Freitag, 16. Februar 2018

Geheimtippreisen - Bucket List: Reiseträume und Traumreisen

Meine Reise - Bucket List hat bisher nur in meinem Kopf existiert


Manche Wunschreiseziele tauchten immer wieder in meinen Gedanken auf, setzten sich fest und wurden dennoch bisher nicht umgesetzt... Sie sind seit vielen Jahren auf meiner "virtuellen" Bucket List. Andere Städte, Länder oder Regionen erschienen neu auf meinem Radar, schlichen sich sofort auf den Reiseplan - und schon war ich dort... Dabei ist mir nicht wichtig, was "man" gesehen haben muss, sondern was mich (manchmal auch aus merkwürdigen Gründen) reizt.

Dass ich meine Bucket List nun aufschreibe, hat verschiedene Gründe:


* Auch wenn vielleicht nicht alles umsetzbar ist, soll doch kein Ziel, keine Idee vergessen gehen.
* All die möglichen Reisen und Abenteuer so vor mir zu sehen, ist bestimmt eine schöne Motivation, sie auch anzugehen!
* Inspiration und Austausch: Sehr gerne schaue ich mir die Listen anderer Reise-Begeisterter an, lasse mich inspirieren, finde neue Ideen - und ebenso zeige ich hier gerne meine Wunschziele und Tipps als Inspiration für andere. Noch mehr Travel Bucket Lists findet ihr aktuell bei Biggi und Flo von Phototravellers.de

Von meiner Reise Bucket Liste lasse ich mich aber nicht unter Druck setzen


Sie soll eine reine Inspirationsquelle bleiben, eine Ansammlung von Ideen und Wünschen, und keine Pflicht sein. "Schneller, höher, weiter!" macht mich nicht glücklicher.
Genau so nehme ich mir die Freiheit, Ziele zu ergänzen, wenn sich etwas Neues ergibt und natürlich werde ich auch notieren, sobald ich ein Wunschziel der Liste tatsächlich besucht habe.

Warum dauert es manchmal so lange, bis ein Reiseziel ab der Bucketlist umgesetzt wird?


* Zeit ist unser höchstes Gut! Das wird uns jedesmal bewusst, wenn sie knapp wird - ob im Alltag, oder ganz ernst, wenn wir bemerken, dass unsere Lebenszeit begrenzt ist. Ich selbst reise nicht nur gerne, sondern verbringe auch  sehr gerne Zeit zu Hause und auch bei der Arbeit vergeht momentan viel Zeit.
* Prioritäten müssen wir immer wieder für uns setzten: Was ist uns gerade am wichtigsten? Neben dem Reisen sind für mich auch Familie, Freunde, Katzen, das Zuhause, meine Arbeit und Weiterbildung wichtig. Da muss vielleicht einmal die eine oder andere Reise hintenanstehen.
* Geld kostet das Reisen je nach Reiseziel und Reiseart mehr oder weniger. Geld kosten (oder eben weniger einbringen) kann aber auch, wenn wir uns für mehr Reisezeit und weniger Arbeitszeit entscheiden.
* Angst ist für viele etwas Negatives - ob begründet, oder nicht. Auch für meine Reisen habe ich schon viele Ängste überwunden und hinter mir gelassen. Dennoch ist Angst - oder manchmal auch nur ein schlechtes Gefühl - für mich auch eine Art ureigener Instinkt. Diesem überlasse ich zwar nicht die Macht über meine Reisepläne, ignoriere ihn aber auch nicht komplett.

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Meine Gehemtippreisen - Bucket List:



Schweiz


- Blausee im Berner Oberland: Zugegeben, hier war ich schon einige Male... aber schon viel zu lange nicht mehr! Der See leuchtet unfassbar blau und ein gemütliches, romantisches, Hotel bietet ein natürliches kleines Spa.

- Thunersee und Berner Oberland: Der Thunersee alleine ist schon wunderschön und mit seiner türkisblauen Farbe eine Wohltat für Augen und Seele. Rundherum im Berner Oberland gibt es ausserdem so viel zu entdecken und erleben, sowie unfassbar schöne und beeindruckende Landschaften, dass auch eine Woche zu kurz wäre für Alles.

- Greyerz, Lac de Gruyère und Regionaler Naturpark Guryere: Auf der Autobahn sind wir schon an der Region vorbeigefahren und in Werbefotos habe ich die Gegend auch schon gesehen. Es wären 2-3 Fahrstunden durch die Schweiz und dennoch habe ich es seit vielen Jahren nicht geschafft.

- Murtensee: Auch da habe ich schon schöne Fotos und Berichte gesehen und es wären nur 2-3 Stunden Fahrzeit...

- Die Weinberge des Lavaux: noch ein Reiseziel in der Westschweiz... Gerade im Herbst mit dem goldenen Weinlaub und blauem Himmel muss es hier traumhaft aussehen.

- Verschiedene Moore der Schweiz besuchen: Ich liebe Moorlandschaften, sie haben etwas mystisches und eine ganz spezielle, einzigartige Pflanzenwelt. 

- Übernachten auf dem Gornergrat bei Zermatt mit Blick auf das Matterhorn und die Sterne: Seitdem ich auf dem Gornergrat war und die Aussicht bewundert habe, würde ich auch gerne einmal dort übernachten und in der Dunkelheit die Sterne bestaunen.

- Teile der Grand Tour of Switzerland abfahren und die Sehenswürdigkeiten besuchen: Seit einigen Jahren führt eine Tour durch grosse Teile der Schweiz, mit möglichen Stopps bei vielen Sehenswürdigkeiten. Die Schweiz hat so viel Schönes zu bieten, wovon ich wohl selbst als Schweizerin das Meiste noch nicht gesehen habe. 
-> Unterdessen habe ich ein Ziel der Grand Tour of Switzerland besucht: die Viamala-Schlucht (hier)

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Europa

- Midsommer in Schweden erleben: Meine erste Idee von Schweden ist durch Astrid Lindgren's Bücher geprägt. Seit einigen Jahren träume ich davon, einmal Midsommer in Schweden zu verbringen. Am meisten fasziniert mich daran, dass es nie ganz dunkel werden soll. 
-> Diesen Traum habe ich mir im Sommer (eben Midsommar) 2018 erfüllt. Hier findet ihr meine ersten Eindrücke von Schweden

- Mallorca: Viele können es sich wohl kaum vorstellen, aber ich war tatsächlich noch nie auf Mallorca! Dabei reizen mich weniger Ballermann und Party, sondern die schönen Landschaften und Strände. So viele Fotos habe ich davon schon gesehen.

- München: Wohl ebenfalls für viele nicht vorstellbar... auch in München war ich noch nie. Ob es daran liegt, dass ich weder Bier noch defitige Fleisch-Gerichte mag?

- Lüneburger Heide mit den Heidelandschaften: Auf der Durchreise nach Sylt haben wir hier vor einigen Jahren eine Nacht verbracht, weil es eben eine gute Distanz für einen Zwischenhalt war. Wie schön die Region wäre und dass sich ein längerer Aufenthalt lohnen würde, wurde mir erst dort bewusst und ich möchte unbedingt irgendwann nochmals "richtig" hin.

- Island: Vulkane, heisse Quellen, atemberaubende Landschaften... So viele schöne Fotos habe ich von Island gesehen. Das individuelle Entdecken des Landes mit einem 4x4-Fahrzeug oder einem Camper würde mir riesig Spass machen! Dass es wohl ein eher kühles Reiseziel wäre und dass unterdessen so viele Touristen dort unterwegs sind, hält mich noch etwas ab.

