolgt, habt ihr bestimmt mitbekommen, dass auch hier nicht immer nur eitel Sonnenschein herrscht: Malta nach der Ermordung von Daphne Caruana Galizia - was wird nun? (link) ist meine persönliche Reaktion auf die Vorgänge in meiner "zweiten Heimat". Auf dem Blog findet ihr aber auch leichtere Themen wie: Isle of MTV Malta - Erlebnisse Tipps und Infos (link) zu den alljährlichen kostenlosen Konzerten für 50'000 Menschen mit Stars aus aller Welt oder: (Essbare) Pflanzen auf den Maltesischen Inseln (link). Jede Menge weitere Reiseberichte, Fotos, Tipps und Tricks zu Malta wären noch in der Pipeline und erscheinen auf dem Blog, sobald ich die Zeit dafür finde.
Malta, Chapel, Kapelle, Our Lady of Itria


Juni

Emmental (7 Tage)
Das Emmental ist noch so eine Herzens-Heimat von mir. Natürlich haben wir auch hier wieder einige Tage verbracht, die mich wie immer sehr geerdet haben. Zusätzlich gab es dieses Jahr einige Sorgen und Tierarztbesuche und wir kehrten zu dritt aus den Ferien zurück... Hier: Persönliches und Technisches (link) könnt ihr ein wenig über das kleine, schwarze Katerchen lesen, das seither unser Leben und unsere Wohnung auf den Kopf stellt.
Im Emmental stelle ich mich meist mehrmals am Tag an eine Stelle, von wo aus die Aussicht traumhaft ist und geniesse, wie Himmel und Hügel sich immer wieder wandeln: Der Himmel über dem Emmental (link) - immer der gleiche Ausschnitt und doch jedesmal anders.
Emmental, Stimmung, Sonne, grün, idyllisch


Juli

London (2 Tage)
Im Juli stand wieder einmal ein Gschäftlicher Termin an - dieses Mal in London. Leider war ich so eingespannt, dass ich von der Stadt überhaupt nichts gesehen habe - ausser die Sicht aus dem Flugzeug, als wir am Stadtzentrum vorbei flogen: Der Himmel über London (Link) Leider zeigt die Qualität der Fotos nicht ganz, wie beeindruckend die Sicht war... Eine ruhige Ecke in London - obwohl mitten in der City - kann ich euch dennoch empfehlen: St Dunstan-in-the-East - "lost Place", aber nicht verloren! (link) eine halb zerfallene Kirche, die nun romantisch überwachsen ist und als kleiner Geheimtipp gilt.

London, Flugbild, City, Innenstadt


August

Elsass (2 Tage)
Im August wurde ich selbst mit einer Überraschungsreise beschenkt, die ins Elsass führte. Schon lange wollte ich einmal hierhin und wurde trotz vieler Erwartungen positiv überrascht. Entlang der Weinstrasse gibt es verschiedene Dörfer zu besuchen, von denen einige für sich in Anspruch nehmen, zu den schönsten in ganz Frankreich zu gehören - und man nimmt es ihnen ab, mit den bunten Riegelhäusern und dem vielen Blumenschmuck! In den Kellereien entlang des Weges dürft ihr Elsässischen Crémant und andere Weine probieren und bei Gefallen gleich kaufen. Nur auf den Speisekarten der Restaurants musste ich manchmal nach etwas Vegetarischem suchen: Leider scheinen viele Restaurants der Region (und deren Gäste) mit Frosch-Schenkeln und Stopfleber noch in einem anderen Jahrhundert zu stecken...
In Colmar hat mir besonders "klein Venedig" gefallen und damit auch die Bootsfahrt auf den verwunschenen Kanälen, welche durch die Häuser und Gassen führen.
Colmar, Blumen, bunt, Häuser

Baden, Badenfahrt (5 Tage)
Im August fand aber auch die Badenfahrt statt, ein 10-tägiges Stadtfest, welches es so nur alle 10 Jahre gibt.  Entsprechend engagiert bauen und organisieren Vereine aus der Region für ihre Beizen - alles in Fronarbeit. Die Badenfahrt ist für mich das schönste Volksfest der Schweiz und hat mit den Festplätzen zwischen Fluss (Limmat) und Hügel (Ruine Stein) und all den Lichtern einen ganz besonderen Zauber. Schon vorher (und deshalb noch mit den Fotos vom letzten Mal) habe ich eine Empfehlung dafür geschrieben, die als "Liebesbrief" für Baden und seine Bewohner auch jetzt noch Gültigkeit hat: Badenfahrt 2017 - Das schönste Stadtfest der Schweiz! (link) 
Badenfahrt, Stadtfest, Baden, Party, Bar


September

Oman (4 Tage)
Die grosse Oman-Reise im März hat mir extrem gut gefallen und es zog mich seither zurück in dieses Land. Nur für ein verlängertes Wochenende so weit zu fliegen, ist etwas verrückt, aber es hat sich definitiv gelohnt. Um die Zeit gut auszunutzen, haben wir etwas vorausgeplant:
Nach einem puren Erholungstag am Strand war der zweite Tag für einen Schnorchelausflug reserviert. Wir hofften, nicht nur viele kleine, bunte Fische zu sehen, sondern auch Whale Sharks. Obwohl diese sich nicht blicken liessen, haben wir einen wunderbaren Tag verbracht: Schnorcheln um die Daymaniyat Islands soll ein Geheimtipp bleiben! (link)
Für den dritten Tag planten wir eine 4x4-Fahrt durch die Berge im Hinterland von Muscat mit Strecken durch das Wadi Sahtan sowie Teile des Wadi Bani Awf und zurück. Ein anspruchsvolles Vorhaben, denn die Nebenstrassen - genauer gesagt, Schotterpisten - durch die Berge sind häufig sehr abenteuerlich, an den steilen Berghängen liegen riesige, lose Felsen und jede Menge Steine. Die Pisten führen oft genug entlang von hunderte Meter tiefen, ungesicherten Schluchten und manchmal waren Teile davon abgerutscht. Trotz Google Maps, einer weiteren Navi-App und zwei Landkarten wussten wir nicht immer zu 100%, wie die Orte hiessen, wo wir gerade waren. Im Oman sind die gleichen Orte manchmal je nach Aussprache anders angeschrieben, gleichzeitig gibt es Orte, die ähnlich heissen, aber ganz woanders sind oder Ortsnamen fehlen ganz. Ein spannendes Abenteuer mit unfassbar schönen Landschaften.
Oman, Landschaft, Berge, Moschee, Palmen


Oktober

Hamburg (3 Tage)
In Hamburg war ich vorher noch nie und habe mich deshalb besonders gefreut, dass sich die Chance im Oktober ergab. Schnell gelangte ich zum Hafen mit den Landungsbrücken, genoss das Licht dort, die Bewegungen im Hafen, die frische Luft und die ganze Athmosphäre... Hamburg hatte mich! Alles liegt relativ nahe zusammen - richtig praktisch zum entdecken! Meine Berichte über Hamburg findet ihr hier: Der Himmel über Hamburgs Hafen und Landungsbrücken (link), Hamburg - Hafen, Landungsbrücken, Fischmarkt und Umgebung ... 10 Tipps + (link) und Hamburg: Reeperbahn und St. Pauli für Frauen - 10 Tipps und Infos (link) 
Hamburg, Landungsbrücken, Hafen, Abend, Abendstimmung


