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Sonntag, 22. März 2020

Coronavirus Covid-19: Zuhause bleiben, Stornierungen, Quarantäne. Was nun?

Viele von uns sind - je nachdem, wo sie leben - durch das Covid-19 Coronavirus nicht nur gezwungen, geplante Reisen abzusagen, sondern auch möglichst komplett zu Hause zu bleiben.  Einige sind gar erkrankt oder waren in Kontakt mit Infiszierten und sind deshalb in strenger Quarantäne. Was nun?




Besonders schwierig ist das für "Reisefüdlis", wie wir Schweizer sagen, also Viel-Reisende, welche sich gewohnt sind, ständig frei und unterwegs zu sein oder sogar beruflich reisen und vom Reisen leben! Nicht zu unterschätzen ist die Situation auch für Familien mit Kindern, die definitiv einen starken Bewegungsdrang haben und irgendwann schwierig drinnen zu halten sind... Wie sollen wir mit dieser Situation umgehen, wie geht es weiter?




Auch mich betreffen die Einschränkungen, wenn auch noch nicht hart oder gar existenzbedrohend. Tag für Tag habe ich mich in den vergangenen drei Wochen an die veränderte Situation angepasst, musste flexibel sein, umdenken und stornieren.


Inhalt:


Einleitung
1. Meine persönliche Situation mit der Covid-19 Bedrohung
2. Ältere Menschen und andere Gefährdete schützen - Zuhause bleiben!
3. Langweilig? - Alternativen zu Reisen oder Business und andere Freizeitunternehmungen
4. Links und Intnernetseiten mit guten Tipps
5. Ihr seid im Ausland und braucht Hilfe bei der Rückkehr? Links zu Rückholungsaktionen:  Schweiz, Deutschland, Österreich



1. Meine persönliche Situation mit der Covid-19 Bedrohung


Selbst gehöre ich zum Glück nicht zu einer der Risikogruppen, die direkt vom Tod bedroht sind, sollte jedoch aus verschiedenen Gründen aktuell unbedingt vermeiden, mit Covid-19 angesteckt zu werden. Entsprechend vorsichtig bin ich seit ca 2 Wochen beinahe ununterbrochen zu Hause, das Restrisiko einer Ansteckung via Partner oder während dringenden kurzen Besorgungen blieb in der ersten Woche dennoch bestehen. In der Zwischenzeit haben wir uns weiter angepasst: Lebensmittel lassen wir uns liefern oder leben von dem, was wir noch zu Hause haben - da lassen sich oft überaschend kreative Menüs zusammenstellen!




Tag für Tag habe ich mich, wie oben schon erwähnt, in den vergangenen drei Wochen an die veränderten Situationen angepasst, musste flexibel sein, umdenken und mehrere Reisen stornieren oder sonst absagen. Was mich ziemlich hibbelig macht, ist die Ungewissheit, die Verunmöglichung, verlässlich zu planen. Auch die naheste Zukunft kann schon in wenigen Stunden wieder komplett auf den Kopf gestellt werden was sich in den vergangenen Tagen mehrmals gezeigt hat.




Abschalten und entspannen fällt mir momentan besonders schwer: Ständig versuche ich als News-Junkie an aktuelle, verlässliche und seriöse Informationen zu kommen, diese richtig einzuordnen und zu interpretieren. Manche meiner persönlichen Voraussagen hat sich dabei schon beinahe erschreckend genau bewahrheitet, so dass sich zum Glück auch bisher getroffene Entscheidungen als richtig herausgestellt haben. Mich Abends ruhig ins Bett zu legen  und das Handy loszulassen muss ich mich dennoch immer wieder zwingen.




Den Besuch der ITB habe ich mir dieses Jahr vorgemerkt, wenn auch lange nicht fix gebucht. Die Entscheidung, nicht nach Berlin zu reisen, habe ich wenige Tage vor der Absage der ITB für mich getroffen.

Die für vorletzte Woche geplante Reise nach London musste ich stornieren - und sass stattdessen zu dem Zeitpunkt bereits zu Hause im Home Office, welches noch bis vor kurzem von der Firma als kaum möglich definiert worden war. Aber es geht, wenn es muss!

Für den Sommer ist eine Reise nach Italien geplant, davor wäre ich gerne nach Wien (bereits abgesagt), vielleicht nach Malta, in den Oman und auf jeden Fall öfters ins Emmental gereist. Das Alles steht nun auf der Kippe, oder wurde gar bereits storniert / verschoben.

Wie ist eure persönliche Situation? Habt ihr Reisen geplant, die ihr nun absagen müsst, oder die auf der Kippe stehen?



2. Ältere Menschen und andere Gefährdete schützen - Zuhause bleiben!


Bis Anfang Februar war ich persönlich hin- und hergerissen zwischen dem Gedanken "ist ja nur so etwas wie eine Grippe, da müssen wir wohl durch, auch wenn es unangenehm ist" und der Hoffnung einer möglichst konsequenten Eindämmung von Covid-19. Die Notwendigkeit und der Wunsch der Behörden, die breite Erkrankung grosser Bevölkerungsteile möglichst lange hinauszuzögern und zu verlangsamen, hat mir dennoch von Anfang an eingeleuchtet.

Spätestens mit dem verstärkten Ausbruch des neuen Coronavirus in Italien wurde mir richtig bewusst, worum es wirkich geht: Die schnelle Zunahme der Anzahl schwerer Fälle überstieg dort in einigen Regionen bereits seit über einer Woche die Kapazität der Spitäler, der Intensivstationen, der Anzahl Beatmungsgeräte aber auch der Pflegenden. Das medizinische Personal musste anfangen, eine Triage vorzunehmen, wie es sonst in Kriegsgebieten oder bei grossen Katastrophen der Fall ist: Wer hat die grössten Überlebens-Chancen, wer eher nicht? Wer erhält die vorhandene Hilfe, das Bett, die Pflege, das Beatmungsgerät, für wen reicht es leider nicht mehr?




Ähnliche Befürchtungen gelten für die Schweiz und andere Europäische Länder, welche mit der Krankheits-Ausbreitung je nach Region ca. 5 bis 14 Tage hinter Italien stehen. Mit Erleichterung habe ich diese Woche die jeden Tag stärker werdenden von den Schweizer Behörden sowie auch anderswo in Europa angeordneten Massnahmen verfolgt.

Deshalb auch hier wie vielerorts nochmals der Hinweis: Bleibt wirklich zu Hause! Geht nur raus, wenn es unbedingt nötig ist (zB Einkaufen, Arbeit, welche nicht von zu Hause aus möglich ist) - und auch dann nur mit dem nötigen Abstand von mindestens 2 Metern. Besucht niemanden, insbesondere nicht ältere Menschen wie zum Beispiel eure Eltern oder Grosseltern. Organisiert deren Versorgung falls nötig anders, stellt Einkäufe oder Essen nur vor die Tür. Frische Luft schnappen und sich bewegen ist natürlich weiterhin möglich, zum Beispiel im eigenen Garten oder alleine (allenfalls mit Partner / Mitbewohnern) draussen.

Niemand hier hat bisher Abwehrkräfte gegen dieses Covid19 - Virus. Das heisst, wer in Kontakt damit kommt,  macht die Erkrankung durch: Junge und insbesondere Kinder oft in eher leichter Form, ältere Menschen und solche mit Vorerkrankungen hingegen erleiden vermehrt Komplikationen, welche eine Hospitalisierung und den Einsatz eines Beatmungsgerätes und weiterer Intensivmedizin nötig machen. Alle diese Mittel sind jedoch auch in der Schweiz, in Deutschland, in Österreich - ja überall! - beschränkt. Die aktuell angenommene Sterblichkeitsrate für das neue Coronavirus wird um 2-3% angegeben. Bei denjenigen Ländern mit einer vordergründig stark höheren Sterblichkeitsrate muss davon ausgegangen werden, dass es eine hohe Dunkelziffer an eher leicht erkrankten und gar nicht getesteten Personen gibt. Auch steigt die Sterblichkeitsrate der angesteckten Menschen, sobald das Gesundheitssystem überlastet wird und mehr schwere Fälle auftreten, als behandelt werden können.

Im Gegensatz dazu wird geschätzt, dass eine "normale Grippe" eine Übersterblichkeitsrate von etwa 0.1% verursacht. Ausserdem sind viele Menschen jeweils dagegen immun durch eine früher durchgemachte Grippe, oder durch eine erfolgte Grippeimpfung.

Gut 8.5 Millionen Menschen leben ständig in der Schweiz, weit über 1.5 Millionen davon sind älter als 65 Jahre - das sind mehr als 18% der Schweizer Bevölkerung. (Quelle: Schweizerische Eidgenossenschaft, Bundesamt für Statistik / 2018) Weitere Risikogruppen, wovon auch jüngere betroffen sind, habe ich dabei noch nicht einmal dazugerechnet. Wenn nun in sehr kurzer Zeit sehr viele dieser älteren und vorbelasteten Menschen an Covid-19 erkranken, reicht die vorhandene medizinische Infrastruktur leider bei Weitem nicht mehr für alle schweren Fälle aus. Dramatische Situationen und Triagen drohen auch hier.

Nun mag man kalten Herzens sagen:" ach ja, die älteren würden ja sowieso nicht mehr lange leben..." oder "gut für die Altersrenten..." Leider habe ich in den vergangenen Tagen tatsächlich solche schrecklichen Aussagen gelesen. Sobald den Leuten bewusst würde, dass es es auch um die eigenen Eltern, Oma und Opa, den netten Nachbarn, den nahen Freund oder die geliebte Tante geht, würden sie anders denken und reden, bin ich überzeugt!