- Lanzarote: Noch heute erinnere ich mich an eine Postkarte, die ich als kleines Kind erhalten habe: Lanzarote mit schwarzen Stränden und einer Kamel-Karawane... Das schwarze (vulkanische) Gestein fasziniert mich noch immer und irgendwann werde ich die schwarzen Strände besuchen.

- Moorlandschaften Deutschlands entdecken: Auch in Deutschland gibt es noch Moorlandschaften, sogar noch ein Stück grösser, als diejenigen in der Schweiz. Die einzigartigen Lebensräume habe ich kürzlich wieder in einer beeindruckenden Dokumentation gesehen - ich würde wohl endlos Tierchen und Pflänzchen fotografieren!

- Die Provence mit den Lavendelfeldern besuchen: Die klischeehafteste Landschaft, die ich mir vorstellen kann. Da ich Lavendel mag, möchte ich die Provence mit all den Düften und optischen Eindrücken einmal selbst erleben.

- Die Camargue mit den weissen Camargue-Pferden, den Schwemmgebieten und Naturlandschaften: in unserer Jugend war die Camargue der Traum-Ort aller "Pferde-Mädchen". Das war ich zwar nie, aber ich kann ja auch nur Pferde in der Landschaft fotografieren, anstatt reiten.

- Sizilien mit dem Aetna: Streng genommen war ich auch hier schon einmal - während eines Ausflugs von einem Kreuzfahrtschiff wurden wir auf den Aetna gefahren. Ich war fasziniert von diesem immer noch aktiven Vulkan und würde ihn gerne noch mehr entdecken. Aber auch die schönen Strände, die spannenden Landschaften, Orangen- und Zitronenplantagen reizen mich.

- Die Algarve - Küste in Portugal: Beeindruckende Fotos dieser felsigen und sandigen Küste habe ich schon gesehen... Ob als Roadtrip oder Strandferien - das wär's einmal.

- Fuerteventura mit den schönen Stränden und Dünen: Noch zu Europa gehörend und doch neben Afrika... Gran Canaria habe ich schon gesehen, Fuerteventura stelle ich mir noch etwas weniger Party-lastig vor, mit wunderschönen Stränden und Dünen, aber auch windig...

- Azoren: Wer kennt die Azoren nicht aus dem Wetterbericht, wo öfters über das "Azoren-Hoch" gesprochen wird. Wo sie wirklich sind, war auch mir lange ein Rätsel. Seit ich aber Fotos der wilden Landschaften gesehen habe, würde ich gerne einmal hin. Nur der Wind könnte mich etwas abschrecken.

- Albanien: Das Land ist auch mir noch aus den Kriegs-Nachrichten der 90-er im Hinterkopf. Viele Albaner kamen damals als Flüchtlinge in die Schweiz und lösten die üblichen Ausländer-Diskussionen aus. Heute lese ich immer mehr, wie Albaner diesen oder jenen Strand in der alten Heimat loben, welchen sie jeweils im Sommer besuchen. Auch an Land und in den Bergen locken beeindruckende ursprüngliche Landschaften und Lebensweisen.

- Dänemark mit Kopenhagen: Da bin ich von vielen deutschen Bloggern beeinflusst - und zwar weniger von Reisebloggern, als von Garten- DIY- Einrichtungs- und Familienbloggern. So habe ich immer wieder schöne Fotos gesehen und irgendwann werde ich das Land auch in Natura erleben.

- Irland: Eine kleine Vorahnung von Irland erhielt ich vor knapp zwei Jahren. Da war ich jedoch hauptsächlich geschäftlich in Dublin unterwegs und konnte nur an einem Zusatztag noch etwas die Küste nördlich und Südlich der Stadt entdecken. Da gäbe es noch so viele Landschaften, die ich sehen möchte!

- Hamburg, Hafenregion bei Nacht: Im Herbst war ich zum ersten Mal in Hamburg und habe die Stadt vor allem rund um Hafen und Reeperbahn entdeckt und lieb gewonnen. Die Hafenregion würde ich zu gerne einmal noch bei Nacht sehen und fotografieren, eine Lichterfahrt durch die Speicherstadt unternehmen, die Aussicht vom Nachtmichel geniessen... 

- Die Polarlichter sehen: Davon träume ich schon seit Jahren! Himmelsphänomene und die Astronomie faszinieren mich sowieso und Polarlichter müssen einen wohl im positiven Sinne fassungslos zurücklassen. Kakslauttannen in Finnland war der erste Ort, den ich dafür ausgesucht hatte, mittlerweile weiss ich, dass es noch viel mehr Möglichekeiten gibt.

- La Gomera: Ein Freund besucht die Insel seit Jahren und schwärmt von der familiären Ruhe, sowie von den Nebelwäldern. Inseln, die nicht ganz so einfach mit einem Direktflug erreichbar sind, sind für mich sowieso immer wieder ein überraschender Geheimtipp.

- Aeolische Inseln / Liparische Inseln: Die kleinen Vulkaninseln im Meer vor Sizilien faszinieren mich aus verschiedenen Gründen. Auch hier ist es möglich, aktiven Vulkanismus zu erleben, gleichzeitig stelle ich mir die Landschaften und Dörfchen schön vor - und auch hierhin kommt man nicht so einfach.

- Wien: Dass die Stadt super und schön sei, habe ich schon oft gehört. Wer einmal da war, geht immer wieder... Ausserdem finde ich den Wiener Dialekt und die Art der Wiener irgendwie faszinierend. 

Irland, Küste, Bucketlist, Grün, Wetter, Regen, Meer


Afrika


- Safari in Afrika (Namibia? Botswana?): Da bin ich nun noch ganz ahnungslos und unentschieden, obwohl ich seit Jahren darüber nachdenke. Immer wieder wird mir ein Land oder eine Region empfohlen und es gibt wohl auch sehr viele Möglichkeiten... Wichtig wären mir spannende tierische Erlebnisse, viel Natur und Naturnähe.


Asien


- Oman nochmals in den Süden:  Im Süden des Oman gibt es noch viel mehr zu entdecken ich würde zu gerne einmal Oryx Antilopen, vielleicht Delfine und mit extrem viel Glück Leoparden sehen

- Oman nochmals in den Norden: Whale Sharks habe ich hier ja letztes Mal nicht angetroffen, aber das würde ich unbedingt nochmals versuchen. Ausserdem gäbe es hier noch viel mehr Wadis zu sehen und zu entdecken und auch die Exklave Musandam ist noch offen.

Wadi, Oman, Palmen, Oase, Bucketlist, Berge

Australien


- Australien... nochmals all das Schöne und noch viel Unbekanntes: Was soll ich sagen... nach zwei längeren Reisen durch Australien habe ich schon so viel schönes, beeindruckendes, umwerfendes gesehen und erlebt, dennoch gibt es noch so viel zu entdecken,  z.B. mit dem Zug "The Ghan" würde ich gerne noch fahren, das Cape Tribulation entdecken, und, und, und...

Känguruhs, Strand, Lucky Bay, Australien, Bucketlist, Traum, Mutter und Kind



Amerika


- Burning Man in Nevada: Irgendwann, irgendwann in ferner Zukunft einmal möchte ich gerne an diesem völlig verrückten, künstlerischen Festival teilnehmen.