November

Zoo Zürich (1 Tag)
Im November hatte ich die Möglichkeit, an einer Führung des Zoo Zürich zum Thema Evolution teilzunehmen. Das war nicht nur interessant, sondern ergab auch eine lustige Begegnung mit dem Schlammspringer, einem Fisch, der amphibisch an Land lebt. Die Tiere hatte ich schon im März auf algenbewachsenen Steinen an einem Strand im Oman gesehen. Sie sind echte Sympathieträger und unterhaltsam dazu! Mehr findet ihr unter: Evolution und Exotarium im Zoo Zürich (link)
Schlammspringer, Zoo, Zoo Zürich, Fisch, Amphibisch


Dezember

Kempten (3 Tage)
Mein erster Weihnachtsmarkt für dieses Jahr: Kempten im Allgäu beheimatet einen kleinen, charmanten Weihnachtsmarkt, mit einer Menge Lichtern dekoriert. Im Städtchen lässt sich aber auch sonst gut einkaufen - und essen! Wie sehr auch der Weg schon das Ziel sein kann, wurde mir unterwegs in der Linthebene bewusst: Abendlicht, der aufgehende Mond und die umliegenden Berge zeigten ein grandiosens Schauspiel: Der Himmel über der Linthebene (Ostschweiz) (Link)
Weihnachtsmarkt, Kempten, Lichter

Essen (3 Tage)
Und meine zweite Weihnachtsmarkt-Reise für dieses Jahr: Essen im Ruhrpott bietet nicht nur einen Weihnachtsmarkt mit vielen traditionellen Angeboten und eines meiner absoluten Lieblingsrestaurants: "Leo's Casa", sondern Ende November und Anfang Dezember auch die Essen Motorshow mit Allem zu den Theman Auto, Tuning und Motorsport. Eine spezielle Mischung, aber alles hat gut in ein langes Wochenende gepasst!
Essen, Motorshow, H&R, Auto, Tuning, Messe

Emmental (2 Tage)
Um die Weihnachtszeit war ich wiederum im Emmental... das ist für mich genau der Richtige Ort für eine besinnliche Zeit, für Familie und Ruhe. Nein, still waren wir nicht, es ist eher eine innere Ruhe, welche die Landschaft hier ausstrahlt und weitergibt. Ein weiteres Plus: Auf den Hügeln des Emmentals seid ihr oft über der Nebelgrenze. Wenn im Mittelland alles nur düster und grau ist (seht ihr den hellen Streifen im Hintergrund?) dann könnt ihr hier oft strahlenden Sonnenschein geniessen.
Emmental, Landschaft, Luftbild, Drohne, Schnee


Das war es, mein 2017 aus Reise-Sicht: 


Insgesamt war ich 66 Tage unterwegs (Geschäftsreisen, reine Reisetage und Kurzausflüge mit eingeschlossen). Einfache oder verlängerte Wochenenden, teilweise in Kombination mit Brückentagen ergaben schnell einmal mehrere Kurztrips von 2-5 Tagen.
Dennoch: Total über zwei Monate unterwegs und am Reisen überrascht mich selbst und finde ich neben einem Vollzeitjob relativ viel... Da ich auch sehr gerne zu Hause bin, dürfte es ruhig etwas weniger Reisezeit sein - wenn nur all die verlockenden Ziele und Ideen nicht wären ;-)
Oman, Berge, Landschaft, karg, Roadtrip, Auto, 4x4, Felsen, gefährlich
Vielleicht habt ihr es schon bemerkt: manchmal hat mir dann auch etwas die Zeit gefehlt, all die Erlebnisse und Reisen auch aufzuschreiben. Vergessen sind sie nicht und ich plane, alles noch zu zeigen. Allgemein ist es mir wichtiger, umfangreiche und hilfreiche Beiträge mit (nochmals nachgeprüften) Tipps und Empfehlungen zu schreiben, als alles möglichst sofort irgendwie zu verbloggen.


Australien-Rückblick:


Verteilt übers 2017 habe ich dafür praktisch die ganze Traum-Australienreise (link) aufgearbeitet und in 26 Beiträgen beschrieben: Von Perth über Yallingup, Margaret River, den äussersten Süd-Westen Australiens, Cape le Grand Nationalpark, Esperance, Scaddan, Norseman, Kalgoorlie-Boulder, Coolgardie, wieder Perth und drei Flüge weiter nach Heron Island, dann Gladstone, Hervey Bay, Regenwälder um Brisbane und Brisbane als Stadt selbst, Moreton Island mit seinen berühmten Wracks, Gold Coast, Surfers Paradise, Byron Bay, Port Macquarie, die Einfahrt nach Sydney über die Harbour Bridge, Bondi Beach, dann der Flug nach Lord Howe Island und Informationen zur Insel selbst, sowie zu allen Unterkünften. Schaut doch einmal vorbei, wenn euch Australien interessiert!
Outback, Landschaft, Australien, rote Erde
Die letzte Etappe wird wieder nach Sydney führen und ich spiele mit dem Gedanken, dort mit einer früheren Australienreise, die in Sydney startete, wieder anzuknüpfen und zusammen mit euch parallel zu den aktuellen Reisen weiter durch Australien zu ziehen...


Ausblick, Reisepläne und Wunschziele 2018


Fest geplant oder gebucht ist bisher noch nichts für das nächste Jahr, Ideen und Reisewünsche habe ich jedoch schon wieder viele im Kopf und auch erste Abklärungen und Terminanfragen sind am laufen. Folgende Reise-Ziele 2018 sind momentan im Gespräch:

- Arosa: voraussichtlich ein Kurz-Besuch im Winter
-> Hier habe ich mir im Januar einen lange gehegten Wunsch erfüllt und den Eichhörnliweg besucht. Meinen Bericht könnt ihr nachlesen unter: Ich liebe den Eichhörnchenweg in Arosa! Ausserdem beeindruckend: So viel Schnee habe ich wohl noch nie gesehen und einen Tag später wurde deswegen sogar die Bahnlinie gesperrt. Ich hatte Glück und konnte problemlos durch die Märchenlandschaft zu meinem nächsten Ziel Klosters reisen.

- Klosters: ebenfalls für einen Kurz-Besuch
-> In Klosters und Davos habe ich nicht einmal 24 Stunden verbracht, aber die Schneefälle und die Schneemassen waren beeindruckend. Nachts kleine Schneebretter bis auf die Strassen, ein Eisfeld, das ununterbrochen gewischt wurde und doch nie frei war, meterhohe Schneemassen auf den Dächern - und auch hier: rundherum gesperrrte Strassen und Schienen, aber ich hatte Glück und kam gut wieder nach Hause.

- Berlin: Nachdem  mir die Stadt beim letzten Besuch so gut gefallen hat, würde ich sie gerne wieder besuchen und mir allenfalls auch für das Umland Zeit nehmen.