Ja, es stimmt: das neue Coronavirus stellt für uns jüngere tatsächlich nicht eine sehr grosse Gefahr dar, solange wir gesunde Nichtraucher sind und ein gutes Immunsystem haben. Es geht jedoch in einer Gesellschaft nicht nur um mich selbst, sondern auch um die Gemeinschaft und den Schutz der Schwächeren. Gefragt sind hier deshalb meiner Meinung nach auch Solidarität und Empathie. dein Grossvater, die Mutter deiner Freundin sowie dein frisch operierter Kollege danken es Dir.

Das zweite Thema sind die Wirtschaftlichen Folgen: Aktuell steht das Geschäftsleben vielerorts still und mit jedem zusätzlichen Tag drohen weitere Einkommenslücken und Verluste! Diese treffen leider als erstes diejenigen Menschen und Unternehmen, die sonst schon eher knapp durchkommen. Je konsequenter wir nun die angeordneten und empfohlenen Massnahmen umsetzen, zu Hause oder sonst isoliert bleiben, desto schneller kann auch wirtschaftlich und auf dem Arbeitsmarkt wieder Normalität zurückkehren.

Mit diesen Gedanken finde ich es gut verschmerzbar, dass ich mein Sozialleben und meine Reisen nun einschränken muss, den zusätzlichen Aufwand für das Home Office in Kauf nehme und auch die nächsten nötigen Massnahmen der Regierung akzeptiere - auch wenn es persönlich oft nervt, schmerzt und verunsichert.

Wie geht es euch damit, was ist eure Einstellung zur Solidarität und zu den angeordneten Massnahmen? Seid ihr oder jemand in eurem Umfeld möglicherweise betroffen?



3. Langweilig? Alternativen zu Reisen und anderen Freizeitunternehmungen


Nun ist es also so weit... ich sitze zu Hause und musste schon mindestens drei meiner Reisen vom Plan streichen. Langeweile war hingegen bisher kein Problem: die Arbeitstage im Home Office sind sehr stressig und lange und die übrige Zeit konnte ich gut nutzen um zu lesen und Blogbeiträge zu schreiben. Oder wir haben uns einfach einmal mit den Katzen und einem feinen Drink zu Hause eingekuschelt. Auch habe ich Glück, dass ich kurz in den kleinen Garten hinaus kann, um frische Luft zu schnuppern, die Schultern und den Rücken mal zu lockern.

Irgendwann aber wird bestimmt der Koller kommen, ein Gefühl des Eingesperrtseins, die Sehnsucht nach sozialen Kontakten, Weite, Freiheit, Freunden, Reisen! Schon jetzt suche ich nach Möglichkeiten, mich abzulenken und dem aufkommenden Fernweh von daheim aus zu begegnen. Einige davon teile ich hier mit euch:


- Alte Fotoalben ansehen:
Wann habt ihr zuletzt eure oder die Fotoalben der Familie angeschaut? Per Zufall habe ich letzte Woche ein Fotoalbum der ersten gemeinsamen Ferien mit meinem Partner hervorgeholt - Weil wir in einem Youtube-Film das Hotel erkannt hatten, wo wir damals einen Zwischenhalt eingelegt haben. In den nächsten Tagen kommen sicher noch weitere unserer alten Fotoalben ans Tageslicht! Weist Du noch? Brr, war es da kalt! Wie es dort wohl jetzt aussieht? Auf schöne, nostalgische Abende!




- Neue Fotoalben / Fotobücher zusammenstellen:
Ihr habt vielleicht kein einziges oder noch gar nicht so viele Fotoalben? Na dann ist es höchste Zeit, dass ihr euch daran macht! Nur schon die Auswahl der Fotos benötigt viel Zeit und ermöglicht wunderbare Erinnerungen! Ob wohl heute wirklich noch jemand Fotos bestellt und sie dann in ein Album klebt? Die Meisten mögen wahrscheinlich lieber gleich online ein Fotobuch erstellen.

- Schöne Bilder oder Foto-Prints für die Wände aussuchen und bestellen
Ob wir es wollen oder nicht... viele von uns werden wohl in den nächsten Wochen vermehrt Zeit zu Hause in den eignen vier Wänden verbringen. Dann soll es hier wenigstens auch richtig gemütlich sein! Vielleicht habt ihr ja ein Bild, welches ihr euch schon länger wünscht, oder wollt eigene Ferienfotos als Print auf Leinwand oder Alu an die Wand bringen?

- Die Wohnung so richtig aufräumen / umräumen / umstellen / umdekorieren
Nicht nur die Wände sollen schön sein, auch der Rest des Zuhauses! Vielleicht müsst ihr ja etwas umstellen, um das Home-Office unterzubringen? Oder der Frühlingsputz ist gerade angesagt, ihr dekoriert die Wohnung nach einem Motto oder einer Ferienregion passend um...

- Neue Blogs entdecken
Eure üblichen, abonnierten Blogs habt ihr alle schon gelesen? Dann ist es nun Zeit, neue zu entdecken! Lasst euch zum Beispiel von bisher unbekannten Reiseblogs inspirieren für die Zukunft. Vielleicht mögt ihr aber auch ganz neue Themen entdecken: Gartenblogs, Kochblogs, Familienblogs, handwerkliche Tätigeiten, Literatur, Natur... - es gibt kaum ein Thema, welches nicht abgedeckt wird.

- Fortlaufende Reiseberichte lesen
Die Art Reiseberichte, welche ich am meisten mag, sind die fortlaufenden, bei denen nach jedem Kapitel schon das nächste - entweder für den nächsten Tag oder für das nächste Etappenziel - wartet.
Zwei solche Serien halte ich hier auf meinem Blog für euch bereit:
* Traum - Australienreise: Westen, Süden und Ostküste
* Oman Roadtrip: Eine abenteuerliche Traum-Reise durch das ganze Land (einige Kapitel folgen noch)




- Youtube-Filme über fremde Länder und spannende Reisen ansehen
Auf Youtube könnt ihr nicht nur Filme schauen über Destinationen, die ihr gerne einmal selbst bereisen würdet, sondern auch solche, die ihr euch momentan nicht vorstellen könnt. Auch verschiedenen Reise-Arten könnt ihr so virtuell ausprobieren: Campen, trampen, Roadtrip, Luxushotel, Weltreise... alles ist möglich!

- Fotos bearbeiten
Habt ihr auch noch jede Menge Fotos, die nur darauf warten, passend bearbeitet und entwickelt zu werden? Jetzt wäre allenfalls die Zeit dafür! Vielleicht packt ihr auch gleich die Gelegenheit, euch endlich Kenntnisse in einem neuen, favorisierten Fotobearbeitungs-Programm anzueignen?

- Blogbeiträge erstellen
Ähnlich wie mit den Fotos geht es mir beim Schreiben von Blogbeiträgen: Themen, Destinationen, Fotos und Ideen hätte ich noch unzählige - alleine an der Zeit fehlt es mir. Vielleicht habt ihr ja nun durch eine abgesagte Reise unerwartet viel freie Kapazität für neue Blogbeiträge?

- Neue Angebote überlegen: Onlinekurse, Berichte, Onlinepräsentationen... anstatt Moderationen und Auftragsreisen
Sind euch durch die aktuell gültigen Einschränkungen und Stornierungen Aufträge (und damit auch Einkünfte) verlorgen gegangen? Nicht nur ihr, sondern möglicherweise auch eure bisherigen oder andere Auftraggeber sind auf der Suche nach Alternativen. Entwickelt neue Lösungen, neue Werbeformen, digitalisierbare Ideen und innovative Angebote. Erweitert und bearbeitet euer Angebot und Portfolio entsprechend. Verschiedene Online-Dienstleistungen werden in den nächsten Wochen einen starken Boom erleben. Seid flexibel und innovativ und sichert euch schnellstmöglich ein Stückchen dieses Kuchens - insbesondere, falls euer angestammtes Business gerade am wegbrechen ist.

- Telefonieren, Skypen, Chatten mit Freunden und Familie
Allzu lange bin ich selbst noch nicht komplett zu Hause, gerade einmal zehn Tage. Auch bin ich nicht eingesperrt oder in Quarantäne - und dennoch fehlen mir die sozialen Kontakte sehr. Zum Glück lebe ich nicht alleine... da würde ich mich so richtig einsam fühlen! Dagegen hilft wenigstens ein bisschen: telefonieren, Chatten, Skypen. Gerade in turbulenten Zeiten mit so vielen Unsicherheiten und Ängsten ist es unglaublich wichtig, sich auszutauschen, vertraute Stimmen zu hören, einander Mut zuzusprechen. Eine herzliche Umarmung ist leider dennoch durch nichts wirklich zu ersetzen. Ausserdem überlege ich mir bereits, ob wir wohl neue, digitale Arten des Zusammenseins versuchen werden, falls die aktuelle Situation länger dauern sollte: Party-Telefonkonferenzen oder so?

- Morgens früh rausgehen für Sport, Spaziergang, Foto-Tour
Solange keine Ausgangssperre gilt, dürft ihr sehr wohl hinaus in die Natur! Frische Luft und Bewegung sind schliesslich auch gut für Geist und Gesundheit. ABER: achtet auch hier darauf, viel Abstand zu anderen Menschen zu halten! Besonders gut eignen sich deshalb auch Randzeiten, wie zum Beispiel Morgens früh - und vielleicht bietet sich hier sogar das eine oder andere Foto-Sujet an? Ich erinnere mich, wie wir während unserer kürzlichen Australien-Reise zeitweise jeden Morgen vor dem Sonnenaufgang aufgestanden sind und diese besondere Zeit draussen in der Natur miterlebt haben. Meist waren wir dabei ganz alleine an wunderschönen Orten.
HIER: Die schönsten Sonnenaufgänge in Australien habe ich dem Thema sogar einen eigenen Blogbeitrag gewidmet. Weshalb sollte das hier zu Hause nicht auch möglich sein? Spezielle Silhouetten, ein spannender Vordergrund, romantischer Himmel, tolle Landschaften... sind doch überall zu finden!