Erfüllte Ziele


Ziele, die mir wirklich viel bedeutet haben und die ich mir bereits erfüllt habe:

- Einmal so richtig die Wüste erleben: Im Oman ist dieser Traum in Erfüllung gegangen.
- Eichhörnchenweg in Arosa: keine Ahnung, warum das so lange gedauert hat? Gerne bald wieder!
- Australien entdecken: nach der ersten Reise folgte eine weitere und es gibt noch immer viel zu entdecken
- In Cornwall die Landschaften aus den Rosamunde Pilcher - Filmen sehen... nun auch schon einige Jahre her.
- Ein Aufenthalt im Stanglwirt-Hotel in Going am wilden Kaiser: Das Wetter war zwar schlecht, aber das Hotel eine Wucht! 

Cape le Grand, Nationalpark, Strand, Bucketlist, Fels, Meer

Nun hoffe ich, dass ich euch tatsächlich etwas inspirieren und vielleicht auf die eine oder andere neue Reise-Idee bringen konnte. Und für mich selber wünsche ich mir, dass mir nie die Wünsche und Träume ausgehen - nichts wäre trauriger und enttäuschender als eine komplett abgehakte, erledigte Liste...

Liebe Reisegrüsse, Miuh

P.S . Auch bei den Montagsfreuden, beim Freutag und beim Sonntagsglück zeige ich meine Reise - Bucket List gerne

Mittwoch, 7. Februar 2018

Fotobearbeitungs Challenge - Marsaxlokk Fischerhafen Malta

Meine Fotos bearbeite ich eher zurückhaltend, meist ändere ich mit ACDSee 6, dem von mir seit Jahren genutzten Programm, nur etwas an Licht und Schatten und passe allenfalls den Ausschnitt an. Das Ziel ist für mich, dass die Bilder am Schluss so aussehen, wie ich die Situation gesehen habe.

Natürlich kann auch das eigene Auge oder gar das Gehirn mich täuschen - aber da kommen wir schon fast zu philosophischen Fragen: Sehen Andere auch das, was ich sehe? Ist blau für jemand anders auch blau, so wie "mein" blau?

Was ich bisher nicht mache - einerseits, weil ich finde, dass die Fotobearbeitung bei mir Grenzen haben soll und anderseits, weil ich es schlicht (noch) nicht kann: Objekte aus einem Bild entfernen oder ins Bild einfügen.


Nun haben schon zum sechsten Mal Melanie und Thomas vom Reisen-Fotografie Blog zur Fotobearbeitungs Challenge aufgerufen. Sie geben jeweils ein etwas schwieriges Foto zur Bearbeitung vor und lassen sich von den vielfältigen Resultaten überraschen, welche Andere daraus - jeweils nach eigenem Geschmack und Gutdünken machen.

Entsprechend ist auch das hier gezeigte Foto ausnahmsweise nicht von mir, sondern wurde von Melanie und Thomas (c) aufgenommen. Nur die verschiedenen Bearbeitungsschritte wurden von mir vorgenommen.

Die Challenge hat mich aus verschiedenen Gründen angesprochen: Malta mag ich sehr und entsprechend oft fliege ich auf die Insel. Auch den Hafen von Marsaxlokk kenne ich sehr gut und bin gerne dort. Als ich das zur Verfügung gestellte Bild ansah, hatte ich ausserdem schon eine erste Idee im Kopf, was ich daran ändern würde. Nun also zum ursprünglichen Foto von Melanie und Thomas:

Beim etwas zu dunkel geratene Foto habe ich als erstes unter "Beleuchtung" die Schatten etwas aufgehellt und gleichzeitig das Licht etwas heruntergeschraubt.
Das Foto ist klar von der Farbe blau geprägt und ich finde, das darf ruhig so sein! Die beigen und weissen typisch maltesischen Häuser im Hintergrund, sowie die bunten Luzzu's (maltesische Fischerbote) bieten einen schönen Kontrast dazu.

Links bei den Palmen fängt die Promenade an, wo ihr in zahlreichen Restaurants fein draussen zu Mittag essen könnt. Auch die Kirche, welche im linken Bildteil zu sehen ist, gefällt mir gut.

Im rechten unteren Bildteil schwimmt eine Ente ins Foto und solche Auflockerungen mag ich sehr. In der linken unteren Bildecke hingegen sind mir die Schiffe zu dominant und die Art, wie sie angeschnitten sind, gefällt mir nicht so.

Wie soll ich den Bildausschnitt wählen? Hier habe ich viel herumprobiert.

Als erstes wurde nur der Bildausschnitt etwas enger gewählt. Nachteil: Die Boote unten links sind noch immer da, die Ente rechts unten ist hingegen weg...

Noch etwas enger beschnitten, ist links nur noch ein angeschnittenes Boot zu sehen, allgemein sind die Boote ausgewogener verteilt und führen von der linken, wie von der rechten unteren Bildecke zur Bildmitte. Nachteil: der Horizont mit den Häusern liegt "langweilig" in der Bildhälfte - und wo ist meine Ente?

Noch etwas enger beschnitten, rückt der Horizont wieder etwas höher, dafür fehlt rechts ein schönes Schiff - und  noch immer die Ente...

Ich rücke den Bildausschnitt also etwas mehr nach rechts und vergrössere wieder. Dadurch verschwindet das angeschnittene Boot links ganz, die Ente schwimmt (wenn auch nur knapp) ins Bild, doch der Horizont ist wieder (für mich langweilig) in die Mitte gerückt.

Also wiederum etwas enger beschnitten und den Hauptaugenmerk auf die schönen Boote gelegt, die ursprünglich eher im Hintergrund zu sehen waren. Auch der Horizont im oberen Bilddrittel gefällt mir nun. Doch wo ist das Entchen?

Ah, hier... den Bildausschnitt noch etwas nach rechts und unten verschoben und nun ist auch die Ente als "Fotocrasher" wieder zu sehen.

Auch ein ganz anderer Auschnitt - im Hochformat - bringt eine neue Sicht: die Ente hat mehr Platz und die schöne Wolke ist wieder mit auf dem Bild...

Was ich auch oft mag, ist das quadratische Format. Der Horizont ist wieder etwa im oberen Bilddrittel, die Ente schwimmt auf die Boote zu, welche in der Mitte die Hauptrolle spielen...

Da ich aber für die Challenge gerne beim Querformat bleiben möchte, ist das drittletzte Foto mein Favorit. Mir gefallen die Bildaufteilung, die schönen, bunten in den Fokus gerückten Luzzu-Boote - und das Entchen (zugegeben eine Spielerei). Dafür verzichte ich auf die Palmen und die Kirche am linken Bildrand.

Zum Schluss nochmals das Ausgangsbild, sowie mein Endergebnis direkt nebeneinander zum Vergleich:

Und - wie hättet ihr das Bild bearbeitet? Wenn ihr nun auch Lust darauf habt, euch zu versuchen, habt ihr noch bis zum 21. Februar 2018 Zeit dafür. Das Originalbild in Raw oder als Tif findet ihr bei Melanie und Thomas von Reisen-Fotografie.

Ich bin auf jeden Fall schon gespannt auf alle anderen Beiträge!
Liebe Reisegrüsse, Miuh

Sonntag, 4. Februar 2018

Oman Roadtrip: Eine abenteuerliche Traum-Reise durch das ganze Land

Hier im Oman-Portal des Geheimtippreisen Blog findet ihr praktische Oman - Tipps, Insider-Informationen, Empfehlungen und Erfahrungen sowie unsere grosse, detailreiche Oman-Reiseroute. Auch kurze Rundreisen könnt ihr daraus gut zusammenstellen!
Ihr entdeckt hier auch spannende Kurzreisen sowie Reiseziele und Sehenswürdigkeiten für Tagesausflüge von Muscat aus

Der Oman ist ausserhalb der Hauptstadt Muscat noch immer ein Geheimtipp. Vor unserer ersten, grossen Reise als Selbstfahrer war der Oman im Osten der Arabischen Halbinsel als Reiseziel auch für uns neu und unbekannt und das Abenteuer hat sich so sehr gelohnt!
 