- Malta: momentan nach dem Autobomben-Anschlag, der mich sehr schockiert hat, nicht fest eingeplant, aber dennoch im Gespräch...

- Mallorca: unglaublich aber wahr: da war ich noch nie und die Insel soll sehr schön sein!

- Schweden: Ein Traum von mir: Schweden zum Midsommer erleben, wenn es nie richtig dunkel wird... Allgemein ist der Norden auf meiner Reisekarte noch untervertreten.
-> Dieser grosse Traum ist im Sommer (mit Midsommar) 2018 wahr geworden. Hier findet ihr meine ersten Eindrücke von Schweden - 20 Tipps, Empfehlungen und Informationen

- Emmental: Auf jeden Fall werde ich wieder Zeit im schönen Emmental verbringen... wahrscheinlich sogar noch mehr als bisher.

- Madrid: Einige Tage in der Spanischen Hauptstadt... da war ich noch nie und überhaupt kam Spanien in letzter Zeit etwas selten vor in meinen Reiseplänen
-> Von meiner kurzen Madrid-Reise findet ihr bisher erst einige Fotos bei meinen schönsten Fotos aus dem ersten Halbjahr 2018

- Oman: Zu gerne würde ich so bald wie möglich wieder hin! Ich zitiere - ausnahmsweise - mich selbst aus meinem letztjährigen Reiseausblick: "Wie ihr seht, bin ich bei vielen Reisezielen eine Wiederholungstäterin ... - ... Zusätzlich mag ich jedes Jahr neue, mir noch unbekannte Reiseziele entdecken - was die "Gefahr" birgt, dass daraus neue Lieblings-Orte entstehen..." - Genau das ist hier passiert.
-> Tatsächlich sind wir im April 2018 gleich nochmals (nun zum 3. Mal) in den Oman gereist... dabei konnten wir unter anderem doch noch den ursprünglichen Tier-Handel am traditionellen Viehmarkt in Nizwa besuchen, welcher nur am Freitag Morgen früh stattfindet (und den wir deswegen während unserer ersten, grossen Oman-Reise auslassen mussten)


- Grand Tour of Switzerland: Für Schweiz-Touristen wurde eine 1600 Kilometer lange, flexibel fahrbare Tour durch die Schweiz mit 22 Seen, 5 Alpenpässen, 12 Unesco Welterbestätten und unzähligen Sehenswürdigkeiten zusammengestellt und attraktiv ausgeschildert. Das Buch dazu habe ich bereits gekauft und im nächsten Jahr würde ich gerne ein wenig mehr Reisende im eigenen Land werden.
-> Eine Station der Grand Tour of Switzerland habe ich im Sommer 2018 besucht: Die sehr beeindruckende Viamala Rheinschlucht - eine willkommene Abkühlung im heissen Sommer

- Weitere Ideen: "Vielleicht einmal" - Ziele, die es noch nicht zuoberst auf die Prioritätenliste geschafft haben, aber dennoch schnell Realität werden könnten: - Polarlichter sehen - Fuerteventura - Norddeutschland - Island - Lanzarote - Safari in Afrika - Wien - Hamburg bei Nacht - Lac de Gruyere - La Gomera - Liparische Inseln - Australien (immer wieder!)

Schiffswrack, Strand, Meer, Moreton, Island, Insel, australien, Auto, 4x4, Sand

Habt ihr Tipps oder Beiträge zu meinen geplanten Reisezielen 2018? Dann freue ich mich, wenn ihr sie in den Kommentaren verlinkt!
Oder habt ihr eine Rückmeldung, eine Frage oder eine Meinung zu meinem Rückblick 2017? Auch dann freue ich mich sehr über eure Kommentare!
Einen persönlichen Weihnachtsgruss von mir aus der Schweiz findet ihr HIER.

Wenn euch mein Blog mit den Tipps, Reiseberichten und zukünftigen Zielen gefällt, freue ich mich natürlich besonders, wenn ihr ihn abonniert, teilt und weiterempfehlt. Danke! ♥

Liebe Reisegrüsse, Miuh

P.S.
Meine Reisepläne fürs 2018 zeige ich gerne auch bei Julie-en-voyage - sie sammelt bis  am 15.1.2018 Reise-Inspirationen für das eben angelaufene Jahr. Ich bin schon gespannt!
Gerne zeige ich meinen Reise-Rückblick 2017 auch bei Lexas Leben ... Lexa hat auch einen spannenden (nicht nur Reise-) Rückblick geschrieben. Schaut vorbei und vielleicht mögt ihr sogar selbst einen Rückblick schreiben?
Ebenfalls gerne zeige ich den Jahresrückblick in Reise-Form beim "Fachwerkhaus im Grünen", wo sonst Garten-Themen vorherrschen, aber heute ganz allgemein die schönsten oder liebsten Beiträge gesucht werden. 
Wie ihr seht, ist auf vielen meiner Jahresrückblick-Fotos auch der Himmel im Zentrum, deshalb zeige ich sie gerne auch bei der Raumfee "In Heaven"
Mein Blick zurück bedeutet auch Glück und Dankbarkeit für so viele schöne (Reise-) Erfahrungen, die ich deshalb gerne auch beim Sonntagsglück von Soulsistermeetsfriends zeige.
Zwischen den Jahren... Ein Blick zurück und ein Blick voraus, dazu zeige ich meinen Rückblick 2017 und Ausblick 2018 gerne bei Bunt ist die Welt
Alles zum Thema "Neues Jahr" sucht momentan Nicole von Niwibo und auch da beteilige ich mich gerne.

Freitag, 22. Dezember 2017

Meine schönsten Fotos aus dem zweiten Halbjahr 2017

Welches sind meine schönsten Fotos des zweiten Halbjahres 2017, welches ist für mich das aktuell allerschönste Foto und was sind die dazu gehörenden, kleinen Geschichten? Hier gibt Michael von "Erkunde die Welt" mit seiner FopaNet Fotoparade schon einmal die Möglichkeit, mit den liebsten Fotos auf die vergangenen sechs Monate zurückzublicken. Unbedingt empfehle ich euch auch meinen ganzjährigen Geheimtippreisen - Rückblick 2017 und Wunschziele 2018 (hier).


Die Kategorien:

Landschaft / Licht / Schwarz-Weiss / Tiere / Natur - die "Klassiker"
Nahaufnahme / Stadtbild / Farbkontrast / Essen / Aussicht - die "Kniffligen"
Schönstes Foto - die "Königsdisziplin"
https://www.erkunde-die-welt.de/2017/12/05/schoene-fotos-fotoparade-2-2017/

Daraus galt es, mindestens sechs Foto-Favoriten zu finden und hier zu zeigen... 6 + 1 sind es bei mir geworden. Zu jedem Bild erzähle ich euch eine kleine, persönliche Geschichte, denn mit den Fotos ist es für mich ein wenig wie mit den Menschen: Es zählen eben nicht nur die Äusserlichkeiten, sondern auch die Stimmung, der Charakter und die Erlebnisse dahinter.