- Bildet euch mit einem Online-Kurs weiter
Mittlerweise gibt es eine Riesige Zahl an online Weiterbildungsangeboten. Vom wenige Seiten langen Dokument oder kurzen Lernvideo bis zu mehrere Semester dauernde Studiengänge. Wichtige Stichworte in diesem Zusammenhang sind: MOC (Massive Open Online Course), Nanodegree und E-learning. Eine Überischtsseite, welche ich sehr mag, ist: Edukatico.org. Hier findet ihr die verschiedensten Kurse mehrerer Anbieter wie zum Beispiel Udemy, edx, Lecturio, Udacity, Coursera, sowie viele Universitäten. Die meisten Vorlesungen werden in Englisch angeboten, viele aber auch auf Deutsch. Einige der Kurse sind kostenlos, bei anderen werden Gebühren verlangt (oft gibt es Discounts) und meist könnt ihr wählen, ob ihr zusätzlich eine Schlussprüfung ablegen und ein Abschlussdiplom erhalten wollt.
Selbst habe ich leider bisher noch keinen solchen Kurs absolviert und das hat zwei Gründe: Erstens fehlt mir bisher komplett die Zeit dafür und zweitens komme ich jedes Mal, wenn ich auf den verschiedenen E-Learning-Seiten herumsurfe, in arge Entscheidungs-Schwierigkeiten! Da gibt es so viele tolle Themen und Inhalte!

- Fein kochen / Reste kochen
Gönnt euch auch etwas Besonderes, wenn ihr zu Hause bleiben müsst! Nehmt euch die Zeit, mit viel Liebe etwas Besonderes zu kochen, sei es für euch selbst, den oder die Liebsten... Auch wenn ihr nicht mehr allzu viel Essbares zu Hause habt und nicht mehr raus wollt oder sollt, ist das möglich. Eine meiner Lieblingsdisziplinen in der Küche ist das Reste Kochen! Meine Geheimtipps dabei sind: besondere Gewürze (aber nicht übertreiben!), Knoblauch, Tomatenpüree, Gratin, anbraten - und (falls vorhanden) mit Käse überbacken. Vielleicht habt ihr auch schon die ersten Gartenkräuter, welche ihr in der Küche einstzen könnt?




- Humor
Zugegeben, in den letzten Tagen war ich auch viel zu oft ernst und gestresst: so fordernd war die berufliche Situation und bohrend die Ungewissheit in Zusammenhang mit dem Covid-19 Coronavirus und den dagegen entschlossenen Mitteln, dass mein Lachen etwas zu kurz kam. Die beste Medizin gegen all die aktuelle Unsicherheit ist eigentlich Humor, eine sehr menschliche Art, mit schwierigien Situationen umzugehen. Entsprechend viele lustige Filmchen, Memes und Witze werden aktuell auch zum Thema "Corona" herumgeschickt. Heute schon gelacht? Was auch immer eure bevorzugte Art von Humor ist: pflegt auch in diesen schwierigen Zeiten wenn möglich etwas die Fröhlichkeit - Lachen ist gesund!


* Updates:

In den nächsten Tagen und wenn nötig auch noch in den nächsten Wochen werde ich meinen Beitrag hier um weitere Ideen und Inputs ergänzen.

Auch eure Ergänzungen und Tipps für schöne Zeiten zu Hause und für Alternativen Ideen zu den im Moment unmöglichen Reisen sind hier herzlich willkommen!

Wie erlebt ihr die Zeit zu Hause und welches sind eure Alternativen zum Reisen und allenfalls zu eurem (selbständigen oder angestellten) Job? 
Meldet euch gerne in den Kommentaren



4. Links und Seiten mit guten Tipps


Hier werde ich in nächster Zeit eure Links, Tipps und Ideen sammeln: Egal, ob Beiträge von euch selbst stammen oder sonst von euch für gut und empfehlenswert empfunden wurden. Wichtig ist mir dabei ein positiver Ansatz - und natürlich die Einhaltung der aktuellen Vorschriften und Empfehlungen offizieller Stellen.

- Naehfrosch.de: Spielideen für Kinder: Lern- und Bschäftigungsideen für Zuhause


Habt ihr selbst weitere Links und Tipps, die ihr hier gerne empfehlen würdet?
Hinterlasst sie mir gerne in den Kommentaren!



5. Ihr seid im Ausland und braucht Hilfe bei der Rückkehr? Links zu Rückholungsaktionen:  Schweiz, Deutschland, Österreich


In vielen Ländern der Welt gelten mittlerweile ähnlich strenge Massnahmen gegen die Ausbreitung des neuen Corona Covid-19 Virus, wie auch in der Schweiz, Deutschland und Österreich: Die Bewegungsfreiheit ist stark eingeschränkt, Touristen werden aktuell vielerorts nicht ins Land gelassen oder direkt in Quarantäne geschickt und internationale Flugverbindungen wurden eingestellt.

- Falls ihr nächstens eine Reise geplant habt, setzt euch am besten so schnell wie möglich mit eurem Reisebüro, der Airline oder dem Hotel direkt in Verbindung für eine Umbuchung.

- Falls ihr euch aktuell im Ausland befindet seid ihr je nach Information eures Landes angewiesen, so bald wie möglich selbst zurück nach Hause zu kommen.

- Falls ihr selbst über die aktuell noch angebotenen Flüge keine Möglichkeit findet und nicht mehr sicher seid, wie ihr nach Hause kommt, oder sonst zusätzliche Informationen braucht, setzt euch mit den zuständigen Stellen eures Heimatlandes in Verbindung:

* Schweiz: Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA, Fokus neues Coronavirus (Covid-19)
* Deutschland: Auswärtiges Amt - Rückholaktion und weltweite Reisewarnung: FAQ
* Österreich: Aussenministerium - speziell eingerichtete Seite: Heimflug.Austrian




Und nun sei es nochmals erwähnt: 

Lasst uns die Regeln des Abstandes und des Zuhause bleibens befolgen, dafür virtuell zusammenhalten, die schwierigen Tage und Wochen überstehen und dabei viel Fantasie und Innovationsgeist entwickeln - auf dass uns die aktuellen Schwierigkeiten am Schluss stärker machen und weiter bringen.

Liebe Reisegrüsse, Miuh

Montag, 30. September 2019

Chäs Märit (Käsemarkt) in Huttwil

Kaum ein Event ist wohl so typisch Schweizerisch, wie ein traditioneller Käsemarkt (Chäs-Märit) im Emmental...! Genau dafür kann ich euch hier einen schönen Ausflugs - Tipp geben:




Immer wieder gerne besuche ich gerne das grüne, hügelige Emmental und da bietet sich natürlich auch der Chäs Märit / Käsemarkt in Huttwil (link) jeweils Anfang Oktober für einen Ausflug in die Region an! Die genauen Daten und Zeiten findet ihr ganz am Ende des Beitrages.


Das Städtchen Huttwil (link) selbst ist schon das ganze Jahr über ein schöner Anblick mit den teilweise alten, traditionellen Häusern und dem vielen Blumenschmuck. Huttwil ist damit die perfekte Kulisse für den urchigen Käsemarkt.




Als Rahmenprogramm zum Käsemarkt bietet Huttwil auch einen Koffermarkt, eine Broccante (Brockenstube / Secondhand), viel Musik und eine unterhaltsame Käse-Versteigerung durch einen Gant-Rufer, sowie Tische und Bänke rund um den grossen Brunnen. Hier könnt ihr in gemütlicher Gesellschaft gleich die rundherum angebotenen Käse-Spezialitäten wie Käseschnitte oder Raclette essen und vielleicht ein Glas Wein dazu trinken.

Zur Finanzierung des Rahmenprogramms und der Organisation wird aktuell ein freiwilliger Beitrag von 5 Franken erhoben, nachdem in den vergangenen Jahren verschiedene Varianten von kostenlosem Zutritt bis 10 Franken für einen "Chäsbändel" als Eintrittspreis versucht wurden.




Die Hauptsache am Markt sind natürich die verschiedenen Käse-Anbieter aus der Grossregion im und um den Kanton Bern! Sie präsentierten ihre Produkte, bieten eine riesige Vielfalt an Käse zum Degustieren an und wissen jeweils auch viel Spannendes zu ihren verschiedenen Käse-Spezialitäten zu erzählen.




Ein Anbieter: Jumi (link) gefällt mir immer wieder am besten: die Gestaltung des Markt-Standes, die angebotenen Käse und die offene Art der Verkäufer / Berater ist einmalig! Ich durfte die Jumi - Experten und ihren Käse auch schon mehrfach an einem Gross-Event kennenlernen, bei welchem sie jeweils das Catering des Käse-Buffets übernommen haben - und bin immer wieder beeindruckt  und begeistert von der Vielfalt, von den Spezialitäten und Aromen des Jumi-Käses!




Jumi (link) betreiben den Laden: Eyweid in Zäziwil (link), wo die meisten produzierten Käsesorten angeboten werden. Sie sind aber auch jeden Samstag Morgen in Bern am Markt an der Münstergasse (link) anzutreffen, die ganze Woche in London am Borough Market (link) und  in Wien im Chäslädele. Die innovative Firma wurde 2006 gegründet, immer neue Käsesorten werden seither in einigen wenigen lokalen Käsereien ausgetüftelt.

Das bekannteste Produkt ist die Belper Knolle (link) - als Weichkäse schon länger bekannt, aber als Hartkäse und beliebte Würze für Pasta, etc. entstand sie erst durch einen "Unfall", als einige Knollen zu lange im Kühlkeller vergessen wurden. Andere spezielle Käse heissen zum Beispiel: blau's Hirni (blaues Hirn), dr Bsoffnig (der Besoffene) oder Früchterolle.