Camping - Angebote sind aktuell noch rar im Oman, beziehungsweise ist wild campen weit verbreitet und erlaubt, aber für eine Vermietung von Wohnwagen und Campern muss man etwas suchen. Wir haben uns deshalb für den Roadtrip mit Hotelübernachtungen entschieden.

Kommt mit zu einer Entdeckungstour durch den Oman mit all seinen traumhaften Landschaften und Erlebnissen! Mit all den Links und Informationen etwas weiter unten in diesem Artikel hier auf dem Reiseblog findet ihr hoffentlich viel Inspiration und eure Favoriten.

Aktuell:
Es ist auch für Reisende / Ausländer wieder möglich, in den Oman einzureisen. Die jeweils aktuellen Bedingungen findet ihr hier:
 Oman Airports / Update on travel restrictions related to Covid-19
Genauso wie andere Reiseländer auch, freut sich der Oman sehr, wieder Reisende und Gäste aus aller Welt zu empfangen. Lasst euch deshalb hier jetzt schon inspirieren:



Inhalt:


1. Einführung 

2. Links zu allen Etappen, Zielen Tipps und Videos unserer Reisen durch den Oman 
2.1. Reiseziele und Etappen im Oman
2.2. Tipps und Spezialthemen für den Oman
2.3. Oman - Filme und Videos unserer Reisen

3. Kurzbeschreibung und Karte unserer ersten Rundreise - Route durch den Oman

4. Wieso in den Oman reisen? - Unsere Entscheidung

5. Abschlussworte, Zukunftsausblicke und Feedback


1. Einführung


Unser erster Roadtrip durch den Oman führte uns als Rundreise in 17 Tagen und über 4000 Kilometern Fahrt mit vielen Abstechern durch das ganze Land voller vielfältiger, beeindruckender Naturschönheiten. Weitere (kürzere) Reisen und Erkundungstouren durch den Oman folgten im Abstand weniger Monate. Wir erhielten spannende Einblicke in Kultur, Tradition und Geschichte des Oman. All die Eindrücke, Bilder und Gerüche lassen mich noch immer staunen und bilden wunderbare Erinnerungen. Die weiten Strecken, all das Ursprüngliche und Unentdeckte - vor allem all die nahezu unberührte Natur mit ganz unterschiedlichen Landschaften, Bergen und Wüste - sind überwältigend und bleiben mir im Gedächtnis und im Herzen.  

Traumhafte Erinnerungen, aber auch über 10'000 Fotos haben wir von unseren Oman-Reisen mitgebracht... die schönsten davon, sowie die ganzen Reisen in Etappen aufgeteilt und mit vielen Informationen ergänzt, findet ihr verlinkt in den folgenden Zeilen hier auf dem Oman - Portal als Reiseberichte und Tipps auf dem Reiseblog:


Oman, Roadtrip, Übersicht, Auto, 4x4, Strand, Berge, Toyota


2. Links zu allen Etappen, Zielen, Tipps und Videos unserer Reisen durch den Oman 


Alle fett markierten Titel sind schon mit den entsprechenden ausführlichen Berichten verlinkt, die anderen folgen noch. Schaut also gerne immer wieder einmal vorbei oder abonniert gleich den Blog - so verpasst ihr nichts und ich freue mich besonders über euer Interesse!!


2.1. Reiseziele und Etappen im Oman

- Zurück aus dem Oman - ein Orientalisches Märchen! (Eindrücke der ersten Rundreise)
- Oman Roadtrip: Flug nach Muscat - Ankunft und Einreise im alten und neuen Flughafen
- Oman Roadtrip: Mutrah, der traditionelle Souk in Muscat
- Abendstimmung am Qurum Beach in Muscat

- Oman Roadtrip: Ankunft und Entspannung im The Chedi Hotel Muscat
- Oman Roadtrip: Grosse Sultan Qabus Moschee in Muscat von Aussen und Regeln
- Oman Roadtrip: Grosse Sultan Qabus Moschee in Muscat von Innen und Rekorde
- Oman Roadtrip: Royal Opera House in Muscat
- Schnorcheln um die Daymaniyat Islands im Oman soll ein Geheimtipp bleiben!
- Schnorcheln mit Walhaien (Whale Sharks) bei den Daymaniyat Islands - ein Geheimtipp im Oman 
- Oman Roadtrip: Abenteuerfahrt in die Berge im Hinterland von Muscat
- Oman Roadtrip: Bait al-Sarooj, unbekanntes Fort zwischen Muscat und Nizwa
- Oman Roadtrip: Nizwa, die altertümliche Stadt (Erlebnisbericht und Tipps)

- Oman Roadtrip: Ursprünglicher Tier-Handel am traditionellen Viehmarkt in Nizwa
- Oman Roadtrip: Bergfahrt und beeindruckende Bergwelt rund um Jabal al Akhdar
- Oman Roadtrip: Alila Jabal Akhdar Hotel - Luxuriös übernachten am Abgrund
- Oman Roadtrip: Verlassene Dörfer im Wadi Bani Habib und lost Places in den Bergen des Oman
- Oman Roadtrip: 1000 Kilometer Fahrt durch die Rub al-Khali Wüste mit einem Zwischenhalt in Haima - und Sicherheitstipps für die Wüstentour

- Oman Roadtrip: Ubar - Das Atlantis der Wüste? Unesco Weltkulturerbe im Sand

- Oman Roadtrip: Salalah im Süden - zwischen Tradition und Tourismus (ein ausführlicher Reiseführer!) 
- Oman Roadtrip: Die wilde südliche Küste zwischen Bergen und Meer
- Oman Roadtrip: Duqm - wie einer der grössten Häfen der Region entsteht
- Oman Roadtrip: Dem Wüstenrand entlang bis zu den rosa Salz-Seen
- Oman Roadtrip: Masirah Island - unentdecktes Paradies im Meer
- Oman Roadtrip: Regen in der Wüste
- Oman Roadtrip: Desert Nights Camp in der Wahiba Wüste - 1001 Nacht luxuriös
- Oman Roadtrip: So schön kann es sein, sich zu verfahren - unbekanntes Wadi
- Oman Roadtrip: Wadi Bani Khalid - Traumhafte Oase der Berge
- Oman Roadtrip: Abendstimmung in der alten Seefahrerstadt Sur

- Oman Roadtrip: Besuch der traditionellen Dhau - Schiff - Werft in Sur
- Oman Roadtrip: Wadi Tiwi - mit dem Allrad-Auto über enge Pfade in die Berge
- Oman Roadtrip: Wadi Shab - eine Berg-Oase zum erwandern über Stock und Stein
- Oman Roadtrip: Bimmah Sinkhole
- Oman Roadtrip: Offroad zum Wadi Al Arbeieen

- Oman Roadtrip: Die Küste südlich von Muscat
- Oman Roadtrip: Hotel Shangri-La in Muscat - verwöhnt werden wie im Märchen
- Oman Roadtrip: Gemischte Gefühle im Hotel Kempinski Muscat


2.2. Tipps und Spezialthemen für den Oman

- Oman - News Aktuell - Aktuelle Neuigkeiten, Tipps und Informationen für Oman - Besucher
- Typisch Omanisches Essen - und viele feine Möglichkeiten für Vegetarier und Veganer im Oman (mit Restaurant-Tipps)
- Welches ist die richtige Kleidung im Oman - wie ziehe ich mich an? (inklusive Verhaltenstipps und persönlichen Erfahrungen)
- Oman alleine entdecken oder mit einem Guide - Was ist empfehlenswert?
- Amouage - kostenlos die edlen omanischen Parfum Dufte kennenlernen
- Weihrauch im Oman - eine Liebesgeschichte

- Moscheen
- Die Tierwelt im Oman


2.3. Oman - Filme und Viedos unserer Reisen

- Der gut 5-Minütige Film: "Kurztrip in den Oman - Muscat und Wadi Sahtan" (hier) zeigt eine abenteuerliche Tour in Omans Berge, sowie Genuss und Erholung am Strand und im Hotel Shangri-La.