Landschaft

Seit wir im März (hier) zum ersten Mal durch den Oman reisten und überwältigt waren von den Landschaften, den wilden Bergen und der Schönheit des Landes, zog es mich zurück. Tatsächlich gab es im September 2017 noch ein freies, verlängertes Wochenende in unserer Agenda - und als ich dann noch las, dass zu der Zeit auch Whale Sharks vor der Omanischen Küste unterwegs sein können, war die Entscheidung für eine etwas verrückte Kurzreise gefällt.
Als Kontrastprogramm zu unserem Schnorchel-Trip (link) planten wir eine 4x4-Fahrt durch die Berge im Hinterland von Muscat mit Strecken durch das Wadi Sahtan sowie Teile des Wadi Bani Awf und zurück. Ein anspruchsvolles Vorhaben, denn die Nebenstrassen - genauer gesagt, Schotterpisten - durch die Berge sind häufig sehr abenteuerlich, an den steilen Berghängen liegen riesige, lose Felsen und jede Menge Steine. Die Pisten führen oft genug entlang von hunderte Meter tiefen, ungesicherten Schluchten und manchmal waren Teile davon abgerutscht.
Es war eine der schrecklichsten Fahrten meines Lebens - und gleichzeitig eine der schönsten. Teilweise weiteten sich die Täler (wie im obigen Foto), es gab mehr Vegetation und wir passierten einzelne Häuser oder kleine Dörfer.  All die verschiedenen Landschaften waren unfassbar ursprünglich und schön - und obwohl ich beim Blick aus dem Seitenfenster manchmal in Panik aufgeschrien habe, würde ich sofort wieder gehen.


Schwarz-Weiss
Alleine in einer fremden Stadt - das konnte ich mir früher gar nicht vorstellen und auch heute noch bin ich viel lieber mit meinem Reisebegleiter unterwegs. Das alleine Reisen hat aber auch Vorteile: Meine Route kann ich ganz nach eigenen Interessen und erhofften Foto-Sujets ausrichten und mir beim Fotografieren so viel Zeit lassen, wie ich möchte.
In Hamburg war es im Oktober 2017 genau so: wie schon lange nicht mehr habe ich Verschiedenes ausprobiert, Perspektiven, Lichtstimmungen, Standorte geändert und nebenbei innert kürzester Zeit so viel von der Stadt entdeckt, wie ich vorher nicht zu hoffen wagte.
Mein liebster Ort wurde sofort die Gegend am Hafen mit den Landungsbrücken (link). Dort liegt auch die Rickmer Rickmers, ein Museumsschiff, vor Anker. Die ganze ursprüngliche Takelage hat mich sehr fasziniert und bot zusammen mit der abendlichen Lichtstimmung im Hintergrund ein wunderbares Motiv. In schwarz-weiss habe ich schon lange nicht mehr gearbeitet... Interessant finde ich hier, wie das ursprünglich romantische Motiv nun eher bedrohlich wirkt.


Tiere
Manchmal liegt das Gute ja so nah...! Gerade in meiner Heimatstadt Zürich gibt es einige ruhige Orte, grüne Oasen, die noch so richtige Geheimtipps sind - und ich bin sicher, da habe ich selbst noch längst nicht alle entdeckt.
Einer dieser Orte ist der Botanische Garten Zürich: Auf dem weitläufigen Gelände werden die verschiedensten Pflanzen gepflegt und naturliebende Menschen finden viel Interessantes, jede Menge Freiräume und Entspannung.
An einem strahlenden Herbsttag Mitte Oktober 2017 war ich im Park unterwegs und habe das Seerosen-Becken mit den vielen Fröschen entdeckt, die sich sonnten und wunderbare Fotomotive abgaben. Einer davon schien richtig stolz zu posieren - da fehlt nur noch ein Krönchen auf dem Kopf, findet ihr nicht auch?


Nahaufnahme
Erkennt ihr es? Das sind die noch gefalteten Flügel eines vor wenigen Stunden geschlüpften Schwalbenschwanz-Schmetterlings. Per Zufall entdeckte ich im Mai Schmetterlings-Eier am Dill vor der Haustür... Bald schlüpften kleine (Rüebli-)Räupchen, die ich geschützt aufzog, denen ich später beim verpuppen zuschaute und schliesslich im August 2017 auch beim schlüpfen als wunderschöne Schwalbenschwanz-Schmetterlinge. (hier mehr dazu) Ein Wunder der Natur, das glücklich macht!
Gleich nach dem Schlüpfen sind die Schmetterlinge noch ganz zerknittert. Sie brauchen etwas Zeit und Ruhe, um ihre Flügel ganz aufzufalten und bleiben auch dann noch eine Weile sitzen und können gut fotografiert werden. Nach einigen Stunden (bei schlechtem Wetter können es auch einmal zwei Tage sein) werden sie unruhig und fliegen schliesslich davon.
Das Schönste war für mich, als wenige Tage später ein Schwalbenschwanz zurückkehrte und wieder Eier auf dem Dill ablegte. - Der Kreislauf des Lebens begann von Neuem! Diese zweite Generation überwintert nun als Schmetterlings-Puppen gut geschützt draussen an der Kälte - wie es für die richtige Entwicklung sein muss.


Stadtbild
Mit Freude organisiere ich einen grossen Teil unserer kürzeren und längeren Reisen, recherchiere Geheimtipps, besonders schöne Orte, feine Restaurants, Natur-Erlebnisse, Unterkünfte und vieles mehr.
Im August 2017 aber wurde ich selbst zu einem Überraschungs-Wochenende eingeladen :-) Wohin würde die Reise gehen? Wir fuhren mit dem Auto los... Meine Tipps waren "München", dann "Bern", dann "Paris"... bei jeder Autobahnkreuzung fiel wieder eine der Optionen aus dem Rennen.
Schlussendlich landeten wir im Elsass, fuhren gemütlich entlang der Weinstrasse, degustierten Crémant d' Alsace und besuchten neben den schönsten Dörfern Frankreichs auch Colmar.
Schon lange hatte ich mir gewünscht, die Region zu bereisen, und die Häuser, die Dörfer mit all den Blumen, die Landschaften und speziell "klein Venedig" in Colmar waren noch schöner, als ich es mir vorgestellt hatte! Ein Foto im Hochformat gibt es bei mir selten - hier aber "muss" es sein, denn ich liebe Spiegelungen.


Aussicht

Kurz nach dem Start in Zürich im Oktober 2017 für meinen Flug nach Hamburg (hier) flogen wir eine sehr enge Kurve, so dass ich fast senkrecht auf die Landschaft unter uns sehen konnte. Solche Flugmanöver sind meiner Flugangst gar nicht zuträglich, aber eine der Strategien dagegen ist die Aussicht aus dem Flugzeugfenster zu bestaunen und zu fotografieren. (Hier seht ihr meine weiteren Tipps gegen Flugangst)
Dieser Blick auf die Erde hatte es wirklich in sich! Ihr seht hier links oben den unteren Katzensee, rechts oben den äussersten Teil von Zürich-Affoltern (Kreis 11, oft auch als "Zürich Nord" bezeichnet) , sowie schräg durchs Bild die grosse Autobahnbaustelle der A1 Nordumfahrung Zürich. Auf einer Länge von 580 Metern soll hier die Autobahn nach dem Ausbau schliesslich überdeckt werden und so neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere bieten. (Quelle: Projekt-Seite) - eine schöne Vorstellung!
In der Zwischenzeit aber bleibt diese Baustelle auf der meist befahrenen Autobahn der Schweiz noch auf Jahre hinaus ein Nadelöhr - oft genug auch für mich. Einmal so darüber zu fliegen war deshalb ein ganz besonderes Erlebnis!