Wir lieben vor allem immer wieder den Raclette - Käse zum probieren und kaufen (schliesslich wird es nun definitiv Herbst...!) Zum Beispiel die Sorten: Trüffel, Safran, Chilli, Kräuter, Pfeffer und Nature... Im Laden in Zäziwil soll es aber noch viele weitere Sorten geben. Wir haben jeweils unseren gekauften Raclette-Käse definitiv genossen... Er gehört zu der Art Raclette, das man gar nicht mehr würzen, sondern nur so pur zu frischen Kartoffeln essen möchte, einfach nur fein!




Nun aber noch ein kleines Stück weiter auf der Markt-Tour... Auch die Organisation Pro Specie Rara (link) war neben vielen Käse - Anbietern schon am Chäs Märit vertreten:




Walliser Landschaf (link), Spiegelschaf (link) und Wollschwein (link) wurden da in Gehegen am Markt gezeigt und es schien, als wäre dies nicht ihr erster öffentlicher Auftritt: Zutraulich und kuschelig kamen sie direkt an den Zaun und liessen sich sehr gerne streicheln, kraulen und bestaunen. Eine schöne Art, diese Tiere schon den Kindern, aber auch Erwachsenen näherzubringen!




Wenn ihr das schöne Blumenstädtchen Huttwil (link) auch einmal zu einem Markttag besuchen mögt, kann ich euch folgenden Link für die nächsten Daten und Märkte empfehlen:  
 Pro Regio - Märkte  Huttwil

Der nächste Käsemarkt in Huttwil findet an folgendem Wochenende statt:
Samstag, 5. Oktober 2019 / 10:00 - 18:00 Uhr
Sonntag, 6. Oktober 2019 / 10:00 - 17:00 Uhr

Liebe Grüsse und eine gemütliche (Markt-) Zeit, Miuh

Freitag, 20. September 2019

Oman alleine entdecken oder mit einem Guide - Was ist empfehlenswert?

Ist es besser, den Oman alleine zu entdecken oder mit einem Guide unterwegs zu sein? Was ist empfehlensert, was sind unsere Erfahrungen und Tipps als Oman - Reisende?


Einleitung
1. Gute Erfahrungen mit Guides im Oman
2. Vorteile eines lokalen Guides im Oman
3. Gründe pro Selbstfahrer ohne Guide im Oman
4. Mein Fazit zum Reisen im Oman mit und ohne Guide




Gerade für den uns damals ganz unbekannten Oman haben wir zum ersten Mal trotz all unserer bisherigen individual - Reise - Erfahrungen in Europa und Australien überlegt:
Sollen wir dieses exotische, arabische Land besser mit einem Guide bereisen? Ist es überhaupt möglich und kan man es riskieren, alleine durch den Oman zu reisen und das Land auf eigene Faust zu entdecken? Ist das gefährlich? Ist das erlaubt? Wie können wir uns verständigen und zurechtfinden, so ganz ohne Arabische Sprachkenntnisse?

In diesem Beitrag findet ihr pro- und contra- Gründe für das Reisen mit einem Guide oder für das individuelle Unterwegssein alleine ohne Guide:




Dass wir schliesslich alle unsere bisher vier Oman-Reisen mit einigem Aufwand, aber auch mit sehr viel Freude, Abenteuerlust und Entdeckerdrang von den Routen über die einzelnen Buchungen für Flüge, Hotels und Mietautos mit allen Details, Abklärungen und Recherchen selber geplant und als Selbstfahrer durchgeführt haben, passt perfekt zu uns und zu unseren Reisewünschen. Wir haben Strecken, Orte, Freiheit und Natur erlebt, wie es wohl nirgendwo buchbar gewesen wäre. Viele Menschen, eine uns neue Kultur und ein bisschen auch uns selbst haben wir neu kennengelernt und uns im Nachhinein ein wenig über unsere ursprünglichen Ängste und Bedenken amüsiert.




1. Gute Erfahrungen mit Guides im Oman


Dennoch haben wir in der Zwischenzeit auch gute Erfahrungen mit lokalen Guides gemacht, obwohl wir noch nie einen gebucht haben. - Wie das? Mehrmals kam es vor, dass ein Guide mit seinen Gästen neben uns parkiert hat, oder uns sonst unterwegs begegnet ist. Uns wurde zugewunken wie alten Freunden oder wir wurden kurz gefragt, ob alles ok sei. Oft haben die Guides uns angesprochen, gefragt, ob wir alleine unterwegs seien und sich nach unserer Route erkundigt. Dass uns der Oman gefällt, hat jeden Guide - überhaupt jeden Omani! - von Herzen strahlen lassen und uns einmal mehr gezeigt, wie sehr die Omanis ihr Land lieben.


Nie wurden wir Selbstfahrer als "Konkurrenz", Geschäftsverhinderer oder Störenfriede behandelt, im Gegenteil: Wir wurden gefragt, ob wir hier oder dort schon gewesen seien und uns wurden weitere schöne Orte empfohlen. Einmal habe ich - einfach so - nach einem kurzen Gespräch mit einem Tourguide einen Granatapfel geschenkt erhalten, was mich irgendwie ziemlich überwältigt hat.

 


Genauso gut verstehe ich also alle Oman-Reisenden, die lieber mit einem lokalen Guide unterwegs sind, weil sie sich nicht um alles selbst kümmern möchten. Auch wer sich bei der Routenplanung, beim 4x4 Geländewagen fahren und im Kontakt mit den Einheimischen unwohl fühlt, ist bei einem Omanischen Guide mit Ortskenntnissen besser aufgehoben.


Als dritte Möglichkeit gibt es Oman-Reisende, die ihre Ferien am liebsten nur in der Hotelanlage verbringen, sich dort verwöhnen lassen, den Strand und die Annehmlichkeiten des Hotels geniessen. Auch das ist problemlos möglich! Persönlich fände ich es etwas schade, nicht mehr von diesem wunderbaren Land zu entdecken. Ich muss jedoch auch zugeben, dass nur schon die sonnige Wärme, das wunderbare Meer und der gute Service einiger Hotels einen durchaus soweit bringen, dass man nirgendwo anders mehr hin möchte :-)


2. Vorteile eines lokalen Guides im Oman



- Aufwand: Selbst habe ich sehr gerne stundenlang recherchiert, die schönsten Erlebnisse, Strecken, Wadis, Strände, Hotels, usw. herausgesucht und wohl fast alle vorhandenen Reiseberichte und Blogs studiert. Wenn ihr hier etwas weniger Zeit investieren und dennoch mehr als nur den Hotelstrand sehen mögt, seid ihr mit einem Guide oder einer geführten Tour gut beraten.


- Individuelle Tour: Die Guides im Oman legen grossen Wert darauf, ihr Land von der besten Seite und anhand der schönsten Orte zu zeigen. Dabei fahren die guten Guides jedoch nicht einfach eine Standard-Route mit euch ab, sondern werden euch schon vor der Reise nach euren Wünschen und Interessen fragen, um eine auf euch zugeschnittene Wunschtour zusammenzustellen.


- Ortskenntnisse! So viel ihr auch selbst recherchiert, Routen studiert und Namen von Wadis, Bergen und Dörfern abgegleicht: an die Ortskenntnisse eines Omanis kommt ihr nicht heran.


- Geheimtipps: Auch wenn ich an einem selbst recherchierten Aussichtspunkt von einem lokalen Guide ziemlich erstaunt gefragt worden bin, woher ich denn nur DIESEN Ort kenne?... bin ich sicher, dass es eben doch noch ziemlich viele Geheimtipps gibt, welche nur die Locals wissen: Seien dies schöne Orte, die richtigen Shops im Souk, den Richtigen Zeitpunkt für einen Besuch, Tierbeobachtungen, usw... Ausserdem kann euch ein Guide mit seinen lokalen Kontakten Türen öffnen, welche sonst wohl verschlossen blieben.


- Fahrkünste: Wenn ihr etwas weniger offroad-erprobt und unerschrocken in bergigem, sandigem, steinigem... Gelände mit teilweise schmalsten Strassen oder aber grossen Sandpisten und Dünen seid, als mein Reisebegleiter, fühlt ihr euch möglicherweise mit einem Guide, der auch gleich das richtige Auto mitbringt, wohler.




- Begegnungen, Land und Leute: Ein lokaler Guide ermöglicht es euch auf einfache Art und Weise mit der Omanischen Kultur und den Einheimischen in Kontakt zu kommen. Die Guides sind oft selbst schon in der Welt herumgereist und haben eine offene Einstellung zu anderen Kulturen. Dennoch sind sie in ihrem Land und ihren Traditionen verwurzelt und können euch spannende Einblicke in Kultur, Religion und Geschichte geben, sowie entsprechende Fragen beantworten. Einige Guides laden ihre Gäste sogar zum Essen oder zum Kaffee trinken zu sich nach Hause ein, wo ihr auch ihre Familie und ihre Lebensweise kennenlernen könnt.


- Sprachkenntnisse: Die meisten Guides sprechen sehr gut Englisch, einige auch Deutsch (oder natürlich auch andere Sprachen). Einen habe ich darauf angesprochen, woher er denn so gut - fliessend - Deutsch sprechen könne? Er habe in München studiert, gab er lachend zur Antwort. Bildung wird im Oman ganz allgemein hoch gewichtet und vom Sultan stark gefördert. Auf der anderen Seite sprechen die Guides - wohl meist im Gegensatz zu euch - Arabisch. Gerade in abgelegenen Regionen des Landes die einzige Sprache, in welcher eine Verständigung möglich ist.


- Unterhaltung: Die Persönlichkeit der Guides ist sehr unterschiedlich, wie die Menschen eben sind... Einige sind eher ruhig, die meisten Guides jedoch sind wahre Unterhaltungskünstler! Sie sind lustig, überzeugend, informativ, wissen viel von der Geschichte des Landes, kennen Anektdoten, Politik, aktuelle Geschehnisse... und teilen alles gerne mit euch.


- Foto-Spots: Guides wissen oft am besten, wo der beste Lookout oder die beste Foto-Location ist, wo ihr eine tolle Aussicht habt, immer Dromedare, einen schönen Strand, süsse Ziegen oder Insta-taugliche Schluchten in den Bergen findet.