- Der knapp 15-Minütige Film: "5 Tage im Oman - Muscat, Bimmah, Wadi al Arbeieen und Nizwa" (hier)  zeigt spannende Szenen und Touren durch die Natur des Oman, sowie erholsame Hoteltage im Shangri-La Muscat.


... Alle Links und Berichte werden laufend ergänzt und erweitert! Schaut also unbedigt bald wieder vorbei oder abonniert am Besten gleich den Geheimtippreisen - Blog.


 Oman, Roadtrip, Übersicht, Verkehrstafeln, Muscat, Salalah, Kilometer, Wüste


3. Kurzbeschreibung und Karte unserer ersten Rundreise - Route durch den Oman


Nach einigen Tagen Angewöhnen in der bekannten Hauptstadt Omans, Muscat, führte unsere Route mit dem Geländewagen über die altertümliche Stadt Nizwa in die Berge bis Alila Jabal Akhdar, wo wir in einem beeindruckenden, in die Natur des Gebirges eingefügten Hotel hoch über beängstigenden Schluchten übernachteten.

Weiter ging es dann durch die Berge wieder an Nizwa vorbei und anschliessend 1000 Kilometer in Richtung Süden, durch die Wüste. Nach einer Übernachtung in der einfachen Wüsten-Hauptstadt Haima fuhren wir bis Salalah, der Stadt im Dhofar, die mit ihrer Mischung aus Tourismus und Ursprünglichkeit besticht und nur noch etwa 160 Kilometer von Jemen entfernt ist.

Von dort aus fuhren wir einige Tage später entlang der Küste und wiederum durch wilde Berge in Richtung Norden. Da die Omanische Küste im Süden und der Mitte weitgehend touristisch unerschlossen ist, wählten wir unsere Zwischenstopps nach den wenigen verfügbaren Unterkünften: In Duqm, wo gerade ein riesiger Hafen am entstehen ist, fanden wir ein Hotel, in welchem normalerweise die internationalen Ingenieure übernachten. Noch etwas weiter nördlich setzten wir mit einer Fähre auf Masirah Island über. Da dieses sonst noch absolut unbekannte Naturparadies von einigen wenigen Kite-Surfern gerne bereist wird, fanden wir auch dort ein Hotel.

Wieder auf dem Festland angekommen und weiter in nördlicher Richtung unterwegs, gab es wieder mehr Möglichkeiten und wir übernachteten in einem der bekannten Wüsten-Camps in der Wahiba, bevor wir nach Muscat zurückkehrten. Dort erholten wir uns nochmals einige Tage und genossen die Omanische Gastfreundschaft, bevor wir nach Hause flogen.

Reiseziele und Etappen späterer Oman-Besuche habe ich jeweils geografisch passend auch in die Link-Liste oben eingefügt. Um alle gezeigten Sehenswürdigkeiten zu besuchen, würdet ihr deshalb deutlich länger als 2-3 Wochen brauchen, sucht euch für eure Reise einfach heraus, was euch am besten gefällt - oder rechnet mehr Zeit ein.






4. Wieso in den Oman reisen? - Unsere Entscheidung


Schon als wir für unsere Australienreise über die Arabische Halbinsel flogen, schaute ich fasziniert aus dem Fenster. Mehr noch als das gigantische Dubai faszinierten mich die Wüstengebiete und die Berge, über die wir flogen. Hier wollte ich einmal hin! Was ich während des Fluges nur vermutete, hat sich zu Hause beim Blick auf die Koordinaten der Fotos bestätigt: wir waren quer über den Oman geflogen.

Später sah ich auf verschiedenen Blogs coole Fotos von Muscat und einem Wadi und kurz danach auf der Seite von ExperienceOman (früher: Omantourism.de) so schöne Bilder und Natur-Fotos des Landes, dass ich Tränen in den Augen hatte.

An der Ferienmesse Fespo in Zürich war es schwierig, konkrete Informationen zu finden, doch einige Prospekte konnten wir mitnehmen und starteten anschliessend unsere Planung...

Überlegten wir anfangs noch, mit einem Guide unterwegs zu sein, wurden wir nach einigen Recherchen mutiger. Schliesslich mieteten wir uns ein 4x4 - Fahrzeug, planten die ganze Route unseres Roadtrips durch den Oman selbst, buchten die dazu passenden Hotels und fuhren dann auch die ganze Strecke selber.

Wie oft sagt man über ein geniales Reiseziel: "ich würde sofort wieder hingehen!" - So war es für uns auch mit dem Oman. Und tatsächlich: bei der nächsten, sich bietenden Gelegenheit - schon 6 Monate nach unserer ersten abenteuerlichen Traum-Reise durch den Oman - flogen wir für ein langes Wochenende (4 Tage) nochmals in den Oman. Weitere 6 Monate später, also etwa ein Jahr nach der ersten Reise, zog es uns schon zum dritten Mal (nun für 5 Tage) in den Oman. Wiederum ein halbes Jahr später besuchten wir den Oman bereits wieder für 5 Tage - Die vierte Reise in dieses faszinierende Land innerhalb von nur 1.5 Jahren! Mittlerweile würde ich sagen, habe ich mein Herz ein wenig an dieses traumhafte Land verloren... 



 Oman, Roadtrip, Übersicht, Oase, Berge, Palmen, Wasser


5. Abschlussworte, Zukunftsausblicke und Feedback


Nun hoffe ich, ihr seid mit den Reiseberichten und Tipps gerne mitgekommen bei unserer grossen Omanreise, dem für uns sehr abenteuerlichen Roadtrip mit unglaublich viel Natur und Kultur genauso wie bei den kürzeren, aber nicht weniger spannenden Reisen. Unsere Erwartungen wurden bei weitem übertroffen und ich hoffe, dass ich den Oman bald wieder besuchen kann, um noch viele mehr der beeindruckenden Naturschönheiten zu erleben. Gesehen und erlebt haben wir auch nach mittlerweile vier Reisen bei Weitem noch nicht Alles, was dieses wunderschöne Land bietet. Jedes Mal eröffnen sich neben dem Bekannten und Bereisten noch weitere Möglichkeiten, unentdeckte Schätze und Wünsche, die es noch zu erfüllen gibt.

 Oman, Roadtrip, Übersicht, Sonnenuntergang, Wüste, Wüstenstadt, Haima, Stimmung


Ausserdem ist das Land so stark im Wandel, dass vielerorts nicht erst in einigen Jahren, sondern schon in einigen Monaten nichts mehr so ist, wie wir es noch gesehen haben.

Einige Erlebnisse und Beispiele für den schnellen Wandel:

- Die 1000 Kilometer lange Strecke durch die Rub al-Khali Wüste vom Norden in den Süden... Wir fuhren auf einer gut ausgebauten Hauptstrasse, sahen rechts von uns den (ehemaligen) einfachen, geteerten Weg und links von uns über 500 Kilometer lang die Baustelle für eine neue, vielspurige Autobahn. Im Gegensatz zur Schweiz, wo für wenige Kilometer Schnellstrasse jahrelang gebaut wird, ist diese noch schnellere Nord-Süd-Verbindung im Oman wohl schon in wenigen Monaten fertiggestellt.