Schönstes Foto
Mit dem für mich persönlich schönsten Foto schliesst sich der Kreis wieder, denn ebenso wie das Landschaftsfoto am Anfang wurde es im September 2017 im Oman aufgenommen. Ob Andere in diesem Bild dieselbe Schönheit finden, wie ich? Oder sind es einfach die vielen positiven Emotionen, welche für mich dahinter stecken und es so wertvoll machen?
Nach einem anstrengenden Arbeitstag waren wir spät Abends ins Flugzeug gestigegen und früh Morgens gelandet. Schon im Flughafen von Muscat war alles so einfach und bekannt. Wir nahmen das Mietauto entgegen, fuhren los in Richtung Mutrah und da war es:
Das vertraute und gleichzeitig exotische Gefühl, nach so kurzer Zeit nochmals in diesem schönen Land zu sein (hier ein kleiner Rückblick auf den März), wieder auf dieser Strasse unterwegs im feucht-warmen Klima und doch neuen, noch unbekannten Abenteuern entgegen - Eine riesige Vorfreude!


Über die Fotos / Entwicklung: Die Bilder zeige ich hier in grösserer Qualität (2000x1333 Pixel Kantenlänge) als sonst auf dem Blog, mit draufklicken könnt ihr sie vergrössern. Teilweise wurden Schatten leicht aufgehellt, Helligkeit leicht vermindert, Bildausschnitte angepasst.



Alle Teilnehmer der FopaNet Fotoparade von Michael, sowie seinen eigenen Beitrag findet ihr hier (link). Einige meiner bisher liebsten Beiträge stelle ich euch hier bereits vor und werde laufend weiter ergänzen:

Cache 'n' Travel - Jedes der Afrika - Fotos ist anders, und jedes hat es mir angetan!
Mini Globetrotter - Beeindruckende Berg- und Landschaftsbilder aus Andalusien!
Reisen-Fotografie - Auch sonst verfolge ich ihre Beiträge gerne. Die vielen "Shades of grey" des Affen-Fells beeindrucken mich besonders. Definitiv mehr als Schwarz und Weiss!
Hikelust - Umwerfende und ganz besondere Fotos! Auch hier ist Hamburg mit der Elbphilharmonie vertreten und zeigt, dass es kein "schlechtes" Wetter gibt.
Nesting Nomads - Wunderschöne, Stimmungsvolle Landschaftsfotos... am meisten hat mich aber das Drohnenfoto überrascht!
Take a Hike - Umwerfende Natur- und Landschaftsfotos aus den USA. Meine Favoriten: "on the Road durch die Landschaft" sowie eine Aufnahme des Joshua Tree National Park
Naturfreundin - so viele schöne Tier- und Natur- Fotos... da kann ich mich gar nicht für einen Favoriten entscheiden :-) alle sind sehr sehenswert!
Lostintravel - So viele, schöne, bunte Reise- und Landschaftsfotos, die mir sehr gut gefallen!
Diereiseule - Von ihrer spannenden Reise nach Grönland hat sie extrem vielfältige Fotos mitgebracht - von ewigem Eis, aber auch noch ganz Andere
Travelmorebabbleless - Jedes der Fotos ist ein Wow! Die Landschaft der Lofoten, Polarlichter sowieso und auch bei mir hat sich der dreibeinige Fuchs gleich ins Herz geschlichen.
On Brink - Alle Fotos aus Australien, da hüpft mein Herz! :-) Besonders natürlich bei den Tierfotos, zum Beispiel von Kangaroo Island..
Trip to the Planet - Hier findet ihr ein besonders gutes Auge für spezielle Details und Sujets, kombiniert mit zauberhaftem Licht und Stimmung.
Travelisto - So viele schöne Fotos aus Namibia... Der kleine Gecko, Dünen, Giraffen - und zwei Bilder, die gleich das Camping-Gefühl (wieder) aufleben lassen.
Framing Landscapes - Schlicht meine liebsten Sonnenauf- und Sonnenuntergänge, alles andere als Langweilig!
Dinky-Land - Island, Südtirol oder auch die Katze zu Hause... immer mit besonderem, warmen Licht oder speziellem Blick und Bildgestaltung
In Extenso - Afghanistan-Bilder fernab aller Vorstellungen, die wir gewöhnlich von Afghanistan haben. Die Fotos gehen direkt ins Herz und gehören zu meinen absoluten Favoriten der Parade!

Liebe Reisegrüsse, Miuh



Donnerstag, 2. November 2017

Hamburg: Reeperbahn und St. Pauli für Frauen - 10 Tipps und Infos

Wie ist es, als Frau (alleine) an der Reeperbahn in Hamburg unterwegs zu sein? Welche Unterkunft ist empfehlenswert und welche Tipps und Tricks gibt es sonst noch? Fühle ich mich und bin ich als Frau sicher alleine unterwegs an der Reeperbahn?


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Vor meiner ersten Hamburg - Reise war ich kritisch eingestellt: Die erste Zeit würde ich alleine in der mir noch fremden Stadt unterwegs sein und einige Attraktionen meiner Tour waren direkt an der Reeperbahn, im Kiez geplant. Nur: wie ist die Situation an der berühmt-berüchtigten Strasse wirklich? Ich beschloss die "Flucht nach vorne" und buchte ein Hotel / Hostel direkt an der Reeperbahn - so hatte ich wenigstens nach den geplanten Feiern keinen allzu langen Heimweg mehr alleine zu gehen.


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Im Nachhinein kann ich über viele meiner Sorgen, Gedanken und Vorurteile über die Reeperbahn nur lachen... mit etwas Erfahrung, einigen Infos und Tipps ist eben vieles einfacher und deshalb gebe ich meine Empfehlungen hier gerne auch weiter:


10 Tipps und Infos für den Besuch der Hamburger Reeperbahn als Frau:


1. Die Reeperbahn ist eine an sich recht unspektakuläre, nur mässig dicht befahrene, 2x2 Fahrspuren breite Hauptstrasse, welche nicht einmal ganz 1 Kilometer lang ist. Natürlich ist sie mit den vielen Bars und Nachtclubs vor allem als zentrale Strasse des "Vergnügungs- und Rotlichtviertels" St. Pauli bekannt, doch es gibt hier auch viel Anderes zu entdecken.


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2. Wenn ihr sehr konservativ eingestellt seid, ist die Reeperbahn, sowie das ganze St. Pauli-Quartier eher nichts für euch! Es gibt hier Erotik - Boutiqen, Bars, in welchen schon Morgens getrunken wird, ein Casino, Erotik-Clubs, eine Kneipe mit Box-Keller... Ihr trefft auf wilde Jungesellen-Abschiede in allerlei Verkleidungen, sowie auf viele andere ausgelassene, feier- und trinkfreudige Menschen - und manchmal auch auf die negative Seite davon.