3. Gründe pro Selbstfahrer ohne Guide im Oman


- Freiheit: Wir sind uns gewohnt, unsere Reisen frei und flexibel zu erleben. Eine eigentlich unvernünftig lange Strecke fahren? - check. Schon nach einer Stunde wieder anhalten für einen WC-Halt oder etwas zu Essen? - check. Sich verfahren und die schönsten Wadis finden? - check. Nicht so ganz genau wissen, wo die Strasse hinführt und sich abenteuerlich fühlen? - check. Kurzfristig umentscheiden aus einer Laune heraus? check. Wir lieben unsere Freiheiten, auch wenn sie nicht immer nur bequem sind.


- Kosten: Ein Guide hat seinen Preis. Ganz allgemein ist der Oman nicht ganz günstig und ein Guide ist noch ein Stück teuerer, als "nur" ein Mietauto. Mit dem speziellen Service und der 1:1 - Betreuung ist ein guter Guide seinen Preis auch absolut wert. Zieht hier sowohl euer Budget, wie auch eure eigenen Wünsche in Betracht.


- Offroad fahren: Wenn ihr jemanden dabei habt, der gerne endlich seine Fahrkünste unter Beweis stellen und sich offroad so richtig ausleben möchte, ist es irgendwie fies, neben einem (selbst fahrenden) Guide still sitzen zu müssen. Überlasst eurer Fahrerin oder eurem Fahrer den Spass und das Steuer!




- Ruhe und Privacy: Vielleicht braucht ihr auch einmal eure Ruhe? Es ist kein Problem für euch, einander eine Stunde lang friedlich anzuschweigen und einfach nur die vorbeiziehenden Landschaften zu geniessen und euren Gedanken nachzuhängen? Was für einige nach asozialem Verhalten und Beziehungskrach tönt, ist für viele Leute Ferienfeeling pur. Manchmal versteht man sich eben auch ohne Worte und möchte auf keinen Fall jemand "Fremdes" mit dabei haben.

- Fotos, Fotos, Fotos: Meinen Reisebegleiter stoppe ich, wann immer ich ein Foto der Landschaft machen möchte oder sonst eine spezielle Foto-Gelegenheit wahrnehme. Manchmal halten wir gefühlt alle paar Meter an, um zu filmen und fotografieren oder ich bitte ihn einfach nur darum, etwas langsamer zu fahren, wenn niemand hinter uns ist. Einem Guide möchte ich das nicht zumuten oder würde mich nicht getrauen, ihn ständig anzuhalten.


4. Mein Fazit zum Reisen im Oman mit und ohne Guide


Ihr seht anahand der obigen Argumente pro- und contra Reisen im Oman mit oder ohne Guide, dass es kein gut oder schlecht und kein richtig oder falsch gibt. Beides hat seine Vorteile! Wählt am besten die Reiseart, welche euch am Besten entspricht oder probiert gar beides aus.

Wir werden wohl im Oman auch in Zukunft die meiste Zeit individuell unterwegs sein. Wir fühlen uns sehr wohl und manchmal schon fast ein wenig wie zu Hause im Oman. Sogar einmal selbst einer kleinen Gruppe das Land und die schöne Natur im Oman näher zu bringen, wäre gut möglich und eine schöne Idee.




Dennoch kann ich mir inzwischen gut vorstellen, zum Beispiel für eine Tagestour oder Zweitagestour, für den Besuch speziell abgelegner, schwer zu findender Orte oder eine Wüstentour auch einmal einen lokalen Guide zu buchen. Diverse Empfehlungen für lokale Guides im Oman sind auch in Reiseforen zu finden.




Habt ihr selbst schon Erfahrungen gesammelt mit Guides im Oman oder als Selbstfahrer?  Schreibt mir gerne einen Kommentar!

Liebe Reisegrüsse
Miuh

Montag, 15. April 2019

Oman - News Aktuell

Spannende, aktuelle News, Geheimtipps und Informationen aus dem Oman, die ich als wichtig, interessant und für euch hilfreich ansehe, fasse ich hier jeweils kurz zusammen und verlinke weiterführende Artikel und Seiten. Schaut am Besten immer wieder einmal hier vorbei, wenn euch der Oman interessiert, oder ihr eine Reise in dieses faszinierende Land plant:




Update 23.03.2020
Rückreise in die Heimatländer und Rückholaktionen
Im Oman gelten mittlerweile ähnlich strenge Massnahmen gegen die Ausbreitung des neuen Corona Covid-19 Virus, wie auch in Europäischen Ländern: Die meisten Geschäfte sind ebenso geschlossen wie Schulen, maximal 30% der Arbeitnehmenden dürfen noch in den Firmen arbeiten, Touristenattraktionen wie zum Beispiel auch beliebte Wadis sind geschlossen, neue Visa werden nicht vergeben, Touristen werden aktuell nicht ins Land gelassen und viele internationale Flugverbindungen wurden eingestellt.

- Falls ihr nächstens eine Reise in den Oman geplant habt, setzt euch am besten so schnell wie möglich mit eurem Reisebüro, der Airline oder dem Hotel direkt in Verbindung für eine Umbuchung.

- Falls ihr euch aktuell im Oman befindet seid ihr je nach Information eures Landes angewiesen, so bald wie möglich selbst zurück nach Hause zu kommen.

- Falls ihr selbst über die aktuell noch angebotenen Flüge keine Möglichkeit findet und nicht mehr sicher seid, wie ihr nach Hause kommt, oder sonst zusätzliche Informationen braucht, setzt euch mit den zuständigen Stellen eures Heimatlandes in Verbindung:

* Schweiz: Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA, Fokus neues Coronavirus (Covid-19)
* Deutschland: Auswärtiges Amt - Rückholaktion und weltweite Reisewarnung: FAQ
* Österreich: Aussenministerium - speziell eingerichtete Seite: Heimflug.Austrian



13.03.2020 - update 15.03.2020
Oman suspendiert alle Touristen-Visa für einen Monat ab dem 15.3.2020
-> update: Oman lässt spätestens ab dem 17.3.2020 keine Ausländer mehr ins Land


Bereits in den vergangenen Tagen gab es Berichte, wonach Europäern das bereits bestehende Visum für den Oman aberkannt wurde und sie nicht ins Land durften.
Nun hat am Sonntag, 15.3. Das Supreme Committee erneut getagt und beschlossen, spätestens ab Dienstag, 17.3. gar keine Ausländer (ausgenommen solche aus GCC Ländern) mehr ins Land zu lassen.

Falls ihr nächstens eine Reise geplant habt, setzt euch am besten so schnell wie möglich mit eurem Reisebüro, der Airline oder dem Hotel direkt in Verbindung für weitere Informationen. 
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Gemäss einer Meldung der Times of Oman vom 13.3.2020 Morgen hat Sultan Haitham bin Tarik zusammen mit dem Supreme Committee am Donnerstag, 12.3. beschlossen, als Vorsichtsmassnahme gegen das Covid2019 / Coronavirus ab dem 15.3. alle Touristenvisa zu suspendieren.

Nachdem es zuerst einige Verwirrung gab, ob bestehende Visa ungültig werden und keine Touristen mehr einreisen dürfen, wurde später am Tag durch das Ministry of Foreign Affairs nach-informiert:

Es heisst (wenigstens vorerst!), dass ab dem 15.3. keine weiteren Touristen-Visa ausgegeben werden, während bereits vorhandene Visa gültig bleiben und die damit bereits geplante Einreise möglich ist. Voraussetzung ist, dass ihr vor der Einreise den erforderlichen medizinischen Test besteht um zu bestätigen, dass ihr nicht Corona positiv seid und dass ihr nicht aus einem der folgenden Länder: China, Südkorea, Italien und Ägypten anreist oder vorher dort wart.

Anbei der Text des Ministry of Foreign Affairs wie in der Times of Oman veröffentlicht:

"Therefore, with effect ‪from March 15 , 2020 , Sunday‬ , for 30 days , no tourism visas will be issued from any of the land, Sea of air corridors .

The order is same for electronically issued visas, visas on arrival. However, tourists who have valid visas that was issued can enter the country but will have to fulfil the requirements of medical tests and examinations to confirm that they are not positive to the coronavirus and also they should not have travelled to the five countries on which an embargo is declared.

The Sultanate has already announced that it was restricting entry of travelers from five countries, China , South Korea , Italy and Egypt."


Falls ihr nächstens eine Reise geplant habt, setzt euch am besten so schnell wie möglich mit eurem Reisebüro, der Airline oder dem Hotel direkt in Verbindung für weitere Informationen. Auch die Seite: evisa.rop.gov.om - die offizielle Seite der Royal Omani Police zur Erteilung von Visas - würde ich empfehlen. Manchmal ist diese Seite jedoch "under maintenance" (möglicherweise eben aus obigen Gründen.)

Ausserdem wurde erlassen, dass keine Kreuzfahrtschiffe in Omans Häfen anlegen dürfen, dass Sport-Veranstaltungen abgesagt werden, ebenso wie weitere nicht-schulische Aktivitäten. Auch Reisen von Omanis ins Ausland sollen nur bei "extremer Notwendigkeit" unternommen werden. Mit weiteren Massnahmen muss allenfalls gerechnet werden.

Times of Oman: Coronavirus: Oman bans entry of Non-Omanis
Times of Oman: Coronavirus: Oman suspends Tourist Visas for all Countries
Times of Oman: Coronavirus: Ministry of Foreign Affairs issues statement





23.02.2020
Ein Österreicher wurde verhaftet wegen fliegen lassens einer Drohne im Oman
Am 12. Februar 2020 wurde ein junger Österreicher verhaftet, nachdem er dort seine Drohne fliegen liess. Bei der Einreise ins Land hatte er die Drohne weder angegeben, noch war sie gefunden worden. Anstatt heimzureisen, musste er nun acht Tage im Oman im Gefängnis verbringen - mit Androhung einer drei- bis zwölfmonatigen Haftstrafe. Eigentlich wäre das keine grosse Erwähnung hier wert, insbesondere auch, weil er in einem Interview betont hatte, dass der vorher in Boulevard-Medien erwähnte "Wüsten-Kerker" zwar kein Sterne-Hotel war, er aber gutes Essen und warmes Duschwasser hatte und sehr gut behandelt worden sei.