- Der Hafen in Duqm... jetzt ein Regionaler Hafen, der momentan in einer gigantischen Baustelle ausgebaut wird zu einem der grössten Häfen in der Arabisch - Afrikanisch - Asiatischen Grossregion.
Zusätzlich sollen hier im milden Klima ausgedehnte Tourismusprojekte (voraussichtlich eher für regionale Kundschaft), sowie riesige Industrieprojekte entstehen.
Entsprechend wird der neu gebaute Flughafen zunehmend frequentiert, Zubringerstrassen werden ausgebaut und die Hotellerie wird vervielfacht.

- Der Tourismus... die meisten Landstriche (abgesehen von der Grossregion um Muscat und wenigen weiteren Städten wie Salalah, Sur, Nizwa) sind momentan noch komplett unberührt vom Tourismus. Das Leben findet in kleinen Dörfern statt, die kaum je von Fremden besucht werden oder es wird sogar noch nomadisch gelebt. An einigen Orten haben wir jedoch schon grössere Projekte für eine touristische Erschliessung gesehen, am stärksten sicher von Muscat und Salalah her ausgehend. Um unabhängiger von der Ölgewinnung zu werden, ist der Tourismus eines der in Zukunft stark geförderten Standbeine der Wirtschaft im Oman.

- Die Strassen... ob durch die Berge oder entlang der Küste werden eigentlich ständig irgendwo ausgebaut. Dementsprechend stimmen Landkarten oft schon nicht mehr ganz, kaum sind sie gedruckt und ihr müsst euch immer auf mögliche Änderungen einstellen. Uns wurde dazu einmal gesagt: "Ja, da wird ständig gebaut, aber ihr könnt euch eigentlich darauf verlassen, dass die Strassen eher besser sind, als auf der Landkarte vermerkt." - Und genau so ist es auch!


Oman, Roadtrip, Übersicht, Strasse, Berge, Abenteuer




Unser Reisezeitpunkt war: März 2017 für den 17-Tägigen Roadtrip, September 2017 für den 4-Tägigen Kurztrip, April 2018 für noch einen 5-Tägigen Kurztrip und Oktober 2018 für noch eine 5-Tägige Reise. Wenn ihr nun etwas in meinen Berichten findet, was überhaupt nicht mehr aktuell ist, dann meldet euch gerne mit einem Update! Auch andere Inputs, Fragen und Meinungen nehme ich gerne entgegen - ob als Kommentar hier, oder unter den einzelnen Reiseberichten.

 Oman, Schnorcheln, Daymaniyat, Islands, Geheimtipp, Korallen


Ich freue mich besonders über alle, die hier auch weiterhin mitlesen, für die zukünftigen Oman-Reiseberichte zurückkehren und Tipps für ihre eigene Reise oder einfach spannende Unterhaltung finden. Abonniert am besten gleich den Blog und verpasst nichts davon :-) 

 Oman, Roadtrip, Leuchter, Moschee, Muscat, Sultan Qaboos, Swarovski

Liebe Reisegrüsse, Miuh

Montag, 15. Januar 2018

Manly Beach: der Coolste Strand in Sydney... mit Shopping-Tipps für Surfer Girls


Manly Beach ist der Surfer-Strand in Sydney... der coolste, lockerste, entspannteste Strand, mit einem Lifestyle, dem man sich schwer entziehen kann.
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Ausserdem mag ich die Shopping-Möglichkeiten in Manly: wenigstens optisch könnt ihr euch hier perfekt in ein Surfer Girl (oder einen Surfer Boy) verwandeln...
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Schon die Fahrt ab Sydney Circular Quay mit der Fähre um das Opernhaus herum und durch den natürlichen Meeresarm und Hafen Port Jackson  ist eine Empfehlung für sich - und je nach Wellengang auch ein kleines Abenteuer!
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Ein Blick zurück mit der Sicht auf das Opernhaus und die Skyline von Sydney ist gigantisch - und so nur vom Wasser aus möglich.
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Wenn immer es geht, verbringe ich die Fahrt ganz vorne, draussen auf dem Bug des Schiffes, obwohl es hier stark windet und manchmal mehr als nur ein paar Wasserspritzer über die Reling kommen. So lässt sich auch der Horizont gut im Auge behalten und frische Luft schnuppern - was eine grosse Hilfe ist, falls ihr leicht Seekrank werdet.
Für die Fahrt habt ihr mehrere Möglichkeiten: Mit den Sydney Ferries - F1 Manly (link), welche ich jeweils genommen habe, habt ihr pro Weg etwa eine halbe Stunde und mit der Manly Fast Ferry (link) ca 20 Minuten.
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Mit dem Schiff kommt ihr bei der Manly Cove am Inner Harbour an. Ab dem Hafengebäude gelangt ihr direkt zum Manly Corso, einer breiten, gepflasterten Fussgängerzone. Mit den vielen Palmen wirkt der Corso gemütlich und cool zugleich - ein Ort zum einkaufen, flanieren, im Palmen-Schatten sitzen und schauen, was rundherum so läuft.
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Wenn ihr wie wir zur Weihnachtszeit hier seid, ist auch die Kombination von grossen, geschmückten Weihnachtsbäumen und  Palmen etwas ganz Spezielles.
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Der Corso ist gesäumt von Shops: Souvenir- und "Gift-Shops" für ein Australien-Shirt oder einen Hoodie findet ihr ebenso wie viele Surf- und Bademoden- Läden verschiedenster Marken: Oakley, Billabong, Tigerlilly, Quiksilver, Sportsgirl... Wenn ich wieder nach Australien fliege, werde ich wohl erst einmal hier hinkommen und mich mit allem für die Reise eindecken, was es in unserer bergigen Schweiz nicht in so grosser Auswahl gibt: Schwimmshirts, Badeschuhe, Bikinis, Surfer-Klamotten und praktische oder lustige kleine Gadgets.
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Genug zum Thema Shopping... bestimmt wolltet ihr ja auch noch zum Strand: Den findet ihr gleich am Ende des nur etwa 500 Meter langen Corso. Auch an der Steyne Promenade entlang des Strandes gibt es weitere, kleine Surfer-Shops, aber auch verschiedene Restaurants wie das Bluewater Cafe oder die Sugar Lounge Bar, wo ihr gemütlich drinnen oder draussen sitzen, etwas feines essen und euch das Strandleben anschauen könnt.
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Am Manly Beach ist immer etwas los: Surfer sind mit ihren Brettern unterwegs, Rettungsschwimmer sind am üben - manchmal auch schon der Nachwuchs - Möwen fliegen wild im Wind... und auch als Schwimmer und Sonnenbader kommt ihr nicht zu kurz.
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Ganz besonders sieht hier die Küstenlinie vom Strand her aus mit den vielen, hohen Norfolk-Tannen, welche die direkt dahinter liegende Stadt ein wenig zu verstecken scheinen.
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Falls ihr es lieber etwas ruhiger mögt, findet ihr wenige hundert Meter weiter süd-östlich den weniger besuchten Shelly Beach. Auf der Manly-Landzunge sind aber noch viel mehr Attraktionen für Natur-Liebhaber zu finden: Buschwanderwege, Aussichtswanderwege, Historische Stätten wie die ehmalige Quarantänestation, sowie weitere Strände: Collins Beach, Fairlight Beach, Quarantine Beach und Store Beach, von denen ein Teil nur mit dem Kajak erreichbar ist. Einige zusätzliche Informationen dazu findet ihr HIER.
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Wenn ihr in Manly alles ausführlich erleben wollt: Den Surfer-Strand, Cafes und Restaurants, Natur und Shopping, ist ein Tag natürlich zu kurz. Irgendwann geht's zurück durch den Corso in Richtung Fähre. Vielleicht wollt ihr bei Coles noch einige Snacks einkaufen? Tim Tam's aller Sorten sind zum Beispiel sehr beliebt... Und dann ist es Zeit, für dieses Mal Abschied zu nehmen.
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Mit der Fähre steuert ihr dieses Mal direkt auf Sydney mit dem Opernhaus und dem Circular Quay zu, wobei sich nochmals super Gelegenheiten zum Fotografieren bieten - und zwar egal, welches Wetter gerade herrscht. Wir sind auch schon bei Sturm zurückgefahren und haben von weitem gesehen, wie es um Sydney's Skyline schon zu regnen anfing - sehr beeindruckend!
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Nun nimmt mich wunder: Wart ihr schon einmal in Manly? Was hat euch am besten gefallen?