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3. Das Pyjama Park Hotel / Hostel (link) ist ein Glückstreffer! Es fühlt sich an, wie der sichere Hafen an der Reeperbahn: ein heller, freundlicher Ort mit viel Charme und weiblicher Power. Von den humorvoll - freundlichen, persönlichen e-mails vor- und nach dem Aufenthalt könnte sich manches 5-Sterne-Hotel noch eine Scheibe abschneiden!

Die Preise sind für die Lage günstig und gut bezahlbar, egal ob ihr - je nach Budget und Vorliebe - alleine ein Zimmer belegt, zu zweit oder in der Gruppe ein Mehrbettzimmer bucht. Ihr könnt wählen, ob ihr vorne raus mit Blick direkt auf die Reeperbahn oder in Richtung Innenhof übernachten wollt: Die Front-Seite ist (vor allem auch Nachts) tatsächlich je nach Zimmer sehr laut - aber eben auch spannend und unterhaltsam!

Das Frühstücksbuffet bot alles, was ich mir gewünscht habe und ihr könnt es auch spontan und günstig dazubuchen. Ein weiteres Plus: Das Morgenessen gibt es bis 12 Uhr Mittags.
Ich empfehle euch das Pyjama Park Hotel gerne und von Herzen, hoffe aber dennoch, dass es ein wenig ein Geheimtipp bleibt ;-)


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4. Habt immer etwas Kleingeld leicht greifbar in der (Hosen-) Tasche! Ich habe noch nie in einer Stadt so viele auf den Strassen lebende Menschen und Bettler gesehen... Wenn ihr etwas geben mögt, ist es praktischer und sicherer, wenn ihr nicht die ganze Geldbörse hervornehmen und durchsuchen müsst. Ausserdem freut sich in vielen Lokalen ein Klomann oder eine Klofrau über eine kleine Gabe fürs sauber halten - da bin ich gerne grosszügig und hoffe sehr, dass sie das Geld auch selbst behalten dürfen!


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5. Obwohl St. Pauli in erster Linie als Rotlichtviertel bekannt ist, besteht das Kiez-Quartier aus viel mehr als sexy, leichtbekleideten Frauen, Sex-Shows und Bordellen - im Gegenteil! Es leben hier ganz viele Menschen, welche gar nichts mit dem Erotikgewerbe am Hut haben. Familien ziehen hier ihre Kinder auf, man kennt sich im Quartier... im Aldi um die Ecke begrüsst an der Kasse fast jeder jeden.


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6. Es werden jede Menge spannende Reeperbahn- und Kiez-Touren zu den verschiedensten Themen angeboten, welche euch viele Informationen, aber auch ein Gefühl für die Reeperbahn und St. Pauli näherbringen. Eine davon kann ich euch ganz besonders empfehlen:

Mit dem sehr sympathischen Kiez-Kapitän Jens von der Hafenkante Hamburg hatten wir eine super Zeit. Nebenbei wusste er viel über das Quartier zu erzählen: wir haben zum Beispiel erfahren, welche Geschichten die Beatles mit Hamburg verbinden oder welche Bar eine ältere Geschichte hat, als man erwarten würde...


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7. Von der Herbertstrasse habt ihr vielleicht schon gehört: Sie ist mit Sichtschutzwänden abgeschirmt und dahinter bieten sich Prostituierte in Schaufenstern an. Um dabei ungestört zu sein, werden keine anderen Frauen als Besucherinnen der Strasse geduldet, sondern allenfalls recht rabiat vertrieben. Wenn ihr als gemischte Gruppe mit neugierigen Männern oder als Paar unterwegs seid, könnt ihr euch für die 60 Meter und ca. 5 Minuten gut aufteilen und am anderen Ende wieder treffen.

Alle anderen Ecken der Reeperbahn und von St. Pauli lassen sich auch ganz gut als Paar oder als (gemischte) Gruppe von Freunden und Freundinnen entdecken.


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8. Lokale und Clubs für jeden Geschmack, jede Musikrichtung und jede Zielgruppe gibt es an der Reeperbahn und in den Seitengassen unzählige. Neben Hamburgs Bewohnern selbst und ausgehfreudigen Leuten aus den umliegenden Regionen, sind in St. Pauli vor allem viele Touristen aus Europa und aller Welt unterwegs.


Vier Lokale und ihre Besonderheiten stelle ich euch hier vor, zu empfehlen sind aber viele andere bestimmt auch...

Im Herzblut St Pauli könnt ihr in gemütlicher Stimmung wirklich fein essen. Ab 22 Uhr wird das Licht gedimmt und die Musik lauter gedreht, so dass sich die kleine Tanzfläche schnell füllt.

Im Thomas Read Irish Pub sind erwartungsgemäss viele englischsprachige Gäste unterwegs, auf zwei Stockwerken wird Live-Musik gespielt und die Stimmung ist locker und "durstig".

Im Safari Bierdorf spielt Schlagermusik mit viel "Malle"-Einschlag. Natürlich gibt es auch Anderes als Bier zu trinken und geraucht wird leider auch drinnen ziemlich viel. Bis Ende 2013 war das Safari übrigens das letzte Live-Sex-Theater in St. Pauli.

Olivias Show Club ist eines der bekanntesten Lokale im Kiez und beschreibt sich als eines der letzten Cabarets im Stil der goldenen Zeiten.


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9. Wenn ihr euch mehr für die alten, urigen, originalen Kneipen als für Clubs interessiert, werdet ihr in St. Pauli ebenso fündig, meist in den Nebenstrassen und in kleineren Gassen. Zwei davon stelle ich euch hier kurz vor:

Das Zum Silbersack wurde schon 1949 auf einem damaligen Trümmergrundstück eröffnet. Als die Mit-Gründerin und Inhaberin, Erna Thomson 2012 88-jährig starb, setzte sich eine Interessensvereinigung  für den Erhalt der Kneipe ein und die Bar zum Silbersack wird nun vom "Ziehson" der alten Wirtin weitergeführt.

Das Hong-Kong wude 1934 von einem Chinesischen Seefahrer gegründet und wird heute von seiner Tochter Marietta geführt. Eine der Kneipen, welche noch von den lokalen Originalen besucht werden und leben.


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10. Wie ist es denn nun, als Frau alleine auf der Reeperbahn unterwegs zu sein? Entlang der Strasse sind Tag und Nacht immer viele Leute, das heisst, ihr seid eigentlich nie wirklich alleine. Ausserdem herrscht enorm viel Polizeipräsenz, was euch ein zusätzliches Gefühl der Sicherheit gibt.

Einen ganzen Abend lang alleine in St. Pauli unterwegs sein möchte ich zwar nicht unbedingt, bis man Partner oder Freunde irgendwo trifft oder für den Heimweg ist es aber absolut ok.

Wichtig scheinen mir im Kiez zwei Dinge: geht Junkies und offensichtlich allzu alkoholisierten Menschen aus dem Weg und geht euren Weg freundlich bestimmt, zielstrebig und mit sicherem Auftreten.