Mir ist es wichtig, euch an dieser Stelle für das Thema "Drohnen im Oman" und überhaupt "Drohnen im Ausland" zu sensibilisieren. Selbst fliegen wir auch mit Drohnen und nehmen damit gerne schöne Videos sowie Fotos auf. Die Vogelperspektive ist oft besonders beeindruckend: sie erfasst die ganze Landschaft aus Wunschhöhe, lässt Hindernisse verschwinden und neue, schöne Aspekte der Natur entdecken.

Vor einer Reise ins Ausland ist es jedoch extrem wichtig, sich über die dortigen Gesetze für Drohnenflüge zu informieren - und sich dann auch daran zu halten! Im Oman ist es verboten, ohne vorher erhaltene behördliche Bewilligung zu fliegen. Eine Erlaubnis ist leider kaum zu bekommen... schon gar nicht für Touristen. Praktisch nur Firmen, welche die Notwendigkeit für Drohnenflüge gut erklären können, erhalten die nötigen Dokumente. Herauszufinden ist das in kürzester Zeit mit einer Google-Suche "Drohne fliegen im Oman" oder ähnlich. (so viel zu "habe ich nicht gewusst...")

Immer wieder staune ich, weil ich in Facebookgruppen, Reiseforen, Insta-Accounts und Reiseblogs gar nicht so selten offen Drohnen-Fotos aus dem Oman finde. Drohnen werden häufig auf dem Landweg aus den umliegenden Ländern in den Oman geschmuggelt. Ich habe allerdings auch schon "Anleitungen" im Internet gelesen, wie man Drohnen in der Unterhose versteckt durch den Zoll bringen und damit die Gepäckdurchleuchtung überlisten kann. "Man darf sich nur nicht erwischen lassen" heisst es, und oft hat das bisher auch geklappt.

Leider gab es in den vergangenen Monaten mehrmals Zwischenfälle mit Drohnen, welche um und über dem Flughafen von Muscat gesichtet wurden. Der Flugbetrieb musste jeweils für einige Zeit eingestellt werden und zahlreiche Flüge waren betroffen. Zuletzt war das im November sowie Ende Dezember 2019 der Fall. Kein Wunder, sind aktuell die angedrohten Strafen für das unerlaubte Steigenlassen einer Drohne normalerweise zwischen einem und drei Jahren Gefängnis angesetzt.

Bitte haltet euch an die Vorschriften eurer Gastgeber. Der Oman ist ein sehr traditionelles, aber auch tolerantes Land. Seine Behörden, sowie der neue Sultan selbst haben im oben erwähnten Fall einen Ausländer begnadigt, welcher sich nicht an das Gesetz gehalten hat und ausserdem der Spionage verdächtigt war. Schliesslich wurde er ohne Gerichtsverhandlung oder übliche Strafe frei- und nach Hause reisen gelassen. Das hätte durchaus auch anders ausgehen können...


OE24: Österreicher (27) aus Wüstenkerker befreit
Burgenland.ORF: Burgenländer aus Oman-Haft wieder frei
Times of Oman: Drones in Airspace affect operations at Muscat Airport (25.12.2019)








11.01.2020
Sultan Qaboos, Omans geliebtes Staatsoberhaupt ist tot
Ein trauriger Tag für den Oman und für die Welt, ein Tag, von dem viele gehofft hatten, dass er nie kommt. Sultan Qaboos ist am Abend des 10. Januar 2020 im Alter von 79 Jahren gestorben. Seit 1970 hat er das Land weise, stabil, mit Voraussicht und viel Liebe regiert und modernisiert. Der Oman ist dadurch bis heute in all den Auseinandersetztungen in der Region rundherum neutral und hat oft vermittelt.

Eine dreitägige Trauerzeit wurde offiziell angekündigt und die Flaggen werden für 40 Tage auf Halbmast gesetzt.

Sultan Qaboos hatte keine Kinder. Es wurde erwartet, dass die königliche Familie innerhalb von drei Tagen einen Nachfolger bestimmen soll. Der ganze Prozess lief schneller ab, als vielfach erwartet: Der berühmte verschlossene Brief des Sultans wurde geöffnet und der darin erwähnte Wunschkandidat:  Sultan Haitham bin Tariq bin Taymur wurde als neuer Sultan des Oman verkündet.

Die Trauerzeit und die Übergabe der Macht an den neuen Sultan verliefen bisher sehr ruhig und zurückhaltend. Die Trauer im Land ist noch immer gross, der bisherige Sultan wurde für seine Umsicht, die Liebe zur Natur, die Förderung der Gleichberechtigung und der Bildung der Jugend und für sehr vieles mehr richtiggehend verehrt. Ebenso ist nun aber auch sehr viel Zuversicht und Vertrauen in den neuen Sultan zu spüren.

Times of Oman: His Majesty Sultan Quaboos passes away
Times of Oman: His Majesty Haitham bin Tariq sworn in as new Sultan of Oman
Times of Oman: Funeral of Late His Majesty Sultan Qaboos



20.05.2019
Schwere Regenfälle und Überschwemmungen im Oman kosten mehrere Menschenleben
Mit einem Tiefdrucksystem über dem Oman gab es seit Donnerstag, 16.5. an mehreren Orten im Land Gewitter und Starkregen. Die dadurch entstanden Flash Floods und Überschwemmungen in Wadis bedrohnten mehrere Menschen, so dass in den letzten zwei Tagen viele Leute in bisher mindestens 20 Rettungsaktionen aus gefährlichen Situationen befreit werden mussten. Besonders in der Region um das Wadi Bani Khalid verloren mehrere Menschen ihr Leben oder werden noch immer vermisst.
Die Regenfälle halten voraussichtlich noch bis Mittwoch, 22.5. an und höchtste Vorsicht - in diesem Fall das unbedingte Meiden von (auch trockenen) Flussläufen, Wadis und Bergregionen allgemeinen - wird wie immer bei möglichen Regenfällen dringend empfohlen!!
Times of Oman: Oman weather: will we ever learn? (19.05.2019)
Times of Oman: Volunteers flock to wadis to help search for missing (20.05.2019)
Times of Oman: In pictures - flood devastation in Wadi Bani Khalid (19.05.2019)
Youtube: Wadi Bani Khalid 18/05/2019 in Oman (19.05.2019)

Wadi Bank Khalid normalerweise, im Vergleich zum Youtube-Video... Referenzpunkte sind das Hüttchen rechts, sowie das Restaurant in der Bildmitte.




10.05.2019
Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit ist während des Ramadan verboten
Seit dem 5. Mai und noch bis am Abend des 4. Juni 2019 ist die Zeit des Fastenmonats Ramadan. Unter Anderem gilt, dass während des Ramadan tagsüber in der Öffentlichkeit weder gegessen noch getrunken oder geraucht werden darf - und das gilt im Oman auch für Touristen und andere nicht-Muslime, ausgenommen sind nur Kinder und Menschen, welche körperlich nicht in der Lage sind, zu fasten.
Wer sich nicht an das Verbot hält und dennoch in der Öffentlichkeit isst, trinkt oder raucht, kann im Oman verhaftet und zu 10 Tagen bis 3 Monaten Gefängnis verurteilt werden. Wie in solchen Fällen mit Touristen umgegangen wird, ist jeweils den Behörden überlassen und es wird angenommen, dass es meist bei einer mündlichen Verwarnung bleibt. Dennoch: in eine solch missliche Situation mit der Aussicht auf einen möglichen Gefängnisaufenthalt wollt ihr euch bestimmt nicht bringen!
Wie ist das mit dem Fasten, wenn ihr im Auto seid? Aus Sicherheitsgründen ist im Oman Essen und Trinken im fahrenden Auto sowieso nicht erlaubt. Falls ihr euch in einem parkierten Auto befindet, wird unterschieden, ob euch jemand sehen kann: falls ja, seid ihr in der Öffentlichkeit und dürft während des Ramadan im Auto ebenfalls nicht essen oder trinken.
Wenn ihr während des Ramadan in einem internationalen Hotel untergebracht seid, fragt ihr am Besten an der Reception nach der Handhabung der Fastenzeit. Einen Einfluss auf den Aufenthalt hat der Ramadan oft auch in den Touristenhotels.
Mehr über das Essen im Oman, auch während des Ramadan, findet ihr hier:
Typisch Omanisches Essen - und viele feine Möglichkeiten für Vegetarier und Veganer im Oman
Einen aktuellen Bericht zum Ramadan mit Empfehlungen eines lokalen Rechtsberaters findet ihr hier:
Times of Oman: Know Oman: Ramadan eating and drinking restrictions apply to all (08.05.19)



14.04.2019 
Wetterbesserung nach schweren Regenfällen im Oman
Nachdem es in den letzten Tagen in weiten Teilen des Oman und insbesondere in der Region um Muscat stark geregnet hat, wurden teilweise auch Strassen und Wadis überschwemmt. Nun zeichnet sich eine Wetterbesserung ab, wobei ihr natürlich besonders in den Bergen und in den Wadis weiterhin vorsichtig sein müsst! Auch an der Küste wird noch mit bis zu zwei Meter hohen Wellen gerechnet.
Times of Oman: Breaking Weather update: End of Bad Weather in Oman (14.04.2019)
Times of Oman: Oman Weather: Overflown Wadi in al Rustaq (Video, 14.04.2019)
Times of Oman: Video: Waterfall in Khasab (14.04.2019)
... ich kann es nicht oft genug wiederholen: Raus aus den Wadis, wenn sich nur schon in weiter Entfernung schlechtes Wetter / Regen abzeichnet! Spätestens nach dem Anschauen der Videos ist das logisch, oder?