In Sydney gibt es viele Strände... Den wohl legendärsten Strand von Sydney - Bondi Beach - habe ich euch ebenfalls schon vorgestellt (hier)
Hier findet ihr ein weiteres Erlebnis in Sydney: Beeindruckende Fahrt über die Harbour Bridge und Maut-Falle
und hier die Übersicht zu allen Etappen der Traum-Australienreise

Liebe Reisegrüsse, Miuh

P.S. ... und gerne zeige ich meine Freude über den Manly Beach auch beim Freutag!

Sonntag, 7. Januar 2018

15 einfache Tipps und Empfehlungen fürs Fotografieren aus dem fahrenden Auto

Fotografieren aus dem fahrenden Auto (nur als Beifahrerin natürlich!) mag ich immer wieder, es ist meine liebste Unterhaltung und Ablenkung während langen Autoreisen.
Dabei lasse ich mich auch durch die oft schwierigen Bedingungen nicht vom Fotografieren aus dem Auto abbringen. Wie kommt es dazu und wie sind die Resultate?

Hier gebe ich euch eine kurze Einführung, dann die besten Tipps und Empfehlungen und zum Schluss einige interessante Beispiele aus der Praxis.

Gerne beteilige ich mich mit diesem Beitrag bei den folgenden Themen:
"Mit dem Auto auf Reisen - was tun gegen Langeweile?" von Lothar
"Meine besten Fotografie-Tipps" von Steffi!

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Unterwegs begegnen uns im Vorbeifahren die schönsten Landschaften, Stimmungen und Fotosujets. Je nachdem, wie nahe oder weit weg Berge, Lichter, Häuser, Bäume, Seen,... entfernt sind, flackern sie nur für Sekundenbruchteile auf oder ziehen langsam vorbei. Zu gerne möchte ich jeweils all diese Eindrücke - auch fotografisch - festhalten! Kennt ihr das... und geht es euch auch so?

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Anhalten geht längst nicht jedes Mal: ob aus Sicherheitsgründen, oder auch, weil es oft ein Ziel gibt, welches wir in einer gewissen Zeit erreichen möchten. Wie kann ich dennoch aus dem fahrenden Auto schöne Landschaftsfotos aufnehmen?

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Für mich ist die Sache klar:
Einige meiner liebsten Fotos habe ich aus dem fahrenden Auto aufgenommen! (wie ihr zum Beispiel bei meinen schönsten Fotos aus dem zweiten Halbjahr 2017 (hier) sehen könnt...) - Und mit meinen 15 einfachen Tipps und Empfehlungen fürs Fotografieren aus dem fahrenden Auto könnt ihr das auch.

Einige tolle Foto-Beispiele zu den 15 Tipps findet ihr übrigens gegen Ende des Beitrages... schaut sie euch unbedingt an, nachdem ihr die Tipps gelesen habt - Die Fotos veranschaulichen und ergänzen die theoretischen Tipps auf praktische Art und Weise.

 

15 Einfache Tipps und Tricks für schöne Fotos aus dem fahrenden Auto


Einige einfache Tipps und Empfehlungen, die euch helfen können, auch aus dem fahrenden Auto heraus schöne Fotos aufzunehmen, habe ich euch hier zusammengestellt. Bewusst verzichte ich darauf, zu sehr in technische Details zu gehen. Manche der Tipps tönen vielleicht auf den ersten Blick simpel, werden jedoch in der Praxis oft vergessen:

1. Sicherheit: Fotografiert auf jeden Fall nur als Beifahrer! Ausserdem gilt: Lenkt euren Fahrer nicht ab, behindert ihn nicht, haltet ihm die Sicht frei und befolgt seine Anweisungen! Genauso wichtig: Fotografiert oder filmt keine Unfälle oder Aufräumarbeiten, verlangsamt im Strassenverkehr nicht die Geschwindigkeit, behindert, fotografiert oder bedrängt weder Rettungsleute noch andere Verkehrsteilnehmer! - Alles Dinge, die absolut Selbstverständlich sein sollten, aber nicht oft genug wiederholt werden können.

2. Nicht blitzen! Gegen die Scheiben erreicht ihr damit nichts als Spiegelungen. Auch das sollte selbstverständlich sein, ich sehe es aber immer wieder, zum Beispiel bei Aussichts-Plattformen oder in Gebäuden.

3. Autoscheiben möglichst sauber halten. Wascht das Auto oder wenigstens die Scheiben vor der Abfahrt. Auch unterwegs steht an Tankstellen oft ein Wasserkessel mit Abwischer oder zur Not geht für zwischendurch auch ein Feuchttüchlein.

4. Eher dunkle / unifarbene Kleidung tragen. So vermeidet ihr, dass später auf dem Foto zum Beispiel euer in der Scheibe gespiegeltes Streifen-Shirt auftaucht. Auch andere möglicherweise störenden oder spiegelnden Elemente gilt es zu entfernen: Dinge (z.B. eine Landkarte) auf dem Armaturenbrett, spiegelnde, metallische Gegenstände irgendwo im Auto, usw

5. Idealen Blickwinkel finden, um Licht-Spiegelungen zu vermeiden: Je nach Sonneneinstrahlung lassen sich Spiegelungen auf den Autoscheiben nicht vermeiden. Gegenlicht ist zum Beispiel sehr schwierig. Findet die ideale Position, fotografiert an störenden Spiegelungen oder allenfalls Flecken vorbei, zoomt etwas, oder weicht aus auf eine andere Scheibe: ist gerade die Sicht durch das Seitenfenster oder die Frontscheibe besser? Bei nicht allzu hoher Geschwindigkeit und moderaten Temperaturen könnt ihr auch einmal die Seitenscheiben herunterlassen.

6. Nutzt die technischen Hilfsmittel, welche euch zur Verfügung stehen! Hat eure Kamera einen Bildstabilisator? Der ist jetzt sehr hilfreich. Auch eine schnelle Aufstart- und Auslösegeschwindigkeit kommt euch nun entgegen (das mag ich an meiner Panasonic Lumix dmc fz1000 sehr!) Auch ein Polfilter kann (sehr begrenzt) etwas helfen gegen unerwünschte Spiegelungen.