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Ja, und egal ob Frau oder Mann oder ganze Gruppe: wenn die Nacht für euch auch im Morgengrauen noch eine Fortsetzung finden soll, geht es weiter zum Fischmarkt und zur Fischauktionshalle: Tipp Nr. 6 findet ihr hier (LINK): Hamburg - Hafen, Landungsbrücken, Fischmarkt und Umgebung ... 10 Tipps +

Mein Fazit: Ob ihr nun als Frau alleine, als Frauengruppe, als Paar oder als gemischte Gruppe mit Frauen und Männern in Hamburg unterwegs seid, lasst euch die Reeperbahn und das St. Pauli Quartier nicht entgehen! Meiner Meinung nach ist es hier nicht gefährlicher als an anderen Orten, wo viele Menschen zusammenkommen und das Nachtleben tobt. Ausserdem gibt es an der Reeperbahn nicht nur viele Menschen, teilweise spezielle Typen, käuflichen Sex und viel Action, sondern auch viel Polizei.


Und nun los, guten Mut und auf nach Hamburg! Mehr zur Stadt findet ihr zum Beispiel hier:

- Hamburg - Hafen, Landungsbrücken, Fischmarkt und Umgebung ... 10 Tipps + (link)
- Der Himmel über Hamburgs Hafen und Landungsbrücken (link)

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Liebe Reisegrüsse und Moin, Miuh

Sonntag, 29. Oktober 2017

Hamburg - Hafen, Landungsbrücken, Fischmarkt und Umgebung ... 10 Tipps +

Von meiner Unterkunft in Hamburg direkt an der Reeperbahn (Link: hier mehr dazu!) zog es mich als erstes in Richtung Elbe, in Richtung Hafen. Hier könnt ihr ganz einfach und direkt das "richtige" Hamburg entdecken - Ich war auf jeden Fall sofort begeistert!



Meine 10 liebsten Ziele sowie als + einige zusätzlichen Optionen und Geheimtipps rund um den Hafen Hamburg stelle ich euch hier mit vielen Bildern vor. Das Beste daran: Sie sind eigentlich alle in kurzer Gehdistanz erreichbar. Ihr könnt euch also einfach nach Lust und Laune von einer Attraktion zur nächsten treiben lassen oder einen kleinen Rundgang planen. Kommt ihr mit auf einen Hamburger Hafen-Spaziergang?

1. Die St. Pauli Landungsbrücken: Ihr spaziert entlang des alten Schiffsbahnhofs mit den Durchgängen zu den Anlegestellen und der Elbpromenade mit all den Anbietern für Hafenrundfahrten, Fischbrötchen und Souvenirs...
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Als wär's in einem Film, sitzt ein älterer Mann auf einem Stuhl und spielt Akkordeon. Schon von hier aus könnt ihr einen Blick auf die Elbphilharmonie, auf das Museumsschiff Rickmer Rickmers, und in Richtung der Werften und des Containerhafens werfen. Über die Brücken 1 - 10 kommt ihr hinaus zu den Landungsbrücken, die teilweise auch als Café und Biergarten genutzt werden, zumeist aber als Schiffanlegestelle dienen. Der Zugang ist frei und ihr habt hier Sicht auf den Hafen, auf den Schiffsverkehr und Foto-Sujets ohne Ende.
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2. Der Aussichtspunkt "Bei der Erholung": Den kleinen Platz vor dem Hotel Hafen Hamburg könnt ihr über eine Treppe ab der St. Pauli Hafenstrasse bei den Landungsbrücken erreichen.
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Die Sicht über die Landungsbrücken und den Hafen reicht links bis zur Elphilharmonie und rechts bis zu den Docks und dem Containerhafen. Besonders schön ist die Stimmung Abends bei Sonnenuntergang. + Eine ähnliche Aussicht habt ihr vom Vorplatz der Jugendherberge "Auf dem Stintfang" auf dem Hügel nebenan.
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3. Die Hafenrundfahrt: Nehmt euch unbedingt die 1-2 Stunden für eine der vielen Hafenrundfahrten, welche ab den Landungsbrücken angeboten werden! Es gibt die verschiedensten Anbieter und allerlei Routen (manchmal abhängig von Ebbe und Flut!) und sogar Lichterfahrten Abends. 

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Die Speaker sind Originale und erzählen viel Spannendes über Hamburg und den Hafen. Schaut euch um, vergleicht und wählt das Angebot, welches euch am meisten zusagt. Ganz ehrlich? Ich war gleich zweimal mit verschiednen Anbietern unterwegs: Einmal nur auf der Elbe, dicht vorbei an den grössten Containerschiffen und Hafenkränen und das andere Mal eher auf den Seitenarmen und durch die Speicherstadt.
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Als + Spartipp - Alternative könnt ihr die "normalen" Fähren nutzen, allerdings ohne die Erklärungen eines Guides. So fährt zum Beispiel die Nummer 62 bis Finkenwerder und zurück, wobei ihr auch das Elbufer, Docks, Containerhafen und jede Menge Hafenkräne seht.
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4. Der St. Pauli-Elbtunnel: Der Nordeingang zum Elbtunnel befindet sich unter der kupferfarbenen Kuppel beim alten Schiffsbahnhof, von wo ein Lift ca. 24 Meter in die Tiefe fährt.
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Das Durchqueren des Tunnels ist für Fussgänger und Fahrradfahrer kostenlos! Nach 426 Metern kommt ihr beim Südeingang (Steinwerder) wieder ans Tageslicht. Nur wenige Schritte weiter befindet sich ein toller Aussichtspunkt, von wo ihr perfekt auf Hamburgs Hafen und die Landungsbrücken seht.
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Mit der Fähre Nummer 72 könnt ihr die Strecke ebenfalls fahren, falls ihr nicht beide Wege gehen mögt.