12.04.2019
Daymaniat Shells hat seine neue Homepage online
Die Anbieter von naturnahen Schnorcheltouren, Delfinbeobachtungen, Camping-Ausflügen und Sunset Cruises entlang der Küste von Muscat und rund um die Daymaniyat Inseln stellen auf der neuen Homepage sich selbst und ihre Angebote genau vor und auch direkte Buchungen über die Seite sind nun möglich:
Daymaniat-Shells.com
Daymaniat Shells hat unterdessen nicht nur ein "Zertifikat für Exzellenz" von Tripadvisor als Nr.1 aller 58 Anbieter von Wasser-Aktivitäten rund um Muscat, Top-Bewertungen auf  Google Maps und eine Auszeichnung als bester Anbieter ihres Heim-Hafens "Al Mouj Marina", sie sind auch von Beginn an mein klarer Favorit für Unterwasser-Touren mit Herz für Tiere und Natur, wie ihr hier nachlesen könnt:
Schnorcheln um die Daymaniyat Islands im Oman soll ein Geheimtipp bleiben!
Schnorcheln mit Walhaien (Whale Sharks) bei den Daymaniyat Islands - ein Geheimtipp im Oman


15.01.2019
Das Tragen von Camouflage- Tarnfarben- und Military-Look Kleidung und Accessoires wird verboten
Die PACP (Public Authority for Consumer Protection) hat mit dem Ministerial Decree 9/2019 im Artikel 1 verboten, Camouflage- Tarnfarben- oder Military-Look Kleidung und Accessoires zu tragen und im Artikel 2 Strafen für Zuwiderhandlungen angesagt. Das Tragen solcher Artikel wird mit einer administrativen Busse von mindestens 50 OMR bestraft. Im Fall von wiederholten Widerhandlungen werden weiterhin jeden Tag 50 bis maximal 2000 OMR (50 OMR sind aktuell ca. 115 EUR, 2000 OMR sind aktuell ca. 4´550 EUR) fällig. Ihr seht: zwar kommt ihr nicht gleich ins Gefängnis, aber das brechen dieses neuen Gesetzes lohnt sich dennoch nicht unbedingt.
Times of Oman: Heavy fine if found wearing this clothing (13.01.2019)
Mehr Informationen dazu findet ihr in meinem extra aktualisierten Beitrag:
Welches ist die richtige Kleidung im Oman - wie ziehe ich mich an? 



Oman - News Aktuell... weshalb dieses Format?



Spannende, aktuelle News und Informationen aus dem Oman erfahre ich immer wieder - und oft wären diese auch für euch wissenswert, vor allem, wenn ihr bald in den Oman reisen möchtet. Das Meiste davon wird es nie in ein deutschsprachiges Nachrichtenportal schaffen, dafür ist der Oman einfach zu weit weg. Für Reisende und am Oman interessierte Menschen jedoch sind aktuelle lokale Informationen sehr wohl wertvoll, wichtig und interessant!




Einige Insider-Informationen, oder auch einmal Geheimtipps erhalte ich von Leuten, die ich mittlerweile im Oman kenne. Das meiste aber erfahre ich ganz einfach, weil ich Omanische News- und Tourismus-Seiten abonniert habe. Besonders empfehlen kann ich hier die "Times of Oman" - für mich immer wieder eine gute Quelle für hilfreiche Oman-Infos.




Diejenigen Informationen, welche ich als wichtig oder spannend erachte, werde ich euch hier in Zukunft kurz und auf Deutsch übersetzt weitergeben. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf Wetter- und Natur- Phänomenen, auf Gesetzesänderungen und Verordnungen, welche euch betreffen könnten, sowie auf touristischen Angeboten und Informationen. Wenn möglich verlinke ich euch natürlich jeweils die Quelle dazu, so dass ihr euch selbst weiter informieren, den Originaltext lesen oder die dazu gehörenden Videos schauen könnt.




Was ihr hier vor euch habt, ist also eine Art persönlicher Newsblog im Reiseblog

Eine Garantie darauf, alle relevanten News abzudecken, kann ich natürlich nicht geben. Bestimmt aber werdet ihr hier immer wieder spannende Themen, Informationen und Links aus dem Oman finden.

Die ersten aktuellen Oman-Themen habe ich oben bereits für euch zusammengefasst. - Viel Spass beim Lesen!

Nun bin ich gespannt, was ihr über dieses Format denkt und welche Art von News ihr euch am meisten wünschen würdet?

Liebe Reisegrüsse
Miuh


Montag, 18. Februar 2019

Drinks, Pubs und Essen in Dublin

Wo gibt es die coolsten Pubs, die besten Drinks, speziellen Whiskey und lokale Biere in Dublin? Und wo findet ihr feines Essen, ursprüngliche Pubkultur und die besten Empfehlungen für Vegetarier? Hier zeige ich euch Geheimtipps, Informationen und legendäre Locations in Dublin:


Einleitung 
1. Whiskey in der Jameson Distillery
2. Dunkles Bier und die höchste Bar Dublins im Guinness Storehouse
3. Drei besondere Bars und Pubs in Dublin
4. Vier bekannte und legendäre Bars und Pubs in Dublin
5. Sechs empfehlenswerte, aussergewöhnliche (Vegi-) Restaurants in Dublin 
6. Hervorragenden Irischen Whiskey mit nach Hause nehmen - auch mit Handgepäck 
7. Mehr Irland-Tipps: Die Küste im Süden und im Norden Dublins 
 

Kulinarisch bietet Dublin sehr viel... Natürlich gibt es in der Stadt noch sehr viel mehr zu sehen und zu erleben, aber die Pub-Kultur ist doch sehr beeindruckend und präsent!

So werdet Ihr in diesem Beitrag ganz typische Empfehlungen finden für bekannte Bars, die ihr einfach einmal sehen müsst, aber auch Tipps zu unerwarteten Locations, wo ihr nicht nur Touristen, sondern vor allem die Locals trefft.




Zu Dublin und Irland kommen euch wahrscheinlich sofort die bekannten Getränke Irlands: Guinness und Whiskey in den Sinn... und es wird euch hier auch ganz einfach gemacht, beides als kulinarische Sehenswürdigkeit kennenzulernen:


1. Whiskey in der Jameson Distillery


Die Jameson Distillery (link)... hat eine lange und spannende Geschichte. Von aussen hat das Gebäude der alten Firma so richtig einen industriellen Touch, drinnen jedoch wurde sehr gemütlich und romantisch eingerichtet und dekoriert. Für 22 Euros könnt ihr zum Beispiel an einer Führung teilnehmen, bei welcher euch kurzweilig und mit viel Humor die Firmengeschichte und viel Wissen zum Irischen Whiskey nähergebracht wird.




Nach der Führung ist am Schluss eine Degustation von drei verschiedenen Whiskeys - ein Amerikanischer, ein Schottischer, sowie ein Irischer - enthalten, was mit dem neu erlangten Wissen besonders spannend ist. Im Anschluss wird auch noch ein Getränk offeriert: je nach Wunsch ein Whiskey oder ein Mischgetränk. 

Die Jameson Distillery wurde im 2017 wieder neu eröffnet und bietet nun verschiedene Programme an. Bei Gelegenheit würde ich sofort nochmals hingehen, weil mir hier ein super Einstieg ins Thema Whiskey geboten wurde.

Ihr könnt hier zum Beispiel die oben schon erwähnte Führung mitmachen, an einer Whiskey Blending Masterclass teilnehmen und anschliessend euren eigenen Whiskey mit nach Hause nehmen, einen Whiskey-Cocktail - Kurs erleben, euch durch eine Whiskey-Degustation probieren, oder gar Fassproben degustieren.





2. Dunkles Bier und die höchste Bar Dublins im Guinness Storehouse


Seid ihr eher an Bier, als an Whiskey interessiert? Dann passt es wunderbar, dass ihr in Dublin auch in der Heimat des bekannten, dunklen Bieres "Guinness" seid:

Das Guinness Storehouse (link) habe ich an einem speziellen Anlass kennengelernt und deshalb in der kurzen Zeit bei weitem nicht alle interessanten Fakten erfahren. Was aber auf jeden Fall sehr beeindruckend ist: Das Gebäude und damit die ganze Ausstellung, sowie die Gastronomie sind in einer spannenden Architektur über sieben Stockwerke hinweg aufgebaut.




Über dem Museums-Teil findet Ihr im vierten Stock die "Guinness Academy", sowie die "Connoisseur Bar", deren Räume trotz der Höhe eher wie gemütliche Keller-Bars wirken.

Im fünften Stock sind mehrere Restaurants untergebracht und schliesslich im siebten Stock findet ihr die Gravity Bar - die höchste Bar in Dublin - aus der ihr eine wunderbare Aussicht auf die Stadt geniessen könnt.
 
Tickets bestellt ihr am besten über die Guinness-Tickets-Homepage vor, diese kosten je nach gewünschter Uhrzeit zwischen 18.50 und 25 Euros. Ein offeriertes Guinness ist im Preis inbegriffen.

Auch wenn ihr wie ich eigentlich keine Biertrinker seid, lohnt es sich, hier unbedingt einmal ein Guinness zu probieren! Schliesslich haben mir alle Einheimischen versichert, dass ein Guiness in Dublin am allerbesten schmeckt, denn es reist angeblich nicht gerne und verliert je mehr an Geschmack, je weiter es von "zu Hause" weg ist...