7. Doch etwas Technik: Je mehr Licht draussen zur Verfügung steht, umso besser - und damit einhergehend: je kürzere Belichtungszeiten möglich sind, desto besser. Allenfalls könnt ihr die ISO - Empfindlichkeit der Kamera etwas hochstellen - dadurch wird jedoch auch das Bildrauschen zunehmen. Gerade spezielle Lichtstimmungen sind leider oft schwierig zu fotografieren. Selbst verwende ich normalerweise den Automatik-Modus der Kamera - zu schnell können sich die Lichtverhältnisse ändern, um sie manuell einzustellen. Ich weiss aber, dass andere Fotografen lieber manuell einstellen. Probiert aus, was für euch am besten funktioniert.

8. Geschwindigkeit: Je langsamer ihr unterwegs seid, desto besser werden die Ergebnisse. Wenn ihr weit und breit alleine unterwegs seid (also vor allem niemand hinter euch fährt! -> Kurzer Rückblick auf Tipp Nr. 1: Sicherheit!)  und ihr durch eine atemberaubende Landschaft unterwegs seid, spricht nichts dagegen, auch einmal die Geschwindigkeit zu reduzieren. Viel Zeit verliert ihr dadurch nicht, versprochen!

9. Motive in der Ferne bewegen sich optisch viel langsamer an euch vorbei, als Motive direkt am Strassenrand. Konzentriert euch deshalb eher auf Objekte oder Landschaftsteile weiter weg, wählt den Bildausschnitt entsprechend oder zoomt leicht heran. (Achtung, hier kommt schnell Punkt Nr. 7 wieder zum  tragen: zoomen braucht mehr Licht / höhere Belichtungszeiten) So habt ihr bessere Chancen auf scharfe Fotos.

10. Gestaltungselemente: Es muss kein Geheimnis sein, dass ihr aus dem Auto fotografiert habt... gerade die dadurch entstehenden Effekte könnt ihr gut auch als Gestaltungselemente einsetzen. Verwischtes Gras am unteren Bildrand macht die Geschwindigkeit deutlich, ein Teil der Motorhaube mit auf dem Bild kann erst zeigen, wie steil die Strasse wirklich war oder wie abenteuerlich sich die Fahrt angefühlt hat und Wassertropfen auf den Scheiben können absichtlich ins Bild integriert werden.

11. Kleine Störenfriede tarnen: Kleine helle Spiegelungen auf der Scheibe könnt ihr vielleicht in einer Wolke "verstecken" oder einen kleinen dunklen Fleck in einem Waldgebiet... so sind sie auf dem fertigen Foto kaum mehr zu sehen. Spielt auch hier etwas mit dem Bildausschnitt - es muss ja nicht gerade die helle Spiegelung mitten im Wald oder der dunkle Fleck in der Wolke zu sehen sein. Je mehr ihr den Fokus auf den Horizont oder einen Punkt weit weg richtet, desto mehr verschwinden und verschwimmen auch kleine Flecken auf der Scheibe.

12. Seid bereit! Die ganze Fahrt über mit eingeschalteter Kamera zu warten, ermüdet nicht nur euch, sondern auch den Akku. Schaut und denkt dafür voraus, entwickelt Fantasie und ein gutes Auge für mögliche interessante Motive und nehmt dann die Kamera rechtzeitig zur Hand. Ihr fahrt auf eine grosse Stadt zu? In der Ferne taucht das Meer auf? Schon von weitem fällt euch dieser riesige, knorrige Baum ins Auge? Ein Wetterwechsel zeichnet sich ab, oder die Sonne geht langsam unter und das Licht wird so schön? - Jetzt!

13. Mut zum unperfekten Foto... Wenn ihr aus dem Auto fotografiert, kann nicht immer alles nach Plan gehen und klappen. Habt Mut, probiert herum und wagt es, auch wenn ihr schon wisst, dass die Bedingungen schwierig sind. Nutzt die Chance auf ein spezielles Foto, auf ungewöhnliche Blickwinkel und Motive. Manches meiner so entstandenen Fotos wird wohl nie einen Preis für technische Perfektion gewinnen, ist mir aber eine liebe Erinnerung! Und für mich persönlich sind diejenigen Fotos die schlechtesten, die gar nicht aufgenommen wurden...

14. Die guten auf den Speicher, die schlechten löschen: Aus dem Auto heraus werdet ihr mehr Fotos aufnehmen als sonst - und viele davon werden wirklich nicht gut herauskommen. Was habe ich schon alles an Strassenpfosten, Büschen und Zäunen auf meinen Fotos erwischt... - Egal! Löscht die schlechten in einer ruhigen Minute und freut euch an den übrig gebliebenen guten, spannenden, aussergewöhnlichen Bildern.

15. Nachbearbeitung: Für aus dem Auto aufgenommene Fotos ist im Durchschnitt wohl auch für zurückhalende Nutzer von Fotoprogrammen etwas häufiger / mehr Bildbearbeitung nötig, als sonst. Wie schnell ist ein Horizont schräg gerutscht oder der Bildausschnitt stimmt nicht genau nach eurer Vorstellung. Durch die Scheiben kann es auch passieren, dass die Farben eines Fotos etwas flauer scheinen als sonst. Das lässt sich meist mit wenigen Klicks erledigen.


Konnte ich euer Interesse wecken oder verstärken? Dann kommen wir nun zum schönsten Teil:


Interessante Foto - Beispiele aus der Praxis:



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Eines meiner liebsten Australien-Fotos von unterwegs... Schwierig waren gleich drei Faktoren: schwaches Licht am Abend, Gegenlicht durch die tief stehende Sonne und einige Tropfen auf der Scheibe. Dadurch, dass die Lichtmessung am hellsten Punkt vorgenommen wurde, blieben fast nur Silhouetten übrig und die Wassertropfen reflektieren fein die Sonne
.


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Gleiche Zeit, gleiche Lichtverhältnisse, aber einmal in Richtung Westen und einmal in Richtung Osten fotografiert. Für ein gleichmässig ausgeleuchtetes Foto während der Fahrt (Bild rechts) hat das Licht definitiv nicht mehr gereicht.
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Ein Fleck rechts oben auf dern Windschutzscheibe störte mir das Bild gewaltig... mit einer kleinen Änderung der Kameraposition im Auto ist der Fleck auf dem nächsten Foto ausserhalb des Blickfeldes und somit nicht mehr vorhanden.








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Links lagen Reiseunterlagen und eine Landkarte von Australien auf dem Armaturenbrett, rechts die gestreifte Handtasche auf meinen Beinen. Beides spiegelte sich durch das helle Licht in der Windschutzscheibe und störte damit das Foto.
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Vorbeirauschendes Gras im Vordergrund / Blick aus dem Auto auf die abfallende Strasse / Blick aus dem Auto auf die steil aufsteigende Strasse / Blick aus dem Auto auf die Sandpiste... Man darf durchaus auch sehen, dass aus dem Auto fotografiert wurde, das gibt dem Bild etwas "Action"
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Die beiden Bilder der Harbour Bridge sind nicht perfekt... im linken Bild ist zum Beispiel oben rechts eine Spiegelung zu sehen... dennoch hätte ich auf keinen Fall auf die Fotos verzichten mögen! Wann fährt man schon mal über die Harbour Bridge und hat diese Sicht?
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Oh, wie mich diese fast unendlichen Weiden in Australien mit hunderten oder tausenden Tieren beeindrucken!
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Ein typisches Beispiel dafür, wie viel besser die Bildqualität im Hintergrund des aus dem fahrenden Auto aufgenommenen Fotos ist (rechts) als im Vordergrund (links).

Wenn mir weitere Beispiele begegnen, werde ich sie hier in Zukunft gerne ergänzen.

Liebe Reisegrüsse, Miuh