5. Das Museumsschiff Rickmer Rickmers: Das grosse, grüne Schiff mit den weissen Masten prägt das Hafenbild Hamburgs und bietet von überall her ein super Fotosujet. Darin findet ihr ein Museum sowie ein Restaurant - vielleicht eine Alternative für euch, wenn das Wetter einmal nicht so ganz mitspielen will?
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6. Die Fischauktionshalle Hamburg-Altona: In der Halle mit der industriellen Architektur direkt an der Elbe und am Hafen treffen sich jeweils Sonntag Morgens früh ab 5 (Sommer) oder 6 (Winter) bis 12 Uhr die letzten Nachtschwärmer, welche von der Reeperbahn her kommen und die Frühaufsteher.
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Natürlich könnt ihr hier auch Fischbrötchen essen oder frischen Fisch kaufen, vor allem aber gibt es kostenlos Live Musik, Party und gute Stimmung! Die Halle wird auch für grosse Events vermietet, schaut deshalb unbedingt vorher kurz auf der Homepage, ob sie auch offen ist.
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7. Der Fischmarkt: Während in der Halle gefeiert wird, findet Sonntag Morgens im Sommer ab 5, im Winter ab 7 jeweils bis 9.30 Uhr auf dem Platz davor unter freiem Himmel der Fischmarkt statt. Hier wird euch von Marktschreiern fangfrischer Fisch angeboten, typisch sind auch volle Obstkörbe (vergewissert euch, ob die Qualität stimmt!), Pflanzen und allerlei sonstige Waren. Wir haben dieses Mal nur noch die Überbleibsel angetroffen, über die sich Möwen und Tauben sehr gefreut haben...
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8. Der Michel: Unweit des Hafens steht die schöne, imposante Kirche St. Michaelis. Was mich hier hin gezogen hat, ist jedoch die grandiose Aussicht über den Hafen und ganz Hamburg vom 132 Meter hohen Turm aus!
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Die Kirche selbst ist frei zugänglich (ausser während Veranstaltungen!), der Eintritt zum Turm kostet 5 EUR - und ihr könnt wählen: zu Fuss all die Treppen hoch steigen, oder mit dem modernen Lift. (hier müsst ihr manchmal etwas anstehen) Mögt ihr nachts die Lichter der Stadt sehen? Dann ist der + Nachtmichel euer Ding: für 10.50 EUR könnt ihr den Turm Abends besuchen.
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Etwas näher zur Speicherstadt steht eine andere Kirche: das + Mahnmal St. Nikolai. Für 5 EUR könnt ihr mit dem gläsernen Lift bis zur Aussichtsplattform auf 76 Metern Höhe fahren und die Sicht über die Speicherstadt, Hafencity und ganz Hamburg geniessen.
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9. Die Elbphilharmonie: Das imposante Gebäude des Hamburger Konzerthauses, liebevoll auch Elphi genannt, habe ich dieses Mal nur von aussen gesehen. Der Bau prägt das Stadtbild von Hamburg und ihr könnt es von den verschiedensten Standorten aus sehen.
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Der untere Teil besteht aus einem alten (geschützten) Speicher aus Ziegelsteinen. Dieser wurde komplett entkernt und der moderne, neue Teil mit den spiegelnden Scheiben darauf gebaut. Dazwischen, auf 37 Metern Höhe befindet sich die öffentlich zugängliche Plaza mit dem Aussenrundgang, wofür ihr allerdings ein "Plaza-Ticket" braucht. Diese Tickets sind gleichentags vor Ort kostenlos erhältlich oder können für 2 EUR länger voraus gebucht werden. Mit der Fähre Linie 72 könnt ihr von den Landungsbrücken direkt zur Elbphilharmonie fahren.


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10. Die Speicherstadt: Der als Unesco Weltkulturerbe eingetragene Stadtteil ist durchzogen von Kanälen, entlang derer die 100 Jahre alten Lagerhäuser aus Backsteinen auf Eichenpfählen am und im Wasser stehen.
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Bei vielen der Hafenrundfahrten könnt ihr die Speicherstadt vom Schiff aus bewundern - allerdings nur bei Flut! Klärt deshalb unbedingt mit den Anbietern ab, ob und wann sie durch die Kanäle fahren. Aber auch zu Fuss könnt ihr die Speicherstadt erkunden und von den verschiedenen Brücken aus die Sicht auf die Kanäle geniessen. Ganz speziell ist auch hier ein Besuch Abends, wenn die Backsteingebäude und Brücken organisiert vom Projekt "Lichtkunst Speicherstadt" beleuchtet werden.


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Zusätzlich habe ich hier einige + Ideen und Tipps für euch, was ich in Hamburg auch noch gerne gemacht hätte, aber nicht mehr geschafft habe:

+ Shopping! Zwischen der Hamburger Altstadt und Binnenalster gib es jede Menge Einkaufsmöglichkeiten... Vielleicht nicht so gross und bekannt wie in München oder London, aber mit viel Charme.

+ Internationales Maritimes Museum Hamburg: Auch wieder eine Schlechtwetter-Alternative. Im Museum in der Speicherstadt könnt ihr alles über 3000 Jahre Seefahrtsgeschichte erfahren, aber auch Sonderausstellungen besuchen.

+ Dockland Hamburg ist ein Rautenförmiges (oder eben Schiffsförmiges) Bürogebäude direkt am Ufer der Elbe. (Erreichbar mit der Fähre Linie 62) Über 136 Stufen erreicht ihr die öffentliche Dachterasse des 6-Geschossigen Gebäudes und habt - einmal mehr - eine grandiose Aussicht über Hamburg und den Hafen

+ Strandpauli bietet euch Strandfeeling für Hartgesottene. Im Sommer wie im Winter könnt ihr hier, hinter den Landungsbrücken im nicht immer milden Wetter Hamburgs das Strandleben geniessen und vorbeiziehenden Schiffen zuschauen. (Im Winter auch drinnen-Programm!)

+ Miniatur Wunderland: Die grösste Modelleisenbahn der Welt ist nicht nur das perfekte Schlechtwetterprogramm für Kinder, sondern ebenso für Erwachsene! Auf der 1490m2 grossen Anlage mit 15,4 Kilometer langen Gleisen gibt es unglaublich viele kleine Szenen aus diversen Ländern zu bewundern. Und ich hoffe, ihr könnt euch beherrschen ;-) Angeblich "verunglücken" pro Jahr bis zu 3'500 Figuren (bzw. sie werden "entführt")

+ Das Rathaus wird als eines der schönsten Gebäude Hamburgs angesehen. Ihr könnt es nicht nur von aussen bewundern, der Eingangsbereich ist frei zugänglich und weitere Räume könnt ihr während einer Führung entdecken.

+ HafencityWenn ich hier eine Wohnung hätte... Träumen darf man ja! Hier entsteht ein komplett neuer Stadteil Hamburgs mit zehn verschiedenen Quartieren. Gebaut wird seit 2001 und geplant wird bis ca 2025... Zu Fuss könnt ihr dieses spannende Stadtentwicklungsprojekt entdecken und bestaunen.
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Zwei Zusatztipps möchte ich euch noch mit auf den Weg geben:

Kappe und Schal sind in Hamburg und besonders am Hafen und in der Höhe auf den Aussichtspunkten meist sehr praktisch. Oft ist es bei jedem Weter windig und feiner Nieselregen kann fallen, auch wenn der Himmel kurz zuvor noch blau war. Da ist etwas Kuscheliges sehr angenehm.

+ Falls ihr ein Taxi nehmt: gebt dem Fahrer die Adresse und sagt ihm nicht die Lokalität / Sehenswürdigkeit, da die meisten nur nach Navi fahren und die Orte nicht wirklich kennen.

Mögt ihr meine Tipps rund um den Hafen Hamburg? Was sind eure liebsten Orte rund um Hafen, Landungsbrücken und Fischmarkt? Habt ihr noch Tipps, die ich hier vergessen habe?
Ich freue mich natürlich auch besonders, wenn ihr meinen Beitrag teilt  und meinen Blog abonniert :-)

Liebe Reisegrüsse, Miuh

P.S. Einige Bilder zum Himmel über Hamburgs Hafen und Landungsbrücken findet ihr HIER (link) und gerne zeige ich meinen Beitrag auch bei den Montagsfreuden, beim Sonntagsglück und bei in Heaven.