3. Drei besondere Bars und Pubs in Dublin


Nun aber wie versprochen zu den Pubs und Bars! Davon gibt es in Dublin sehr, sehr viele... Spaziert ruhig durch die Gassen, lasst euch treiben und geht dort hinein, wo euch die (live-) Musik gefällt, die Leute am lautesten lachen oder einfach das Ambiente super ist. Ihr braucht dafür auch nicht unbedingt Geheimtipps oder Empfehlungen.

Wenn Ihr aber etwas Besonderes sucht, kann ich Euch folgende drei Lokale aus eigener Erfahrung empfehlen:




The Brazen Head (link) soll Irlands ältestes Pub sein und dessen Geschichte bis ins Jahr 1198 zurückreichen. Auch heute noch finde ich, es ist unbedingt eine Empfehlung wert! Im alten, verschachtelten Gebäude mit den verschiedenen kleinen und grösseren Bar-Räumen herrscht eine freundliche, unkomplizierte Atmosphäre.

Gutes Essen (zum Beispiel der typische Deep Fried Brie mit Cranberry Sauce und Salat, mmmh!) wird serviert und ihr fühlt euch hier bestimmt wohl, ob alleine, als Paar oder auch in einer Gruppe.

Sobald es das Wetter erlaubt, stehen auch viele Leute draussen vor dem Pub und man fühlt sich gleich willkomen, sich dazu zu stellen. Der Leitspruch des Lokals: "There are no strangers here, only friends who have never met!" passt hier perfekt!




Ganz anders und sehr speziell wirkt das Café en Seine (link): Tagsüber ein schickes Café, in welchem ihr Tee trinkten könnt, findet ihr hier Abends eine opulente, gediegene Art Deco - Bar hinter den unauffälligen Mauern.

Das Ambiente ist Anfangs eher ruhig und edel, das Personal zuvorkommend und feines Essen und Getränke werden serviert. Später wird die Stimmung immer lockerer und ausgelassener und am Wochenende wird die Bar auch zum Club mit lauter Musik und Tanz. Von einem ruhigen Abend zu zweit bis zu fröhlichem "sehen und gesehen werden" ist hier alles möglich.

Sonntags ist das Programm im Café en Seine wieder anders, dann wird jeweils live Jazz gespielt.




Nochmals anders ist das House Dublin (link) - eine romantische, entspannte Bar. Im Hauptraum, welcher einem riesigen Wintergarten gleicht, ist die Stimmung mit der relaxten Einrichtung und der dezenten Beleuchtung etwa so, wie ihr es euch in einer schönen Sommernacht erträumt.

Der "Redroom" hingegen ist eine opulente ganz in rotem Stoff eingekleidete Bar. Diese wird am Wochenende zu einem Club, in welchem in spezieller, gediegener Atmosphäre getanzt wird.

Ihr könnt im House Dublin tagsüber wie auch Abends essen, die Drink-Auswahl ist grandios riesig und vor allem Gins und Whiskeys sind hier in einer beeindruckenden Anzahl vorhanden und werden vom freundlichen Personal gerne erklärt.
(Leider habe ich kein Foto dieses Lokals, aber über den Link findet Ihr eine Gallerie)


4. Vier bekannte und legendäre Bars und Pubs in Dublin


Nun stelle ich euch noch vier klassische, legendäre, teilweise sehr bekannte Locations in Dublin vor:

Am bekanntesten als Ausgehmeile ist in Dublin das Temple Bar Viertel und am allerbekanntesten die Temple Bar (link) selbst. Hier spielt oft Livemusik, es feiert das internationalste Publikum und es herrscht immer gute Stimung. Wollt Ihr ausgelassen feiern, seid Ihr hier absolut richtig! Wenn Ihr aber eher das Dublin und die Pubs der Einheimischen kennenlernen wollt, besucht ihr besser ein anderes Viertel / eine andere Bar.

O'Donoghue's Pub (link) ist eines der legendärsten Pub's in Dublin. Musik hat hier immer eine grosse Rolle gespielt und tut es auch heute noch. Dieses Pub wird von den Iren selbst sehr gerne besucht, ist aber unterdessen auch in vielen Reiseführern beschrieben. Dementsprechend laut und rappelvoll ist es hier jeweils und da es auch praktisch keine Sitzplätze gibt, werdet ihr dicht gedrängt stehen.

The Celt (link) ist noch ein traditionelles - welches schon nicht... - Pub  in Dublin. Livemusik gibt es hier täglich und nicht nur gut zu trinken, sondern auch gutes Essen. The Celt ist authentisch, was die Deko, aber auch die Besucher angeht.

The Liquor Rooms (link) ist DIE Cocktailbar in Dublin. Es gibt hier eine riesige Auswahl an kreativen und legendären Cocktails, die teilweise auch sehr speziell und liebevoll dekoriert sind. Das Ambiente der Räume erinnert mit den Tapeten etwas an riesige (aber kuschelig dunkle) Wohnzimmer.


5. Sechs empfehlenswerte, aussergewöhnliche (Vegi-) Restaurants in Dublin


Zum Essen seid ihr vor allem Abends oft auch in den Pubs gut bedient. Trotzdem habe ich auch einige Restaurants rausgesucht, die aus verschiedenen Gründen eine spezielle Empfehlung wert sind! Einige davon sind Vegetarisch, was in den Pubs naturgemäss schwieriger zu finden ist...


Das Cornucopia (link) hatte ich mir vorher notiert und es war glücklicherweise gerade in der Nähe, als ich auf meiner Dublin-Tour hungrig wurde. Es ist ein Vegetarisches Restaurant, das euch aber immer auch vegane, glutenfreie und raw - Menüs bietet. Die täglichen Angebote an Suppen, Salaten und anderen Gerichten sind auf Tafeln notiert und können an der Theke nach Wunsch kombiniert und bestellt werden.




Zuerst dachte ich, mein gewählter Rotkohl-Karotten-Salat sehe etwas gar "biologisch" anstatt lecker aus... denn Vegetarisches Essen muss für mich ein Genuss sein, egal wie gesund es ist! Doch ich wurde nicht enttäuscht: Der Salat, aber auch der Hummus mit Pitabrot, die marinierten Oliven und der frische Fruchtsaft waren sehr, sehr fein! Das Cornucopia ist freundlich und hell eingerichtet und für Alleinereisende sind die Sitzplätze mit Aussicht am Fenster ideal.


Govinda's (link) Serviert wird hier feines Vegetarisches Essen, sowohl in Europäischem als auch in Indischem Stil und die Portionen sind gross und günstig. Ihr wählt eine Tellergrösse und stellt euch dann die Gerichte nach Wunsch zusammen (oder probiert gleich alles). Das Ambiente ist dafür nicht so überragend.

Honest to Goodness (link) Hier gibt es sehr gute Sandwiches, Suppen, Salate und Pizzas - nicht nur, aber auch Vegetarisch. Ausserdem stehen Morgens beliebte Frühstück - Menüs zur Auswahl.

The Church (link) ist tatsächlich eine ehemalige Kirche, die zu einer Bar und einem Restaurant umgebaut wurde. Im Erdgeschoss befindet sich die grosse Bar, auf der Galerie das Restaurant und am Wochenende gibt es zusätzlich im Untergeschoss einen Nachtclub. Rund um die Kirche findet ihr ausserdem eine grosse Terasse. Das Ambiente ist einmalig und beeindruckend, etwas Besonderes.

L Mulligan Grocer (link) bietet gutes Essen und eine schöne Auswahl and Bier (Craft Beer), Whiskey und Gin in freundlicher Athmosphäre. Das Pub / Restaurant ist nicht Vegetarisch, aber Ihr werdet immer einige Vegetarische Gerichte finden. Spezialität des Lokals sind die jeweils passenden Biere zu den Hauptmahlzeiten, sowie Whiskeys zu den Desserts, die vorgeschlagen werden.

Blazing Salads (link) ist ein Takeaway mit Vegetarischem Essen in Asiatischem und Orientalischen Stil. Die Angebote wechseln täglich, sind fein und frisch und die Bedienung ist freundlich.


6. Hervorragenden Irischen Whiskey mit nach Hause nehmen - auch mit Handgepäck


Nun hoffe ich, Ihr seid kulinarisch so richtig gut ausgestattet und müsst weder Hunger noch Durst leiden während Eurer Zeit in Dublin... Was aber, wenn ihr euch gerne eine Flasche des feinen Irischen Whiskeys nach Hause mitnehmen wollt?




Auch für den Fall, dass ihr gerne einen der Irischen Whiskeys mit nach Hause nehmen wollt und euch während des Aufenthaltes nicht entscheiden konntet, oder sogar nur mit Handgepäck reist - und deshalb keine Flüssigkeiten durch die Sicherheitskontrolle nehmen könnt -  gibt es einen super Tipp:

Im Dutyfree Shop "The Loop" des Flughafens (link) findet ihr eine hervorragende Auswahl an Whiskeys. Auf Wunsch werdet ihr freundlich beraten und meistens findet auch eine kleine Whiskey-Degustation statt.

Es gibt auch einige - allerdings nicht ganz günstige - Sets mit kleinen (50ml) Whiskey-Fläschchen, so könnt ihr auch zu Hause noch verschiedene Whiskeys testen oder verschenken. Die Miniaturen sind auf jeden Fall ein Blickfang!

Auf der Homepage von "The Loop" (hier) könnt ihr im Voraus die Whiskeys anschauen, so dass ihr schon eine Ahnung habt, was euch interessiert, wenn ihr dann vor dem Rückflug in den Shop kommt.


7. Mehr Irland-Tipps: die Küste im Süden und im Norden Dublins


Habt ihr nun genug von Dublins Nachtleben gesehen? Dann empfehle ich Euch hier noch zwei Tagesausflüge entlang der Küste:
Dalkey im Süden Dublins (link) und Howth im Norden Dublins (link), beide spektakulär am Meer gelegen.

Liebe Grüsse, cheers and enjoy! Miuh


Original geschrieben am 26.09.2016 / Ergänzt um Updates, aktuelle Preise und mehr Informationen am 18.02.2019